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Arbeitstier Mensch im Reich der Happyholics

schleckysilberstein.de

Sie kennen weder Ferien noch Feierabend, sind überall vor Ort und ständig unterwegs, bedienen ihren Blackberry und iPad gleichzeitig, pfeifen auf die Work-Life-Balance und arbeiten und arbeiten und arbeiten… Ohne Ende, ohne Öffnungs- bzw. Schließzeiten. Aber mit so viel Ausdauer, Lust und Leidenschaft, dass sich jede noch so fleißige Biene oder Ameise von diesen Arbeitstieren eine Scheibe abschneiden könnte. “Happyholics” – die glücklichen Workaholics unter uns.

So geht man mit sozialen Netzwerken um

Facebook, Twitter, Xing oder andere soziale Netzwerke haben längst im Arbeitsleben ihren festen Platz gefunden. Damit gehen zwangsläufig eine Vielzahl von arbeitsrechtlichen Fragen einher. Um den Umgang am Arbeitsplatz mit diesen Medien zu vereinfachen, geben wir 10 Tipps zum Umgang mit sozialen Netzwerken – aus arbeitsrechtlicher Sicht:

Das 10×1 fürs Bewerbungsgespräch

facebook/ StreetArt in Germany

In der Wirtschaftswoche heißt es “Mit diesen 10 Sätzen punkten Sie im Bewerbungsgespräch”. Und das liest sich dann so: “Ich bin mir sicher, dass ich auf einer Position mit einer solchen Entwicklungsperspektive langfristig sehr viel positiv bewegen und somit zum Unternehmenserfolg beitragen kann.”

Oder so: “Bei der Firma XY konnte ich beweisen, dass ich Mitarbeiter gut motivieren kann. Der Krankenstand in meinem Team ist gesunken und die Fluktuation hat sich bei x Prozent eingependelt.” Aber auch so: “Das Wichtigste ist, dass man auf sachlicher Ebene zusammen arbeitet und gesteckte Ziele erreicht.”

Super. Alles richtig. Aber: Agenturen ticken ein wenig anders. Deshalb haben wir jetzt mal die Punkte zusammengetragen, die unserer Meinung nach in unserer Branche gut ankommen:

Casual Friday. Oder der etwas andere Frei-Tag

Montag – “Oh je”. Dienstag – “Na ja”. Mittwoch – “Aha”. Donnerstag – “Puuuuh”. Freitag – “Juhuuuuuu!”. So oder so ähnlich läuft eine Arbeitswoche nach der anderen ab. Und spätestens am Freitag Morgen denken die einen von uns: “Thank God It’s Friday”. Und die anderen: “Casual Friday”. Doch was ist DAS bitte für ein Kalendertag? Was bringt er? Wem? Und überhaupt: Wer macht da heute noch so richtig mit?

Guter Bulle – böser Bulle – Busenfreund? Typologie “Chef”

pinterest/ “Chef Kaffee”

Kaum hat das neue Jahr begonnen, scheint das Geschrei im Nebenzimmer, unter den Agenturmenschen auch liebevoll “Konfi” genannt, immer noch kein Ende zu nehmen: “Was ist das für eine gequirlte Sch… (piiiiiiep)! Ist das wirklich euer Ernst? Wenn ihr denkt, dass wir soooo den Kunden gewinnen, möchte ich wissen, womit ihr euch das genau gedacht habt. Der Kopf kann es ja nicht gewesen sein. Also los! Überrascht mich! Aber dalli, dalli.” Und schon weiß man als ein glücklicher Kollege aus dem Zimmer nebenan, dass man heute einer ganz bestimmten Person keineswegs begegnen möchte: Dem Chef.  

Groß oder Raum? Das ist hier die Frage.

Konzentrationssack/pinterest.com

Sich im Berufsleben als ein wichtiger Teil des Ganzen zu fühlen ist schön. Weniger schön kann es jedoch werden, wenn es von diesen “wichtigen Teilen” mindestens 15 gibt. Und das auf nur 100 Quadratmetern. Ja. Der Trend im Büroalltag geht bereits seit Längerem in eine ganz bestimmte Richtung: Weg von den “eigenen 4 Wänden” – hin zum “1 Freiraum für alle”. Wie dieser Trend von innen aussieht und nach außen wirkt? Wir haben uns umgeschaut und kamen zu einem zwiespältigen Ergebnis.

Wir verlosen – ihr gewinnt: 1 von 3 “Kreative Leistungen schützen”

Geistiges Eigentum zu schützen ist für kreative Akteure nicht nur eine abstrakte Frage, sondern ein praktisch-juristisches Problem. Insbesondere durch die neuen Möglichkeiten der digitalen Vervielfältigung stehen Kreative vor der Herausforderung, ihre immateriellen Leistungen und Produkte gegen Trittbrettfahrer zu schützen.

Die Hamburg Kreativ Gesellschaft hat zu diesem Thema einen handlichen Ratgeber herausgegeben, der auch für Nicht-Juristen einen verständlichen Überblick über die verschiedenen gesetzlichen Regelungen zum Schutz geistigen Eigentums bietet und ein praxisorientierter Ratgeber für typische Situationen und Fragen der Kreativwirtschaft ist: “Kreative Leistungen schützen – Geistiges Eigentum in der Kreativwirtschaft” von Christoph Endell und Paula Deus – zwei Rechtanwälte, die neben einem fundierten Fachwissen im Bereich des geistigen Eigentums auch Praxiserfahrungen mit kreativen Akteuren haben.

Fest oder frei? Wo liegen die Vorteile?

sör alex / photocase.com

In kaum einem Bereich arbeiten so viele Freelancer wie in der Medien- und Werbebranche. Allein DESIGNERDOCK hat im vergangenen Jahr mehr als 4.000 freie Mitarbeiter vermittelt. Diese Tendenz nehmen wir zum Anlass, dieses Thema ein bißchen zu beleuchten.

Die Gründe für den Boom an freien Mitarbeitern sind vielfältig. In den klassischen Medienberufen, vor allem im Journalismus, hat diese Entwicklung viel damit zu tun, dass feste Stellen rar geworden sind. Die unbefristete Festanstellung als der Traum vom Arbeitsglück ist eben besonders in den kreativen Berufen eher vom Aussterben bedroht. Das mag so manchen zur Selbstständigkeit ermutigen. Dabei geht es nicht nur um den Job, sondern auch um die Frage, wie man eigentlich leben will. Menschen, die eine gewisse Sicherheit brauchen, feste Urlaubstage wollen und lieber nach klaren Anweisungen arbeiten, sollten von einem freien Arbeitsleben lieber die Finger lassen.

Recht-Tipp: Weblinks als Gegenstand der Meinungsäußerung

By Katja Schubert
on 10/02/12

Das Verlinken fremder Inhalte im Internet ist mittlerweile eine Rechtswissenschaft für sich geworden. Eine für den Online-Journalismus grundlegende Rechtsfrage ist nunmehr eindeutig entschieden worden. Das Bundesverfassungsgericht bestätigte jüngst die Grundrechtskonformität einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs, wonach eine Verlinkung zu einem fremden Online-Inhalt Gegenstand einer Meinungsäußerung und damit von Grundrecht der Presse- und Meinungsäußerungsfreiheit gedeckt sein kann, dies selbst dann, wenn der verlinkte Online-Inhalt rechtswidrig ist.

In München geht es nicht nur um die Wurscht

Im Reigen der DESIGNERDOCK Standorte nimmt München eine spezielle Stellung ein: München ist der Medienstandort Deutschlands überhaupt! Mehr als 170 Verlage haben hier ihren Sitz. Im Gegensatz zu den Metropolen Hamburg oder Berlin ist die Agenturlandschaft hier geprägt von kleinen, inhabergeführten Agenturen. Und davon gibt es buchstäblich tausende. Kein Wunder, denn das Potenzial attraktiver Kunden in München sowie im Umland ist hervorragend. Sowohl namhafte Großunternehmen (z.B. BMW, Siemens) als auch exzellente Mittelständler haben großen Bedarf an guter Kommunikation.