Posts Tagged ‘Lebenslauf’

Schreibst Du noch oder bewirbst Du Dich schon? Bewerbungsgespräche via Skype

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Stell Dir vor, dein Computer klingelt und es geht um deine Zukunft. Bewerbungsgespräche via Webcam sind in Asien und den USA bereits Standard, und auch für Designerdock gehört dies mittlerweile zum Alltagsgeschäft. Dies hat einige Vorteile: Lange, zeitfressende Anfahrten zum Gespräch und hohe Reisekosten fallen einfach weg. Immer mehr Unternehmen nutzen diese Art von Gespräch zur Vorauswahl, denn sie sparen damit erhebliche Kosten. Damit das Ganze aber auch funktioniert, sollten Fauxpas vermieden werden.

Test, Test, Test. Unbedingt vorher mal die Technik checken und die Qualität von Bild und Ton überprüfen. Reicht die Auflösung der Webcam? Muss ein externes Mikrophon genutzt werden? Am besten, ihr übt eine solche Gesprächssituation vorher mit jemand anderem.

Die beliebtesten Schlagwörter in Online-Profilen

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Bist du ein kreativer Geist mit innovativen Ideen? Dann solltest du in deiner nächsten Bewerbung Adjektive wie „kreativ“ oder „innovativ“ besser meiden!

„Kreativ“ und „innovativ“ führen die Top 10 der beliebtesten Floskeln an, mit denen sich deutsche Fach- und Führungskräfte in der Online-Welt empfehlen. So lautet das Ergebnis einer Erhebung, die das weltweit größte Business-Netzwerk LinkedIn für das Jahr 2011 veröffentlichte. Bereits zum zweiten Mal in Folge durchforstete LinkedIn die Profile seiner Nutzer, um für 13 Länder eine Hitliste der überstrapaziertesten Schlagwörter zu erstellen.

Fest oder frei? Wo liegen die Vorteile?

sör alex / photocase.com

In kaum einem Bereich arbeiten so viele Freelancer wie in der Medien- und Werbebranche. Allein DESIGNERDOCK hat im vergangenen Jahr mehr als 4.000 freie Mitarbeiter vermittelt. Diese Tendenz nehmen wir zum Anlass, dieses Thema ein bißchen zu beleuchten.

Die Gründe für den Boom an freien Mitarbeitern sind vielfältig. In den klassischen Medienberufen, vor allem im Journalismus, hat diese Entwicklung viel damit zu tun, dass feste Stellen rar geworden sind. Die unbefristete Festanstellung als der Traum vom Arbeitsglück ist eben besonders in den kreativen Berufen eher vom Aussterben bedroht. Das mag so manchen zur Selbstständigkeit ermutigen. Dabei geht es nicht nur um den Job, sondern auch um die Frage, wie man eigentlich leben will. Menschen, die eine gewisse Sicherheit brauchen, feste Urlaubstage wollen und lieber nach klaren Anweisungen arbeiten, sollten von einem freien Arbeitsleben lieber die Finger lassen.

Diagnose Burnout – Wenn der Job krank macht

Gleich zu Beginn des Jahres geht es uns um ein brandaktuelles und wichtiges Thema, das in Arbeitswelt, Gesellschaft und Medien bereits viel diskutiert wird: das Burnout Syndrom (engl.: to burn out = ausbrennen). Für viele von uns beginnt das neue Jahr wie das alte geendet hat: Das Telefon geht pausenlos, ein Meeting reiht sich an das nächste, Arbeit ohne Anfang und Ende. Besonders schwierig wird’s, wenn auch noch das Privatleben unter dem Druck im Job leiden muss. Dann kann die eigene Lebenswelt komplett aus den Fugen geraten. Also, Zeit sich zu fragen: Wie steht es denn eigentlich mit meinen seelischen Reserven? Wird es vielleicht schon verdächtig brenzlig?

Karrierechancen 2012 – ein Ausblick

Zugegeben: Auch Personalexperten wie wir haben keine Kristallkugel für Zukunftsprognosen. Aber wir sind dicht am Markt und sehen die Trends auf dem Jobmarkt oft eher als andere. Hier sind ein paar der wichtigsten, die unsere Kollegen in den Regionen beobachten und die das Jahr 2012 prägen werden.

Wer wird gesucht?
Auch wenn noch nicht klar ist, ob und wie sich die Eurokrise auf die Branche auswirken wird: Gesucht werden fast alle Positionen auf allen Levels. Natürlich ist die Nachfrage nach Online-Spezialisten am größten. Aber auch klassische Offline-Experten sind gefragt, wie z.B. Berater, Projektmanager und Top-Kreative. Einen großen Bedarf beobachten wir bei Onlinern mit Führungspotenzial und Experten für integrierte Kommunikation (Schwerpunkt Digital). Gute Karten haben grundsätzlich diejenigen Kandidaten, die nicht nur Fachwissen mitbringen, sondern auch eine hohe Sozialkompetenz, kommunikative Fähigkeiten sowie ausgeprägtes Methodenwissen aufweisen.

Was hat Demografie mit Design zu tun?

MCBW - Munich Creative Business WeekWieso trägt Design zur Bewältigung des Klimawandels bei? Und was genau ist eigentlich Food-Design? Die Antworten auf diese spannenden Fragen gibt es auf der Munich Creative Business Week (MCBW) vom 7. bis 12. Februar 2012. Fachbesucher und Interessierte aus der ganzen Welt können während der Design-Woche hier in München Gestaltung in all ihren Facetten erleben.

Unternehmen und Organisationen aus unterschiedlichen Branchen zeigen auf der MCBW die mannigfaltige Bedeutung von Design im Wertschöpfungsprozess sowie im Lebensalltag der Menschen: Von der renommierten iF trend conference 2012 über den »Kreativ Dialog der Generationen« zum Thema Universal Design und einer Ausstellung mit Workshops »Zu schön um Müll zu sein« bis zu einer typografisch-kulinarischen Ortsbesichtigung der Großmarkthalle und einem Werkstattbesuch bei den Licht-Designern von Pfarré Lighting Design und der Lichtlauf GmbH – die MCBW bietet ein breites thematisches Spektrum, bei dem vom Fachexperten bis zum Ottonormal-Verbraucher für jeden Besucher etwas dabei ist.

»Man muss sich Nischen suchen…

…die den eigenen Fähigkeiten entsprechen«, meint Ulrike Walther, unsere Geschäftsführerin von DESIGNERDOCK Frankfurt.
Im Interview äußert sie sich zum Titelthema in der aktuellen Page-Ausgabe »Job & Karriere. Im richtigen Alter.« Ihre inspirierende Laufbahn, die von der Geschäftsleitung bei BBDO Düsseldorf bis hin zur Geschäftsführung von DESIGNERDOCK Frankfurt führt, macht sie zu einem relevanten Vorbild für Kreative, die sich »rechtzeitig und strategisch« an die Anforderungen der beruflichen Altersspirale anpassen müssen:

Gibt es ein bestimmtes Alter, in dem Kreative besonders häufig ihren Job wechseln wollen?
Die Branche hat ja ohnehin eine recht hohe Fluktuation. Im Schnitt verändern sich die Mitarbeiter dort alle zwei bis drei Jahre. Es gibt also schon eine Art Grundrauschen. Und dann wird zwischen Mitte und Ende 30 ein Jobwechsel noch mal besonders relevant. Das hängt oft mit einer Familiengründung zusammen, Geld und Verdienstmöglichkeiten spielen jetzt eine große Rolle. Gerade in dieser Altersgruppe gibt es viele gehaltsinduzierte Wechselabsichten, bei denen die Kandidaten ihr Wissen und ihre Erfahrung in Geld umsetzen wollen. Frauen, die nach einem Kind vielleicht einige Zeit ausgestiegen sind, wollen und können nicht mehr in die alten Strukturen zurück und suchen neue Perspektiven im Home Office oder als Freelancer.

Berlin, die Geburtsstadt von DESIGNERDOCK

Seit 1996 gibt es DESIGNERDOCK in Berlin. Doch nur 10 Prozent der Kollegen in Berlin sind auch geborene Berliner. Alle anderen sind Zuwanderer, z.B. aus Baden-Württemberg oder Hessen, aus NRW und Mecklenburg Vorpommern.
Alexander Dewhirst, gebürtiger Australier und Gründer von Designerdock verliebte sich 1995 in Berlin.
Was ist das Beste an Berlin?
Fragt man die Designerdocker aus der Bergmannstraße ist es die tägliche Chance auf den Genuss der Berliner Luft. Denn »hier fühl ick mir frei«. Tun und lassen was und rumlaufen wie man möchte, leben und leben lassen. Offenheit und Akzeptanz für jeden üben. Großstadttratsch, »Ich habe eben Brad Pitt gesehen, oder war es doch George Clooney? Oh my god!« statt Kleinstadttratsch »Hat der Frank jetzt eine neue Freundin?«. Gleich danach kommt der Spaß an der vielschichtigen Geschichte Berlins und die Lust, hier jeden Winkel entdecken zu wollen. Wir sind Schatzsucher, Hinterhofpfadfinder, Entdecker oder einfach nur neugierig. Die zunehmende »Gentrification« in den originären Kiezen der Stadt mögen die meisten hier nicht besonders. Auch den Wiederaufbau des Stadtschlosses halten nicht alle für unbedingt sinnvoll und notwendig. Aber Berlin ist groß und bietet immer wieder Raum für weitere Entdeckungen und neue Ideen.

Großes Treffen unserer Geschäftsleiter in Berlin.

Kürzlich trafen sich die Inhaber bzw. Geschäftsführer unserer acht Standorte in Berlin – das tun wir zweimal im Jahr, um die aktuelle Situation und unsere Planungen für die Zukunft zu besprechen. Am Abend vor der »Konferenz«, wie wir sie nennen, trafen wir uns wie immer zu einem entspannten Essen und stimmten uns auf die Themen ein, die uns beschäftigen. Am nächsten Tag ging es dann um handfeste strategische Fragen: Wie können wir Kandidaten und Kunden noch besser zufrieden stellen? Welche Stellen sind in der Branche derzeit und künftig schwer zu besetzen – d.h. wo fehlen qualifizierte Bewerber?

Kreationen nach Feierabend

Claas Janssen (Illustrator) und Tommy Mayer (Texter) sind in unserer Kandidatenkartei. Nach Büroschluss ist noch lange nicht Schluss mit lustig: Sie leben ihre Kreativität in Cartoons weiter aus.

Mir ist zu diesem Cartoon noch ein anderer Text eingefallen: Augen auf bei der Berufswahl. ; )

janssen und mayer cartoons