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Sicherheit – welche Sicherheit?

By Ann Krombholz
on 20/10/11

Immer wieder erlebe ich bei meiner Arbeit, dass zwischen Unglücklich-Sein und Veränderung für viele das Thema Sicherheit steht: Sie stellt sich ihnen mit breiter Brust in den Weg und verhindert jede Umgestaltung.
Sicherheit: von welcher Sicherheit sprechen wir eigentlich? Was ist denn genau genommen sicher? Es ist erstaunlich, diese Ausprägung von Sicherheit hat keine Generation vor uns gekannt und so wird es sie wohl auch nie mehr geben. Dabei ist sie so jung und steht auf einer fragwürdigen Basis: Erst seit den 50er-Jahren gab es mehr Sicherheit für einen großen Teil der Bevölkerung – und das trotz Kuba- und Erdöl-Krise, dem Eisernen Vorhang mit atomarer Aufrüstung und kaltem Krieg! Wer hat uns eigentlich gesagt, unser Leben könnte sicher sein? Da hat doch Herr Kaiser von der Hamburg-Mannheimer (können Sie sich an die Werbung erinnern?) wirklich gute Arbeit geleistet! Die Folgen kennen wir alle, die einen mehr, die anderen weniger: lieber verharren als etwas verändern, denn die Angst vor der Ungewissheit lähmt und schreckt uns. Vielleicht ist die Sicherheit wie ein heißes Vollbad, zunächst wohlig, aber wenn man zu lange darin bleibt, wird man träge, müde und passiv.

Einreichungsphase: ADC Nachwuchswettbewerb

Auf in eine neue Runde! Bereits zum 28. Mal sucht der Art Directors Club die kreativsten, innovativsten oder schlichtweg besten Arbeiten der Kreativ-Youngsters! Bis zum 8. November 2011 können interessierte Studenten, Absolventen oder Berufsanfänger ihre besten Arbeiten einreichen – die Gewinner werden auf den Junior Awards am 11. Mai 2012 im Rahmen des großen ADC Festivals in Frankfurt am Main gekürt. Die ADC Wettbewerbskategorien sind: Craft, Klassische Medien, Digitale Medien, Grafik und Design, Editorial, Räumliche Inszenierung und Ganzheitliche Kommunikation. Neu in diesem Jahr: in der Kategorie Film können ab sofort auch 3D-Filme eingereicht werden. Hier gehts zur Teilnehmerplattform.

Mit Social Media zum neuen Job?

Anne-Friederike Heinrich befragte für die Schweizer Werbewoche unsere drei Beraterinnen aus der Zürcher Designerdock-Filiale, Beate Reuther, Maya Schneeberger und Marion Willim, welche Rolle Social Media im Bewerbungsprozess spielen und wie sich die Bewerber- und Stellensuche in Zukunft verändern wird.

WW: Designerdock hat im Februar eine Umfrage zur Bedeutung von Social Media bei der Stellensuche gemacht. Wie wichtig sind Twitter, Facebook, Xing und andere Soziale Netzwerke bei der Suche nach einem neuen Job?
Beate Reuther: Obwohl Social-Media-Plattformen ständig an Bedeutung gewinnen, sind Social Media bei der Jobsuche im Vergleich zu den klassischen Quellen noch nicht wirklich relevant und liegen im hinteren Mittelfeld. Demgegenüber hat das persönliche Netzwerk bei der Suche nach interessanten Stellen an Bedeutung gewonnen und steht bei den Befragten zum ersten Mal an erster Stelle. Auf dem zweiten Platz liegen die bekannten Online-Portale, dicht gefolgt von den Websites der Agenturen und Unternehmen. Das bedeutet aus unserer Sicht, dass Social Media zurzeit noch vorwiegend privat genutzt werden, nämlich zur digitalen Vernetzung und als Multiplikator für den Ausbau des persönlichen Netzwerks. Für das Employer Branding werden Social Media dagegen immer wichtiger. Unternehmen, die sich auf Xing, Twitter oder Facebook präsentieren, geben interessierten Kandidaten die Möglichkeit, schon einmal ein wenig in die Firma hineinzuschauen. Das kann ihnen bei sehr gesuchten Kandidaten entscheidende Vorteile verschaffen.

Date beim Werbekongress

Letztes Wochenende fand der Werbekongress in Berlin statt. Um es gleich zu sagen: es hat uns, wie auch schon in den Jahren zuvor, wieder großen Spaß gemacht dabei zu sein. Die gute Laune der Messeteilnehmer sorgte schon am frühen Samstagmorgen beim Aufbauen der Messestände für eine tolle Atmosphäre. Wir waren auf der richtigen Veranstaltung! Ab 10 Uhr gab es ein fröhliches Speed Dating bei dem Anke Krey (Personalberatung Design, Berlin) unser Gesprächspartner für alle Teilnehmer war. Wir fanden dies eine sehr effiziente Art sich kennenzulernen. Das sauersüße eisgekühlte Getränkeangebot an unserem Stand gefiel den Besuchern offensichtlich.

Unser »Werbekongress 2011« flickr Album.

Wir sind auf dem Werbekongress!

Werbung und Kommunikation wie wir sie kennen, haben ihren Zenit erreicht.
Und was kommt jetzt?

Diese Frage stellt sich nicht nur das Berliner KommunikationsFORUM, Ausrichter des Werbekongress, sondern die gesamte Kommunikationsbranche. Die zweitägige Veranstaltung am 23. + 24. September in Berlin nimmt das 20. Jubiläum von Verein und Werbekongress zum Anlass, um die Entwicklung der Branche zu reflektieren und neue Impulse für die nächsten Jahre zu setzen. Denn all die Umbrüche mit denen die Werbebranche zu kämpfen hat, sind spannende Herausforderungen. »KOMM werd’ endlich erwachsen!« so das Motto der Veranstaltung wird Recruiting-Event, Diskussionsplattform, Kreativ-Workshop und Showroom in einem.
Und das erwartet euch:

Unser GF Robert Mende im Interview…

…mit den Machern von »Hamburgs Kreative – Das Verzeichnis«. Wir wollen ein bisschen Werbung für das gerade erschienene 352 Seiten starke Hardcover-Kompendium machen. Neben zahlreichen Selbstdarstellungen von erlesenen Werbe-, Design- und Internet-Agenturen, Freelancern, Illustratoren, Fotografen und weiteren Mediendienstleistern, steht auch unser Geschäftsführer von DESIGNERDOCK Hamburg in einem Interview Rede und Antwort:

Robert Mende, Sie waren selbst mehrere Jahre in der Werbung tätig bevor Sie die Leitung von DESIGNERDOCK Hamburg übernahmen. Wie kam es damals dazu?
Nach einer Zeit von mehr als 15 Jahren als Berater in unterschiedlichen Werbagenturen in Hamburg und zwei Stationen als Werbeleiter in Hamburger Unternehmen stand ich vor der Frage, in welche Richtung sich meine berufliche Karriere weiter entwickeln sollte. Das Angebot von Designerdock, für das Hamburger Büro Verantwortung zu übernehmen, kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich war ziemlich schnell von dem Gedanken begeistert, meine Erfahrungen aus den Agenturen und meine gute Vernetzung in Hamburg nutzen zu können, um gute Leute in die passenden Positionen vermitteln und dabei selbständig arbeiten zu können.

»Whistleblower« bekommt Recht

By Lorenz Mayr
on 07/09/11

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte gibt Berliner Altenpflegerin Recht, die ihren Arbeitgeber »Vivantes« wegen Missständen in einem Pflegeheim angezeigt hatte. Der Whistleblower ist in den letzten Jahren zu einem arbeitsrechtlichen Begriff geworden, der insbesondere kündigungsrechtlich relevant ist. Ein Whistleblower ist ein Arbeitnehmer, der Missstände wie illegales Handeln (z. B. Korruption, Steuerhinterziehung) oder allgemeine Gefahren, von denen er an seinem Arbeitsplatz erfährt, an die Öffentlichkeit bringt. Verschiedene Skandale wie z.B. um Gammelfleisch, die fehlerhaften Statistiken der Bundesagentur für Arbeit oder Korruptionsvorfälle in der deutschen Industrie wären ohne Whistleblower nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Die jeweils handelnden Personen haben noch mehr gemeinsam: sie haben ihren Arbeitsplatz verloren.

Checkdisout #5: Stadtgespräch

Am 7. September 2011 findet im Kunstverein Hamburg Checkdisout #5, eine Diskussionsrunde statt, die sich exklusiv mit aktuellen Themen aus Gesellschaft, Medien, Kunst und Kultur auseinandersetzt. Es werden hochkarätige Sprecher wie Carlo Ratti, Director MIT Senseable City Lab, Boston, Tino Buchholz, Filmmaker, Creativity and the Capitalist City und Julian Petrin, Founder and CEO Nexthamburg anwesend sein. Stadtplanung wird kontrovers diskutiert: in Hamburg gibt es aktuell eine Reihe von umstrittenen Bauvorhaben, in Stuttgart gehen Menschen auf die Straße, um einen unterirdischen Megabahnhof zu verhindern.

Netzwerken auf dem SEO-Day in Köln!

Am 27. Oktober 2011 startet der erste SEO-Day in Köln. Für die Fachkonferenz zum Thema Suchmaschinenoptimierung konnten die Veranstalter Christian Weis und Fabian Rossbacher ein hochkarätiges Rednerfeld aus 18 Top-SEO’s gewinnen. Der Event findet in der Business Lounge des Kölner RheinEnergie-Stadions statt. Wir haben einen der Initiatoren interviewt.

Seid ihr auch schon infiziert?