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Recht-Text: Das arbeitsrechtliche Problemfeld der sozialen Netzwerke

Soziale Netzwerke beschäftigen zunehmend die deutschen Arbeitsgerichte. Nicht nur die Nutzung während der Arbeitszeit, sondern auch verschiedenste Postings von Mitarbeitern werden zum Anlass von Kündigungen genommen. Doch wo verlaufen die zulässigen rechtlichen Grenzen? Welche Gefahren bergen Lästereien über den Chef oder Veröffentlichungen während der Krankmeldung?

1. Private Internetnutzung
Für die private Internetnutzung während der Arbeitszeit gilt grundsätzlich: Es kommt auf den jeweiligen Arbeitsvertrag an. Viele Unternehmen gestatten ihren Arbeitnehmern die private Internetnutzung gar nicht oder nur in festgeschriebenen Pausen. Bei manchen Arbeitgebern gibt es einen eigenen “PausenPC” – eine nicht nur aus rechtlicher Sicht sinnvolle Möglichkeit. Auch wenn der Arbeitsvertrag keine klaren Regeln enthält, sollte der Arbeitnehmer das private Surfen besser auf die Mittagspause oder in den Feierabend verschieben. Dem Arbeitgeber ist anzuraten bei einem exzessiven Privatnutzer, diesen abzumahnen.

Recht-Text: Irreführende Werbung durch gekaufte Freunde?

Waren es anfangs vor allem Bands, Schauspieler oder sonstige Promis, die soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter als Marketing-Tool entdeckt haben, um mit ihren realen Fans in Kontakt zu treten und positive Imagepflege zu betreiben, gibt es heutzutage kaum eine Branche mehr, in der die Teilnahme an sozialen Netzwerken nicht längst selbstverständlicher Bestandteil des Öffentlichkeitsauftritts ist. Dabei eine möglichst große Zahl an Usern zu gewinnen, die per „gefällt mir“-Button mit der Unternehmensseite in Verbindung bleiben oder als „Follower“ die je aktuellen tweets verfolgen, erhöht natürlich den Wert der Selbstdarstellung.

Storms, Shit und Love

In den letzten Wochen war es ganz schön stürmisch in der Markenlandschaft. Diverse Facebook-Auftritte von Unternehmen wurden von unheimlichen Anstürmen in Mitleidenschaft gezogen, mit teilweise so großer Resonanz, dass schon gerätselt wurde, ob das denn mit rechten Dingen zugeht. Beispiele sind ProSieben mit Galileo, Werder Bremen, Vodafone und McDonald’s.

Die Reaktionen der Unternehmen sind unterschiedlich, aber insgesamt professioneller als noch vor einigen Monaten. Und das liegt an der Weiterentwicklung des Berufsbildes, das das Ganze steuern soll – dem Social Media Manager. Ihn trifft der Sturm mit voller Härte und er muss – abhängig vom Unternehmen in Absprache mit der Geschäftsführung – entscheiden, wie er darauf reagiert. Geht er auf Angriff? Ignoriert er? Setzt er auf Transparenz? Sucht er den Dialog?

Facebook-Profil als Visitenkarte?

ImmeFacebook Karrierekillerr wieder lesen wir vom Jobkiller Facebook. Aber was ist dran am Karriere-Kamikaze? Oder können wir uns sogar “hochliken”?

Die aktuelle Studie der Northern Illinois University, University of Evansville und Auburn University zeigt, dass es eine Korrelation gibt zwischen der Bewertung des Facebook-Profils und der Einschätzung des Personalers hinsichtlich der Eignung des Kandidaten. Besonders positiv wurden die Teilnehmer bewertet, die viel gereist sind, viele Freunde haben und eine breites Interessenspektrum angeben. Fotos von Partys wurden nicht negativ bewertet, im Gegenteil: Für die Bewertenden erschien der Kandidat auf Grund der Fotos eher extrovertiert und umgänglich. Laut der Wissenschaftler wären diese Daten auch zuverlässig, denn es „sei unwahrscheinlich, dass ein Mensch bei Facebook auf Dauer ein falsches Bild seiner Persönlichkeit aufrechterhalten könne.“ (Quelle: Wollmilchsau). So könnte man mit einem „richtigen“ Facebook-Profil positiv auf seine Karriere einwirken.

Social Media – überschätzt oder missverstanden?

misterQM / photocase.com

Wir alle wissen: Die sozialen Netzwerke im Internet haben in den vergangenen Jahren unsere Kommunikation revolutioniert – und das längst nicht nur im privaten Bereich. Für Unternehmen und Marken nehmen Facebook, Twitter, Youtube, XING und Co. einen immer höheren Stellenwert als Marketing-Tool ein. Ob der Hype gerechtfertigt ist oder nicht, darüber scheiden sich in der Unternehmenswelt allerdings die Geister.

Die Frage, ob und wie sich die Investition von Marketingbudgets in Social Media-Engagement auszahlt, ist allgegenwärtig. Fans und Follower, Tweets und Likes, Shares und Posts – schön und gut. Doch wo liegt ihr wirtschaftlicher Mehrwert, wollen Unternehmer wissen. Aufgrund der Neuheit der Kanäle fehlt es an Standards für die Erfolgsmessung.

Willkommen in der Empfehlungsgesellschaft

Ich like, du likest, er/sie/es liket. Indem wir bei Facebook auf „Gefällt mir“ drücken, empfehlen wir automatisch den Link, den Post oder das Bild an unsere Freunde weiter. Und wenn denen dann gefällt, was sie sehen, liken sie es auch. Das funktioniert auch offline ganz gut mit dem Frisör, der Aktionswoche im Supermarkt und dem Rezept, was ihr letztens ausprobiert habt. Das sogenannte Word-of-Mouth Marketing funktioniert überall. Und wie sieht es mit dem Job aus?

Kleine Geschenke erhalten das Klima

Noch kein Geschenk für Weihnachten und gleichzeitig etwas Gutes tun?
Scholz & Volkmer, die erste CO2-neutrale Digital-Agentur Deutschlands, entwickelte zu Weihnachten eine Plattform für individuelle Klimageschenke. Im Rahmen einer Online-Aktion können Teilnehmer ab heute auf spielerische Art und Weise für Familie, Freunde und Bekannte CO2-Emissionen kompensieren.
Die Aktion entstand in Kooperation mit dem größten deutschen Umweltverband BUND.

»Jeder Mensch produziert täglich rund 30 Kilogramm Kohlenstoffdioxid. An Weihnachten ist es fast das Doppelte. »Das war für uns der Auslöser zu sagen: wir wollen diese ‚Extra-Emissionen’ reduzieren und dafür eine außergewöhnliche Plattform schaffen, die jeder nutzen kann«, sagt Michael Volkmer, Geschäftsführer und Inhaber von Scholz & Volkmer. Mit der diesjährigen Weihnachtsaktion bietet die Digitalagentur jedem die Möglichkeit, Emissionen zu kompensieren und dies zu verschenken. »Selbstgemachte Weihnachtsgeschenke sind doch immer noch die besten«, lacht Volkmer.

Berlin, die Geburtsstadt von DESIGNERDOCK

Seit 1996 gibt es DESIGNERDOCK in Berlin. Doch nur 10 Prozent der Kollegen in Berlin sind auch geborene Berliner. Alle anderen sind Zuwanderer, z.B. aus Baden-Württemberg oder Hessen, aus NRW und Mecklenburg Vorpommern.
Alexander Dewhirst, gebürtiger Australier und Gründer von Designerdock verliebte sich 1995 in Berlin.
Was ist das Beste an Berlin?
Fragt man die Designerdocker aus der Bergmannstraße ist es die tägliche Chance auf den Genuss der Berliner Luft. Denn »hier fühl ick mir frei«. Tun und lassen was und rumlaufen wie man möchte, leben und leben lassen. Offenheit und Akzeptanz für jeden üben. Großstadttratsch, »Ich habe eben Brad Pitt gesehen, oder war es doch George Clooney? Oh my god!« statt Kleinstadttratsch »Hat der Frank jetzt eine neue Freundin?«. Gleich danach kommt der Spaß an der vielschichtigen Geschichte Berlins und die Lust, hier jeden Winkel entdecken zu wollen. Wir sind Schatzsucher, Hinterhofpfadfinder, Entdecker oder einfach nur neugierig. Die zunehmende »Gentrification« in den originären Kiezen der Stadt mögen die meisten hier nicht besonders. Auch den Wiederaufbau des Stadtschlosses halten nicht alle für unbedingt sinnvoll und notwendig. Aber Berlin ist groß und bietet immer wieder Raum für weitere Entdeckungen und neue Ideen.

Advent, Advent…

 

… das ist die Zeit der Weihnachtsgrüße! In Form von Karten, Päckchen und Paketen, oder auch via Internet. In unserer Branche wird diesem schönen Ritual immer ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
Schön und originell sollen die weihnachtlichen Grüße sein, kreativ und professionell!
Doch »den Termin zu halten« kostet fast immer Nerven. Kurz vor Drucktermin fällt der Rechner aus oder man entdeckt in letzter Sekunde noch einen ganz fiesen Fehler. Umso mehr freuen wir uns sehr auf eure Weihnachtsgrüsse, die wir euch dann fortlaufend sehr gerne hier zeigen möchten.

MobX Conference in Berlin- we met the experts!

Diese ausschliesslich englisch-sprachige Konferenz richtete sich an alle, die sich mit User Experience, Interface und Mobile Context auseinander setzen. Das Publikum bestand aus einer bunten Mischung von Entwicklern, Interaction- und Visual Designern. Auch ich habe mich im gemütlichen Saal des »Heimathafens« in Neukölln unter die Meute gemischt und schlau gemacht.
Der Schwerpunkt lag in der Reflektion, in welchem Kontext welche Apps/Gadgets für welches Device sinnvoll und »usable« sind. Brauchen wir als User alle Funktionalitäten immer und überall verfügbar?

Mein Fazit: Der mobile Kontext ist in jedem Fall ein anderer als die Desktop-Situation. Es ist nicht immer sinnvoll, alle Funktionalitäten Mobil anzubieten. Allzu viele Informationen in mobilen Anwendungen überfordern in der Regel das Medium und den Nutzer.