Posts Tagged ‘Studie’

Creative Mornings Berlin

Die von Tina Roth Eisenberg, einer in New York lebenden Schweizer Designerin ins Leben gerufene Veranstaltung Creative Mornings findet monatlich weltweit in verschiedenen Großstädten, so auch in Berlin, statt. Jeder Creative Morning beginnt mit einem kleinen Frühstück, danach folgt ein 20-minütiger Vortrag mit anschließendem Gesprächen und Diskussionen.

Im Dezember stellten Manuel Großmann (Fjord) und Martin Jordan (Nokia Maps)  in Berlin ihre Erfahrungen mit  The Global Sustainability Jam vor, einer 48-stündigen weltweiten Veranstaltung im Oktober diesen Jahres. An 45 Orten, in 28 Ländern, auch in Berlin, trafen sich Aktivisten, viele davon Designer, aber auch Soziologen, Historiker und anderen Professionels, die an der Entwicklung nachhaltiger Problemlösungen interessiert sind.
Die strenge Einhaltung einer vorgegebenen Agenda war dafür unabdingbar : »There is no steam without pressure«

Mit Social Media zum neuen Job?

Anne-Friederike Heinrich befragte für die Schweizer Werbewoche unsere drei Beraterinnen aus der Zürcher Designerdock-Filiale, Beate Reuther, Maya Schneeberger und Marion Willim, welche Rolle Social Media im Bewerbungsprozess spielen und wie sich die Bewerber- und Stellensuche in Zukunft verändern wird.

WW: Designerdock hat im Februar eine Umfrage zur Bedeutung von Social Media bei der Stellensuche gemacht. Wie wichtig sind Twitter, Facebook, Xing und andere Soziale Netzwerke bei der Suche nach einem neuen Job?
Beate Reuther: Obwohl Social-Media-Plattformen ständig an Bedeutung gewinnen, sind Social Media bei der Jobsuche im Vergleich zu den klassischen Quellen noch nicht wirklich relevant und liegen im hinteren Mittelfeld. Demgegenüber hat das persönliche Netzwerk bei der Suche nach interessanten Stellen an Bedeutung gewonnen und steht bei den Befragten zum ersten Mal an erster Stelle. Auf dem zweiten Platz liegen die bekannten Online-Portale, dicht gefolgt von den Websites der Agenturen und Unternehmen. Das bedeutet aus unserer Sicht, dass Social Media zurzeit noch vorwiegend privat genutzt werden, nämlich zur digitalen Vernetzung und als Multiplikator für den Ausbau des persönlichen Netzwerks. Für das Employer Branding werden Social Media dagegen immer wichtiger. Unternehmen, die sich auf Xing, Twitter oder Facebook präsentieren, geben interessierten Kandidaten die Möglichkeit, schon einmal ein wenig in die Firma hineinzuschauen. Das kann ihnen bei sehr gesuchten Kandidaten entscheidende Vorteile verschaffen.

Unser GF Robert Mende im Interview…

…mit den Machern von »Hamburgs Kreative – Das Verzeichnis«. Wir wollen ein bisschen Werbung für das gerade erschienene 352 Seiten starke Hardcover-Kompendium machen. Neben zahlreichen Selbstdarstellungen von erlesenen Werbe-, Design- und Internet-Agenturen, Freelancern, Illustratoren, Fotografen und weiteren Mediendienstleistern, steht auch unser Geschäftsführer von DESIGNERDOCK Hamburg in einem Interview Rede und Antwort:

Robert Mende, Sie waren selbst mehrere Jahre in der Werbung tätig bevor Sie die Leitung von DESIGNERDOCK Hamburg übernahmen. Wie kam es damals dazu?
Nach einer Zeit von mehr als 15 Jahren als Berater in unterschiedlichen Werbagenturen in Hamburg und zwei Stationen als Werbeleiter in Hamburger Unternehmen stand ich vor der Frage, in welche Richtung sich meine berufliche Karriere weiter entwickeln sollte. Das Angebot von Designerdock, für das Hamburger Büro Verantwortung zu übernehmen, kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich war ziemlich schnell von dem Gedanken begeistert, meine Erfahrungen aus den Agenturen und meine gute Vernetzung in Hamburg nutzen zu können, um gute Leute in die passenden Positionen vermitteln und dabei selbständig arbeiten zu können.

Geschwindigkeit

Es hat nur knapp einen Monat gedauert bis Google+ weltweit fast 25 Millionen Nutzer vermelden konnte. Dagegen dauerte es 4 Jahre bis 50 Millionen Menschen Internetzugang hatten und knapp 40 Jahre bis die gleiche Anzahl von Menschen ein Radio ihr Eigentum nennen konnten. Facebook hat 700 Millionen registrierte Nutzer, das sind 10 % der Weltbevölkerung.
Marktforscher vermuten, dass bei Google+ täglich rund 1 Million weitere Nutzer hinzu kommen.

Modellprojekt: Anonymisierte Bewerbung

Ob Kennzeichen wie Name, Geschlecht und Nationalität Einfluss auf die Besetzung von Stellen haben, soll der von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes vor sechs Monaten gestartete Modellversuch klären. Nach sechs Monaten Projektlaufzeit liegt der Zwischenbericht zum Pilotprojekt »Anonymisierte Bewerbungsverfahren« vor.

Persönliches Netzwerk ist aktuell die beliebteste Stellenbörse

An unserer aktuellen Umfrage zum Thema »Welche Bedeutung hat der Einsatz von Social Media-Kanälen bei der Karriereplanung?« haben wieder über 500 von euch teilgenommen. Ganz herzlichen Dank dafür! Wie im Vorjahr haben wir in Deutschland, Österreich und der Schweiz differenziert nachgefragt, um die Situation in den einzelnen Regionen individueller und präziser erfassen zu können. Zwei Ergebnisse, die von der Tendenz das gesamte DESIGNERDOCK-Gebiet betreffen, haben uns dabei besonders überrascht: Das persönliche Netzwerk gewinnt bei der Suche nach interessanten Stellen an Bedeutung und steht bei den Befragten erstmalig auf Platz eins. Auf dem zweiten Platz liegen die bekannten Online-Portale, dicht gefolgt von den Websites der Agenturen bzw. Unternehmen und DESIGNERDOCK. Obwohl die Social Media-Plattformen ständig an Bedeutung gewinnen, sind sie bei der Stellensuche im Vergleich zu den klassischen Quellen noch nicht wirklich relevant und liegen im hinteren Mittelfeld.

Soziale Absicherung für Künstler Teil 1

By Joerg Morsbach
on 30/03/11

Das Webstandards-Magazin Ausgabe 08 mit dem Schwerpunkt »Kunst und Kommerz« hat sich unter anderem ausführlich mit dem Thema Künstlersozialkasse beschäftigt. Wir freuen uns, diesen Beitrag hier auf dem Dockblog ebenfalls veröffentlichen zu dürfen. Wer bisher mit der Künstlersozialkasse – kurz einfach nur KSK – keine Berührungspunkte hatte, wird den nachfolgenden Beitrag vermutlich relativ unvoreingenommen lesen. Alle anderen werden vielleicht Erfahrungen teilen.
Die Künstlersozialkasse ist vom Gesetzgeber mit der Umsetzung des Künstlersozialversicherungsgesetzes (kurz KSVG) beauftragt. Sie soll dafür sorgen, dass selbstständige Künstler und Publizisten einen ähnlichen Schutz durch gesetzliche Sozialversicherung genießen wie Arbeitnehmer. So sieht das KSVG unter anderem vor, dass Künstler die Hälfte ihrer regulären Sozialbeiträge selbst tragen müssen. Die andere Hälfte wird durch Bundeszuschüsse (20%) sowie durch die Künstlersozialabgabe (KSA) von Unternehmen (30%) finanziert. Diesen Schutz für Kreative, die den Kriterien der KSK entsprechen, gibt es bereits seit 1983.

Kann Social Media die berufliche Entwicklung positiv beeinflussen?

In unserer Branche ist Social Media mittlerweile zu einem wichtigen Marketinginstrument geworden. Nicht nur Privatleute oder potenzielle Jobsucher, sondern auch immer mehr Unternehmen präsentieren sich mit einem Profil oder einer Gruppe auf XING, Facebook und Co.
Vielleicht habt ihr euch in letzter Zeit auch schon mal die Frage gestellt, ob, und wenn ja, welche Social Media-Aktivitäten eure berufliche Entwicklung positiv beeinflussen können?
Um das herauszufinden, laden wir euch ein, an unserer großen Umfrage teilzunehmen.
Thema: »Welche Bedeutung hat der Einsatz von Social Media Kanälen bei eurer Karriereplanung?«

»Created in Germany«

Das ist das Motto der aktuell an den Start gegangenen Plattform. Auf der Seite wird zu touristisch relevanten Projekten, Attraktionen und Veranstaltungen der Kreativszene verlinkt. Orientierung gibt ein Netzplan, der im Design dem Nahverkehrsplan einer Metropole angeglichen ist. Die in unterschiedlichen Farben markierten Strecken entsprechen den Schwerpunktbereichen »Architecture«, »Art«, »Design«, »Fashion« und »Events«. CREATIVE GERMANY ist ein Projekt der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. (DZT). Die Seite präsentiert sich in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch – und demnächst auch in Chinesisch.

Sonderheft: Design studieren!

Im Sonderheft der brandaktuellen »form 236« dreht sich alles rund um die Designausbildung. Wie hat sie sich in den letzten Jahren verändert? Worauf muss man achten? Kathrin Spohr weiß mehr. Außerdem: Die Ikea-Stiftung engagiert sich für den Nachwuchs – bei ihrem Designwettbewerb gibt es kein Preisgeld zu gewinnen, sondern einen Workshop im schwedischen Lund. Und nach dem Erfolg in diesem Jahr, über den die »form« berichtete, wird die Ikea Stiftung auch 2011 einen Wettbewerb ausschreiben. Außerdem im Interview der designierte Leiter der ECAL, Alexis Georgacopoulus, der von seinen Plänen für eine der renommiertesten Kunst- und Designhochschulen Europas erzählt. Und last but not least stellen führende Hochschulen ihre Ausbildungsangebote vor.
Download-Sonderheft: Design studieren!