Dockblog Die Arbeitswelt der Kreativen

Moderner Geschichtsunterricht

»The JFK Library and Museum« in Boston lässt zum 50jährigen Jubiläum des legendären Wahlkampfes von John F. Kennedy gegen Nixon im Jahr 1960 in ihrer Kampagne die alten Helden wiederauferstehen. Die Werbeagentur »The Martin Agency« benutzt den Nachrichtendienst »Twitter«,  um den Wahlkampf nocheinmal Revue passieren zu lassen und die Ereignisse von damals in Erinnerung zurückzurufen. Eine sehr elegante Art Geschichtswissen aufzufrischen. (via adflash)

Im Magazin »form« gefunden:

By Stina Borck
on 02/09/10

Passend zu unserem Award-Thema, das sich in diesem Jahr mit dem Thema »Artenschutz der Meeresbewohner« beschäftigt, wird in der Herbst-Ausgabe der form 234 eine Arbeit vorgestellt, die sich mit der Bekämpfung von Ölteppichen beschäftigt. Boris Innecken, Absolvent der Hochschule Darmstadt, hat auf Grundlage des Prinzip des Schwarms, der Schwarmintelligenz eine Boje entworfen, die eine Ölpest erfolgreich bekämpfen könnte. Positive Reaktionen und einen Preis kann er schon verbuchen, nun fehlt nur noch der Praxistest. Weitere interessante Themen, neben dem Titelthema, dass sich mit »Geschmacksfragen« beschäftigt, sind u.a. »Der schöne Fehler: Wie ein Softwarebug zu einer überzeugenden Plakatserie führte«, »Intime Einblicke: Skizzenbücher von Designern« und »Das Deutschsein des deutschen Designs: Bazon Brock packt aus«.

Wie Sie vermeiden ein Workaholic zu werden

In unserer Branche sind lange Arbeitszeiten nicht von der Hand zu weisen. Deadlines, kurzfristige Kundenwünsche oder Pitches lassen den Feierabend oftmals in weite Ferne rücken. Sieben Tipps, mit denen Sie vermeiden können ein Workaholic zu werden.
1. Setzen Sie Grenzen
Legen Sie den Stift aus der Hand. Überstunden sollten nicht zur Gewohnheit werden.
2. Schlafen Sie gut
Wieder einmal die halbe Nacht durchgearbeitet und am nächsten Morgen zu früh raus? Schlafmangel vermindert Ihre Kreativität und macht Sie auf Dauer nicht nur knatschig, sondern auch krank.
3. Wechseln Sie den Raum
Gute Ideen entstehen nicht am Schreibtisch. Eine perfekte Headline oder ein überzeugendes Konzept kann Ihnen auch beim Kochen, Joggen oder unter der Dusche einfallen. Schreiben Sie es auf, dann können Sie es nicht vergessen.
4. Machen Sie Pausen
Machen Sie regelmäßig Pausen, schöpfen Sie neue Energie. Verlassen Sie Ihren Schreibtisch und atmen Sie frische Luft ein.

Das Los hat entschieden.

Das Buch „Kribbeln im Kopf“ aus dem Verlag Hermann Schmidt Mainz geht an Lucie Richter. Wir gratulieren!

Kleiner Sprachführer durchs Web-Business

Um Verständigungsprobleme abzubauen und bei Sätzen wie in unserem zitierten Beispiel aus der Praxis nicht die Nerven zu verlieren, heute unser kleines Vokabeltraining. „Unsere Spezialisten bieten Ihnen Unterstützung im Bereich des Community Management und der Content Redaktion… die Auswahl folgt einem abgestimmten Contentfahrplan, der Spielraum für Aktuelles und  für User Generated Content lässt.“

Für alle, die mitreden wollen, wenn sich Onliner unterhalten, hier die wichtigsten Buzzwords. (gefunden in der w&v - Ausgabe 33/2010)

Motionwall: Eines von vielen neuen Formaten. Wird klein im rechten Bereich einer Seite mit einer hochformatigen Anzeige angeteasert, verwandelt sich bei Kontakt mit dem Mauszeiger (ohne Klick) in ein bildschirmfüllendes Format.

White Mail Marketing: Das Gegenteil von Spam. Meist elektronische, individuelle Kundenbriefe. Sie werden verschickt, wenn ein Nutzer sich direkt angemeldet hat oder als Stammkunde registriert ist. White Mails sollten den Kunden individuell ansprechen. Es reicht nicht, wenn nur der Name als Anrede verwendet wird.

Employer Branding: hieß früher Personal-Marketing – wird heute über Facebook betrieben.

Cost per Fan: Kommende Währung für einen gewonnenen Fan auf Facebook.

»Was zählt ist Qualität.«

Was in den USA und in Australien bereits ganz normal ist, steht nun in Deutschland zur Diskussion. Fünf Großunternehmen wollen ab Herbst nur noch anonymisierte Bewerbungen annehmen und auf diese Art die Gefahr einer Diskriminierung verhindern. Angaben zu Alter, Geschlecht, Herkunft, Adresse und Familienstand sollen schlicht fehlen. Für die erste Testphase macht sich die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und das Bundesfamilienministerium stark, wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von »Zukunft der Arbeit« (IZA). Details darüber, wie das Verfahren genau ablaufen soll, werden die Teilnehmer in der nächsten Woche besprechen. Kritische Stimmen kommen vorab aus dem Arbeitgeberverband, der zu Bedenken gibt, dass durch die anonymisierte Bewerbung die Bemühungen der Unternehmen um Vielfalt in den Belegschaften konterkariert würden.

Der Dritte Weg (Teil 3)

Diese Blog-Serie beschäftigt sich mit dem Thema, eine Geschäftsidee zu finden, die passt und Aussicht auf Erfolg hat. Zuletzt wendete ich mich an jene, die mit dem Gedanken spielen ein eigenes Business zu eröffnen. Ich gab Tipps, wie dies ohne hohes finanzielles Risiko zu realisieren sei.
Menschen ab 30 haben den Vorteil, dass sie schon eine Menge über sich und ihre Fähigkeiten heraus gefunden haben. Allem voran sollte die Überlegung stehen, einen Weg zu finden, der einem lange berufliche Zufriedenheit beschert. Wem ein eigenes Geschäft vorschwebt, muss darüber hinaus die Überschneidungen zwischen seinen Fähigkeiten bzw. Interessen und der Finanzierbarkeit abwägen.

Manche Hobbies, wie Wandern oder Klettern, sind vielleicht als Berufswege schwierig umsetzbar. Aber vielleicht ist das Wissen über die Natur, kombiniert mit organisatorischen Fähigkeiten und einem guten Gefühl für Gestaltung genau die richtige Voraussetzung, um ein touristisches Leitsystem zu entwickeln, das den Fremdenverkehr in der direkten Umgebung ankurbeln könnte, bzw. Standortmarketing anzubieten. Manchmal braucht man lediglich nur ein paar „Gedankenstufen“ entfernt von Hobby/Leidenschaft zu klettern, um auf interessante Ideen zu kommen, z.B. twittern zu Social Media Services.

Jeder kennt die Situation, man sitzt an seinem Schreibtisch und brütet…

…und die überzeugende Idee will einem einfach nicht einfallen.

Der Autor von „Kribbeln im Kopf“ hat sich einen führenden Platz unter den Kreativtrainern gesichert und begibt sich erneut in dieser überarbeiteten Ausgabe auf die Suche nach den weltweit besten Antworten auf Fragen, die das Kribbeln im Kopf auslösen. Fragen und Antworten die weiterhelfen, wenn die Ideen mal nicht sprudeln. Mario Pricken und Christine Klell tragen neue ‘pieces of excellence’ zusammen. Sie hinterfragen – mit der Erfahrung Ihrer Trainings – die eigenen Texte zu Rahmenbedingungen für kreative Spitzenleistungen. Vom kreativen Chaos zur Big Idea: „Kribbeln im Kopf“ ist als Soft-Cover Ausgabe, für alle erschwinglich, beim Verlag Hermann Schmidt in Mainz, erhältlich. Wir haben ein Exemplar zu verlosen: Schreibt uns doch einen Kommentar, welche Strategie Ihr gefunden habt, damit die Ideen bei Euch sprudeln?

Wir freuen uns sehr, fast 200 Anmeldungen für unseren Award!

Für alle, die den Anmeldetermin nicht wahrnehmen konnten, gibt es die Möglichkeit sich bis zum 22. August nachträglich anzumelden. Schaut rein ins Briefing „Artenschutz der Meeresbewohner“ (zip-Datei 4,6 MB) und Briefing „Finning“ (zip-Datei 7,5 MB) und wenn euch das Thema gepackt hat, füllt das Anmeldeformular aus und sendet es an: award@designerdock.de

Sinn und Unsinn einer Markenanmeldung für Printdesigns

Rechtsanwältin Katja Schubert von unserer Partnerkanzlei Karsten & Schubert wirft für Euch monatlich einen Blick auf branchenrelevante Rechtsfragen in der aktuellen Rechtsprechung.

Designs, Schriftzüge und Bildmotive, die von Produktherstellern auf T-Shirts, Tassen usw. aufgedruckt werden, haben neben ihrer dekorativen Funktion häufig einen Wiedererkennungswert, der den interessierten Käuferkreis auf die Herkunft des Artikels schließen lässt. Wir möchten uns heute mit der Frage auseinandersetzen, wann eine Markenanmeldung für Printdesigns sinnvoll ist. Denn Sinn macht das natürlich nur, wenn als Konsequenz den Konkurrenten untersagt werden kann, Produkte mit ähnlichen oder identischen Designs zu vertreiben.