"Es gibt drei Gr├╝nde, warum wir mit DESIGNERDOCK arbeiten: keine Verst├Ąndigungsprobleme, eine schnelle Abwicklung und wirklich gute Leute."
Michael Trautmann, thjnk
Ob Kundenberater, Programmierer, Art Direktor oder Gesch├Ąftsf├╝hrer, alle unsere Kandidaten werden sorgf├Ąltig ausgesucht und interviewt. Nur wer fachlich und menschlich ├╝berzeugen kann, wird in den DESIGNERDOCK-Pool aufgenommen.
"Die Personalberater von DESIGNERDOCK kommen aus der Szene und vermitteln ohne das ├╝bliche Tamtam Mitarbeiter die passen."
Werner B├Ąrtle, Gesch├Ąftsf├╝hrung Panama Werbeagentur GmbH
"Auch f├╝r Agenturen mit einem gut aufgestellten Recruitment-Team ist DESIGNERDOCK unverzichtbar bei der Suche nach den Besten."
Inka Wittmann, Personalleitung, Jung von Matt
"F├╝r mich ist DESIGNERDOCK die einzige Recruitment Company Deutschlands, die die Nase richtig in der Szene hat. Sie findet und vermittelt wirkliche Talente und das nicht nur in Deutschland sondern auch im Ausland."
Kurt Dieckert, dieckertschmidt
"Wir haben die Besten gesucht und immer wieder genau die Richtigen gefunden. Nach Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit wei├č DESIGNERDOCK, worauf es bei uns ankommt - und wer in unser Team passt. Das macht die Personalsuche nicht nur entspannter sondern auch viel erfolgreicher." Dieter Oedding, Gesch├Ąftsleitung H├Âffner M├Âbelgesellschaft
"Unsere Traummitarbeiter bringen viel mehr mit, als ein Anforderungsprofil aussagen kann. Nur wer sich eingehend mit Agentur und Mitarbeiter besch├Ąftigt, trifft den Punkt. Deshalb arbeiten wir mit DESIGNERDOCK."
Thomas Joussen, GF JoussenKarliczek GmbH
"Wer Ahnung hat, wei├č Bescheid."
Mike Kr├╝ger f├╝r Henrik Bunzendahl, GF ZgHirschen, Stuttgart

Recht in der Kommunikationsbranche

Schutz von Werbekonzepten 

Die Aufmerksamkeit dieses Mal liegt nunmehr auf einer wesentlich designerfreundlicheren Rechtsvorschrift: ┬ž 18 UWG. Die auf den ersten Blick recht unscheinbare Norm ist mit der schlichten ├ťberschrift "Verwertung von Vorlagen" betitelt, handelt von technischen Vorlagen, Vorschriften, Modellen, Schablonen, Schnitten und Rezepten und wurde vor etwa 100 Jahren auf Betreiben der Textilindustrie geschaffen, um dem Diebstahl an neu kreierten Spitzenmustern zu begegnen. In der Juristenszene wird 18 UWG unter dem nicht minder nostalgischen, daf├╝r aber wesentlich knackigerem Schlagwort "Vorlagenfreibeuterei" gehandelt. Und in der Tat ist die Rechtsnorm wesentlich spannender, als sie auf den ersten Blick anmutet, wenn man erst einmal den geistigen Transfer von Spitzendeckchen zu Werbekonzepten geleistet hat.

Wann ist ein Werbekonzept als "Vorlage" gesch├╝tzt?
18 UWG sch├╝tzt Designer und Agenturen davor, dass die von ihnen geschaffenen Konzepte, die einem potentiellen Auftraggeber anvertraut werden, von diesem unbefugt verwendet werden. Was genau muss ein Werbekonzept leisten, um in den Genuss des Vorlagenschutzes nach 18 UWG zu kommen?
Das Werbekonzept muss die grundlegende Eigenschaft aufweisen, bei der Herstellung neuer Sachen, darunter fallen auch Werbema├čnahmen und Kommunikationsmittel, als Vorbild dienen zu k├Ânnen. Das Konzept muss dabei bereits so ausgereift sein, dass man es nur noch Schritt f├╝r Schritt abarbeiten muss, um das Kommunikationsmittel oder die Werbema├čnahme zu realisieren. Das Konzept muss dementsprechend hinreichend konkret sein, die tragenden Elemente, die das Konzept ausmachen, m├╝ssen klar erkennbar und abgrenzbar sein. Dieser erforderliche Konkretisierungsgrad fehlt, wenn das Konzept sich noch im Stadium einer blo├čen Ideensammlung oder einer vagen Richtungsangabe und Themenfindung befindet, und noch viele Zwischenschritte und Entscheidungen erforderlich sind, bis das endg├╝ltige Kommunikationsmittel feststeht und umsetzbar ist. Das Konzept "Wir greifen das Thema Umwelt auf, arbeiten mit Landschaftsmotiven, veranstalten Preisausschreiben zu ├Âkologischen Problemstellungen und halten alles in Gr├╝nt├Ânen", w├Ąre nicht als Vorlage im Sinne des ┬ž 18 gesch├╝tzt, sondern k├Ânnte von jedermann frei adaptiert werden.
Ein schutzf├Ąhiges Konzept sollte daher die zu realisierenden Ma├čnahmen und deren Abfolge, oder das Aussehen eines Werbemittels bereits recht genau beschreiben. Und noch ein ganz wichtiger Hinweis: Nur das, was in dem Konzept durch Schrift oder Bild fixiert ist, nimmt am Vorlagenschutz teil. Bei Konzeptpr├Ąsentationen sollte also tunlichst darauf geachtet werden, dass das Konzept komplett aus den Pr├Ąsentationsunterlagen ersichtlich ist. Wer den Aufwand scheut, mehr als nur ein paar Gedankenstriche zu Papier zu bringen und die Kronjuwelen lieber f├╝r den m├╝ndlichen Vortrag aufbewahrt, reiht sich damit automatisch auf der Verliererseite ein. Zur├╝ckhaltung und Vorsicht, dem Kunden gegen├╝ber zuviel zu offenbaren, lohnen sich nicht, sondern schaden eher.

Wann wird ein Werbekonzept "anvertraut"?
Anvertrauen kann man generell nur das, was noch nicht offenkundig auf der Hand liegt und was nicht ohne gr├Â├čere M├╝hen erschlossen werden kann. Ein Werbekonzept muss keine gro├čen Staatsgeheimnisse beinhalten, aber es sollte sich auch nicht auf solche Inhalte beschr├Ąnken, auf die jedermann auch alleine kommt. ├ťbrigens: Anvertrauen kann man auch nur solche Inhalte, die man vorher nicht selbst in aller Munde gelegt hat. Vor der Umsetzung des Werbekonzepts darf nicht publiziert werden! Mitarbeiter m├╝ssen zur Verschwiegenheit verpflichtet werden.
Ein nicht offenkundiges Werbekonzept wird dann anvertraut, wenn bei der ├ťbergabe ausdr├╝cklich vereinbart wird, oder wenn sich zumindest aus den Umst├Ąnden ergibt, dass der Adressat des Werbekonzepts dazu verpflichtet ist, dieses nur im Interesse des Designers, bzw. der Agentur zu verwenden. Zwar wird sich bei einer Wettbewerbspr├Ąsentation aus den Umst├Ąnden selbst ergeben, dass das eingereichte Konzept nur zu dem Zweck ├╝bergeben wird, dass der potentielle Auftraggeber das Konzept im Sinne einer eventuellen Auftragsvergabe pr├╝fen und beurteilen soll, es empfiehlt sich jedoch dringend, einen ausdr├╝cklichen Hinweis auf die Vertraulichkeit des Konzepts anzubringen, um jegliche Unklarheiten zu vermeiden. Es sollte in dem Hinweis deutlich gemacht werden, dass das Konzept als reines Anschauungsmaterial f├╝r die Entscheidung ├╝ber die Auftragsvergabe dient und nur im Rahmen eines erteilten Auftrages verwendet werden darf.

Was ist eine unbefugte Verwendung?
Ein anvertrautes Werbekonzept wird dann unbefugt verwendet, wenn der Benutzer dessen wesentlichen und nicht offenkundigen Gedanken ├╝bernimmt. Unbefugt ist auch die Verwendung abgewandelter Inhalte. Entscheidend ist, dass die Grundelemente beibehalten werden und das Konzept notwendig war, um das Werbe- oder Kommunikationsmittel in der gleichen Zeit und mit derselben Zuverl├Ąssigkeit umzusetzen.

Was n├╝tzt der Vorlagenschutz?
Wurde ein anvertrautes Werbekonzept unbefugt verwertet, kann der Designer oder die Agentur zum einen Unterlassung verlangen, also die auf der Grundlage des Konzepts umgesetzten Werbekampagnen oder Werbemittel verbieten. Weiterhin kann Schadensersatz geltend gemacht werden, wobei auch die Berechnung einer fiktiven Lizenzgeb├╝hr m├Âglich ist, so dass der Benutzer des Konzepts im Wege des Schadensersatzes zur Zahlung einer Nutzungsverg├╝tung verpflichtet werden kann.

F├╝hlen Sie sich also in Zukunft in doppelter Hinsicht zu einem guten Konzept angespornt: Zeigen Sie im Detail, was Sie sich ausgedacht haben, Seien Sie gro├čz├╝gig in Schrift und Bild - dann ├╝berzeugen Sie Kunden und Juristen im gleichen Ma├če!

Rechtsanw├Ąltin Cornelia Bauer
┬ę 2009 Rechtsanw├Ąltin Katja Schubert

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├ťber Karsten & Schubert Rechtsanw├Ąlte
Die Kanzlei Karsten & Schubert ist auf dem Gebiet des Wirtschaftsrechts aktiv und k├╝mmert sich um die rechtlichen Angelegenheiten von Unternehmen, Freiberuflern und Agenturen.

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