Posts Tagged ‘Texter’

DESIGNERDOCK beim Stellmichein – das Speeddating der Werbung

Hektische Flecken, ein Puls von 180 und drei Minuten Zeit – für die eigene Lebensgeschichte, den Copytest und die neuesten Arbeitsproben. Drei Minuten, um das Gegenüber restlos zu überzeugen. 23.1.14 Base Camp, Berlin, 30.1.2014 Superbude, Hamburg: Es ist wieder Stell-mich-ein, das Speeddating der Werbung. Der Stellenmarkt für Praktikanten, Trainees und Junioren.

BERLIN// DESIGNERDOCK war als Personalvermittler gemeinsam mit 9 weiteren großen und kleinen Berliner Agenturen im Ring. 30 Bewerber, die mit Originalität und Herzblut ganze Überzeugungsarbeit geleistet haben. Die Organisation war perfekt. Wir haben tolle Kandidaten kennen gelernt und interessante Gespräche geführt. Wir hatten Spaß, haben viel gelacht. Und wir haben bereits erste positive Rückmeldungen auf unsere Gespräche via Xing und erste Bewerbungen über unsere Bewerbungsformular. Wir freuen uns auf das nächste Mal und kommen gerne wieder.

Texterschmiede macht den Meister

Seit diesem Semester ist DESIGNERDOCK stolzes Fördermitglied der Hamburger Texterschmiede. Und wie an dieser Stelle versprochen, wollten wir euch über die konkreten Projekte und Kooperationen auf dem Laufenden halten. Jetzt gibt es erste Neuigkeiten: Kunden und Kandidaten von DESIGNERDOCK können zu reduzierten Preisen an den berühmten Meisterkursen teilnehmen. Diese zweitägigen Intensivseminare für Texter, Konzeptioner und Marketeers finden in unterschiedlichen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt und vermitteln ihren Teilnehmern in kürzester Frist neue Fähigkeiten und Techniken rund um das Medium Text.

DESIGNERDOCK jetzt Fördermitglied der Texterschmiede

Was fällt euch zum Begriff »Texterschmiede« ein? Klar: als führende Berufsfachschule für Text und Konzeption im deutschsprachigen Raum ist das DIE Kreativschmiede für Texter. Jedes Jahr kommen lernbegierige Kreative für 12 Monate nach Hamburg, um sich von rund 180 Dozenten aus den besten deutschsprachigen Agenturen zu Top-Textern ausbilden zu lassen.

Deshalb sind wir bei DESIGNERDOCK auch ein bisschen stolz darauf, dass wir ab sofort aktives Fördermitglied der Texterschmiede sind. Als zwei große Player in der Branche wollen wir unsere Kräfte bündeln und uns gemeinsam um den kreativen Nachwuchs sowie um die Weiterentwicklung von Karrieren kümmern. Dabei belassen wir es aber nicht nur bei guten Worten. Auch inhaltlich soll es einen regen Austausch geben. Erste Ideen und Projekte, von denen natürlich auch ihr profitieren könnt, sind schon in der Pipeline. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es etwas Neues gibt. Stay tuned!

Papier vs Digital – was ist besser?

FloKu. / photocase.com

Ach wie schön das noch war, als einem noch Telefonnummern auf den Handrücken geschrieben wurden. In den Vorlesungssälen die Papierflieger kreisten und im Briefkasten noch Post von der Liebsten war. Mittlerweile findet man ja fast nur noch freundliche Schreiben vom Finanzamt und schlecht kopierte Flyer von willigen Umzugshelfern. Heute wird digital angebandelt und notiert und gelebt und überhaupt. Aber hat Papier wirklich ausgedient, nur noch verzweifelt beschützt von ein paar letzten Bücherclubs und Zeitungsnerds?

Stift und Papier: gut für unmittelbare Kreativität

Texter. Wer bist du?

Er ist männlich. Oder weiblich. Zwischen 20 und ein paar Jährchen älter. Hat in seinem Leben vor der Werbung Religion studiert oder die Nächte an der Bar unsicher gemacht. Doch wer ist er wirklich? Wir haben nachgeschaut, nachgefragt und sind zum folgenden Ergebnis gekommen: Der Texter ist vieles, was man auf den ersten Blick nicht von ihm erwartet.

So definiert Wikipedia den Beruf Werbetexter: “Werbetexter (auch „Texter“ oder „Copywriter“) ist eines der klassischen Berufsbilder in Werbeagenturen. Seine Aufgabe ist die wirkungsvolle sprachliche Gestaltung eines Werbemittels (u. a. Plakat, Anzeige, Broschüre, TV-Spot, Funk-Spot, Online-Werbemittel). Darüber hinaus entwickelt er entweder alleine oder in enger Zusammenarbeit mit einem Art Director die Ideen für einzelne Werbemittel und/oder komplette Werbekampagnen.”

Geistiges Schutzrecht an Online-Presseartikeln? – neuer Gesetzesentwurf lässt vieles im Dunkeln

Ende August hat das Bundeskabinett nach intensiven Kontroversen zwischen verschiedenen Interessengruppen einen neuen Gesetzesentwurf über ein eigenes Leistungsschutzrecht für Presseverlage vorgelegt. Das geplante Gesetz soll den zukünftigen Rechtsrahmen für die Nutzung von Online-Presseinhalten, wie z.B. Blog-Inhalte und News-Dienste, abstecken. Der ursprüngliche Gesetzesentwurf ging sehr weit und hätte eine Lizenzierungspflicht für jeden bedeutet, der zu beruflichen oder gewerblichen Zwecken kleinere Teile oder sog. Snippets aus Online-Presseartikeln oder Überschriften für seine Website, seinen Blog oder via Facebook oder Twitter verwendet. Dies hätte zahlreiche Social Media Aktivitäten nahezu unmöglich gemacht. Der neue Entwurf ist nun etwas eingeschränkt worden, wird aber nach wie vor für einige Formen der News-Aufbereitung relevant sein.

Buchverlosung: Bullshit Bingo – Storytelling für Werbetexte

Fangt das Phrasenschwein! Heißt es in „Bullshit Bingo“- ein lustiges Spiel für die ganze Werberfamilie.

Albert Heiser, Autor des Buches, findet 90 Prozent alle Werbetexte schlecht. Wenn man mal genauer hinsieht, muss man ihm größtenteils Recht geben. Täglich treffen wir auf Schachtelsätze, Worthülsen und Phrasendrescherei: Technik trifft Fahrfreude. Fahrfreude trifft Design. Wir garantieren ein Höchstmaß an Leistung und Komfort. Unser Unternehmen steht für Qualität wie im Bilderbuch. Komplettlösungen und Effizienzsteigerungen. Bullshit!

Heisers Buch analysiert Unternehmensbroschüren, Copys und journalistische Texte. Gleichzeitig gibt es wertvolle Tipps und Spiele zum Vermeiden klassischer Textfehler. Guter Text ist gute Story – erzählen und berühren, statt beschreiben und erklären, ist ein Weg aus der Textkrise aller Medien.

Agenturen der Zukunft: Ideenwettbewerb gestartet

Gold-Ideen-Roboter, Meeting-Shuttles und Brainstorming-Infusionen? Könnte das in Zukunft Teil des Agenturalltags sein? Oder wie stellt man sich „Agenturen der Zukunft“ vor? Der gleichnamige Ideenwettbewerb startete am 12. Juni 2012 auf der Creative-Crowdsourcing-Plattform Jovoto. Kreative, Unternehmer und Agenturen sind aufgefordert, ihre Visionen der „Agenturen der Zukunft“ in Form von Comics, Illustrationen, Filmen, Kurzgeschichten oder Liedern einzureichen und gemeinsam zu diskutieren.

Dabei geht es explizit um künftige Organisations- und Geschäftsmodelle von Kommunikationsagenturen, nicht um die Zukunft der Werbung oder der Kommunikation. Der Wettbewerb läuft vom 12.6. bis 17.7.2012 und ist Teil eines kollaborativen Think-Tanks zu „Agenturen der Zukunft“, den der unabhängige Trend- und Transformationsberater Jörg Jelden leitet. Gemeinsam wird untersucht, wie sich Agenturen in einer von extremen Veränderungen geprägten Zukunft neu aufstellen müssen.

Von Kafka, Gummibären und Xylophonmusik: Aufregende Blindtexte und Alternativen zu Lorem Ipsum

Blindtexte, Fülltexte, Leertexte. Sie haben viele Namen, aber benutzt wird fast immer derselbe: „Lorem ipsum dolor sit amet“. Er wird von Designern bevorzugt eingesetzt, um Layoutvorschläge zu präsentieren, ohne den finalen Text parat zu haben. Dabei gibt es viele Alternativen zu Lorem Ipsum, die viel spannender und auch sinnvoller sind. Denn leider bietet die Mutter aller Blindtexte keine deutsch-üblichen Umlaute, die doch wichtig sind, um den Textfluss abzubilden und damit das Druckbild zu erzeugen.

Fest oder frei? Wo liegen die Vorteile?

sör alex / photocase.com

In kaum einem Bereich arbeiten so viele Freelancer wie in der Medien- und Werbebranche. Allein DESIGNERDOCK hat im vergangenen Jahr mehr als 4.000 freie Mitarbeiter vermittelt. Diese Tendenz nehmen wir zum Anlass, dieses Thema ein bißchen zu beleuchten.

Die Gründe für den Boom an freien Mitarbeitern sind vielfältig. In den klassischen Medienberufen, vor allem im Journalismus, hat diese Entwicklung viel damit zu tun, dass feste Stellen rar geworden sind. Die unbefristete Festanstellung als der Traum vom Arbeitsglück ist eben besonders in den kreativen Berufen eher vom Aussterben bedroht. Das mag so manchen zur Selbstständigkeit ermutigen. Dabei geht es nicht nur um den Job, sondern auch um die Frage, wie man eigentlich leben will. Menschen, die eine gewisse Sicherheit brauchen, feste Urlaubstage wollen und lieber nach klaren Anweisungen arbeiten, sollten von einem freien Arbeitsleben lieber die Finger lassen.