Posts Tagged ‘Organisation’

Powernapping pro oder contra?

Wer hat die mühsame Situation im Büro noch nicht erlebt, wenn die Konzentration nachlässt, die Augenlider schwerer und schwerer werden? Im Leistungswettbewerb darf es meistens keine Auszeit geben, und so wird unser Biorhythmus stark vernachlässigt.

Powernapping vs Büroschlaf
Ich möchte hier den großen Unterschied zwischen den Begriffen ”Powernapping« und ”Büroschlaf« erläutern. Beide sind miteinander nicht zu verwechseln, da es sich beim Powernapping um ein produktives kurzfristiges Nickerchen handelt, während im zweiten Fall der mühsame Zustand gemeint ist, wenn die innere Uhr auf Abschalten zeigt, aber der Arbeitsablauf anders tickt. Folglich ist der entsprechende Mitarbeiter zwar körperlich, aber nicht wirklich mental am Arbeitsplatz präsent.

10 Tipps zur Befristung von Arbeitsverhältnissen

By Lorenz Mayr
on 16/11/11

Fehler in der Befristung führen unweigerlich zu einem Dauerarbeitsverhältnis!
Die befristete Einstellung ist in Zeiten der wirtschaftlichen Erholung tägliche Praxis in Unternehmen und Agenturen geworden. Die Mehrzahl der Befristungen erfolgt auf Zeit und ohne besonderen Grund. Dies ist grundsätzlich maximal bis zu einer Dauer von 2 Jahren möglich. Daneben ist eine Befristung gemäß Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) aber auch aus besonderen Gründen wie Vertretungen oder bei vorübergehendem Bedarf möglich. Allerdings treten beim einen wie beim anderen in der Praxis Fragen auf. Im folgenden geht es im wesentlichen um die Befristung ohne Sachgrund.

Wir verlosen ein Teamticket für F2F11

Vom 24.11.2011 – 26.11.2011 ist Ludwigsburg der Austragungsort für die internationale Konferenz für Wirtschaft und Design F2F11. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf Deutschland und Portugal.
Das Spektrum der Rednerduos reicht von der Markenentwicklung über Produktdesign und User Interface Design bis zur Architektur. Der Fokus liegt diesmal jedoch eindeutig auf dem Kommunikationsdesign.

Relaunch bei »dasauge«

Das Design-Netzwerk dasauge präsentiert sich seit letzter Woche in einer runderneuerten Fassung. Der Relaunch bietet dem Nutzer noch mehr Beteiligungsmöglichkeiten in einer komfortableren Oberfläche und die Integration von Drittanbieter-Zugängen wie OpenID und Facebook. Die nunmehr vorliegende dasauge-Version »6.0« verpackt die neuen Funktionen in einem von Grund auf neu gestalteten Gewand – selbst das Logo ist eine Neuentwicklung.

Gestaltung
Bei der Gestaltung hat das Berliner Portal wieder einen Neubeginn gewagt. Das letzte Design, das in seiner Grundstruktur auf 2004 zurückgeht und seither wiederholt behutsam überarbeitet wurde, wurde durch ein neues Layout abgelöst. Größere Bilder, präsentere Suchmasken und weniger Scrollen sind die angenehmen Folgen der neuen Menü-Navigation: Die hierdurch entfallene linke Spalte der Vorfassung hinterlässt nun deutlich mehr Platz für die Hauptspalte. Dies wird bereits auf der Startseite sichtbar, wo sich »die neuesten Portfolios« nun in fast dreifacher Größe präsentieren können. Überhaupt möchte »dasauge« die Inhalte seiner Nutzer noch mehr in den Vordergrund stellen: die neue Nutzeroberfläche mit viel Weißraum, warmen Grautönen und der traditionellen Akzentfarbe Gelb hält sich stärker zurück und wird erst bei Überfahren mit der Maus »aktiver«. Auch technisch schöpft der neue Auftritt mit HTML5, CSS3, Webfonts und Mikroformaten die Möglichkeiten aller modernen Webtechnologien aus.

Sicherheit – welche Sicherheit?

By Ann Krombholz
on 20/10/11

Immer wieder erlebe ich bei meiner Arbeit, dass zwischen Unglücklich-Sein und Veränderung für viele das Thema Sicherheit steht: Sie stellt sich ihnen mit breiter Brust in den Weg und verhindert jede Umgestaltung.
Sicherheit: von welcher Sicherheit sprechen wir eigentlich? Was ist denn genau genommen sicher? Es ist erstaunlich, diese Ausprägung von Sicherheit hat keine Generation vor uns gekannt und so wird es sie wohl auch nie mehr geben. Dabei ist sie so jung und steht auf einer fragwürdigen Basis: Erst seit den 50er-Jahren gab es mehr Sicherheit für einen großen Teil der Bevölkerung – und das trotz Kuba- und Erdöl-Krise, dem Eisernen Vorhang mit atomarer Aufrüstung und kaltem Krieg! Wer hat uns eigentlich gesagt, unser Leben könnte sicher sein? Da hat doch Herr Kaiser von der Hamburg-Mannheimer (können Sie sich an die Werbung erinnern?) wirklich gute Arbeit geleistet! Die Folgen kennen wir alle, die einen mehr, die anderen weniger: lieber verharren als etwas verändern, denn die Angst vor der Ungewissheit lähmt und schreckt uns. Vielleicht ist die Sicherheit wie ein heißes Vollbad, zunächst wohlig, aber wenn man zu lange darin bleibt, wird man träge, müde und passiv.

Die Sache mit der Zeitumstellung

Der warme und farbenprächtige Herbst ist in aller Munde. Nun aber lauert wie in jedem Jahr in der Nacht vom 29. zum 30. Oktober die Zeitumstellung und damit die Frage: Stellen wir die Uhren eine Stunde nach vorn oder eine Stunde zurück? Ich habe eine Eselsbrücke aus meiner Heimat Australien: Wir sagen »Spring Forward, Fall Back«, das drückt aus, dass man im Frühling (»Spring«) die Uhr eine Stunde nach vorne dreht, und im Herbst (»Fall«) die Uhr zurückdreht. Es ist einprägsam, weil es doppeldeutig ist: »nach vorne springen, nach hinten fallen«. Das heisst, dass wir alle – in ein paar Wochen – eine Stunde länger schlafen können.

Mit Social Media zum neuen Job?

Anne-Friederike Heinrich befragte für die Schweizer Werbewoche unsere drei Beraterinnen aus der Zürcher Designerdock-Filiale, Beate Reuther, Maya Schneeberger und Marion Willim, welche Rolle Social Media im Bewerbungsprozess spielen und wie sich die Bewerber- und Stellensuche in Zukunft verändern wird.

WW: Designerdock hat im Februar eine Umfrage zur Bedeutung von Social Media bei der Stellensuche gemacht. Wie wichtig sind Twitter, Facebook, Xing und andere Soziale Netzwerke bei der Suche nach einem neuen Job?
Beate Reuther: Obwohl Social-Media-Plattformen ständig an Bedeutung gewinnen, sind Social Media bei der Jobsuche im Vergleich zu den klassischen Quellen noch nicht wirklich relevant und liegen im hinteren Mittelfeld. Demgegenüber hat das persönliche Netzwerk bei der Suche nach interessanten Stellen an Bedeutung gewonnen und steht bei den Befragten zum ersten Mal an erster Stelle. Auf dem zweiten Platz liegen die bekannten Online-Portale, dicht gefolgt von den Websites der Agenturen und Unternehmen. Das bedeutet aus unserer Sicht, dass Social Media zurzeit noch vorwiegend privat genutzt werden, nämlich zur digitalen Vernetzung und als Multiplikator für den Ausbau des persönlichen Netzwerks. Für das Employer Branding werden Social Media dagegen immer wichtiger. Unternehmen, die sich auf Xing, Twitter oder Facebook präsentieren, geben interessierten Kandidaten die Möglichkeit, schon einmal ein wenig in die Firma hineinzuschauen. Das kann ihnen bei sehr gesuchten Kandidaten entscheidende Vorteile verschaffen.

Unser GF Robert Mende im Interview…

…mit den Machern von »Hamburgs Kreative – Das Verzeichnis«. Wir wollen ein bisschen Werbung für das gerade erschienene 352 Seiten starke Hardcover-Kompendium machen. Neben zahlreichen Selbstdarstellungen von erlesenen Werbe-, Design- und Internet-Agenturen, Freelancern, Illustratoren, Fotografen und weiteren Mediendienstleistern, steht auch unser Geschäftsführer von DESIGNERDOCK Hamburg in einem Interview Rede und Antwort:

Robert Mende, Sie waren selbst mehrere Jahre in der Werbung tätig bevor Sie die Leitung von DESIGNERDOCK Hamburg übernahmen. Wie kam es damals dazu?
Nach einer Zeit von mehr als 15 Jahren als Berater in unterschiedlichen Werbagenturen in Hamburg und zwei Stationen als Werbeleiter in Hamburger Unternehmen stand ich vor der Frage, in welche Richtung sich meine berufliche Karriere weiter entwickeln sollte. Das Angebot von Designerdock, für das Hamburger Büro Verantwortung zu übernehmen, kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich war ziemlich schnell von dem Gedanken begeistert, meine Erfahrungen aus den Agenturen und meine gute Vernetzung in Hamburg nutzen zu können, um gute Leute in die passenden Positionen vermitteln und dabei selbständig arbeiten zu können.

»Whistleblower« bekommt Recht

By Lorenz Mayr
on 07/09/11

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte gibt Berliner Altenpflegerin Recht, die ihren Arbeitgeber »Vivantes« wegen Missständen in einem Pflegeheim angezeigt hatte. Der Whistleblower ist in den letzten Jahren zu einem arbeitsrechtlichen Begriff geworden, der insbesondere kündigungsrechtlich relevant ist. Ein Whistleblower ist ein Arbeitnehmer, der Missstände wie illegales Handeln (z. B. Korruption, Steuerhinterziehung) oder allgemeine Gefahren, von denen er an seinem Arbeitsplatz erfährt, an die Öffentlichkeit bringt. Verschiedene Skandale wie z.B. um Gammelfleisch, die fehlerhaften Statistiken der Bundesagentur für Arbeit oder Korruptionsvorfälle in der deutschen Industrie wären ohne Whistleblower nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Die jeweils handelnden Personen haben noch mehr gemeinsam: sie haben ihren Arbeitsplatz verloren.

Jetzt das Kalenderobjekt »Time Cube« gewinnen

»Time Cube« nennt sich dieser außergewöhnliche Tageszettel-Tischkalender aus dem Hause H. Schmidt Verlag. 366 farbenfrohe, gestanzte Zettel im Format 12 x 12 cm erwarten kunstvolle Notizen, Geistesblitze, Grüsse und alles andere, was vom Tage übrig bleibt. Der Würfel ist ein wahres Schmuckstück. Auf drei seiner Seitenwände sind die Ziffern 1 und 2 ausgestanzt, auf der verklebten Rückwand prangt eine Null, macht zusammen 2012. Jedes Tagesblatt – außer dem letzten eines Monats – ist im inneren Bereich rechteckig ausgestanzt, so dass sich ein freier Blick auf den Monatsnamen ergibt, der nur auf dem letzten Blatt eingedruckt ist. Jeder Monat hat ein eigenes Farbklima. Das Papier ist kräftig, schwerer als das einer Postkarte, so dass Mitteilungen aus dem Block von vorn herein das rechte Gewicht bekommen. Diese Qualität hat ihren Preis: 50 € kostet der Papierblock im Laden. Doch…