Posts Tagged ‘Gehalt’

Hinter den Kulissen: Indra Sarkar stellt sich vor

Wir freuen uns heute Indra Sarkar vorstellen zu können, sie arbeitet im Berliner Büro und betreut unsere Kandidaten aus dem Online-Bereich.

1. Was hast du gemacht, bevor du zu DESIGNERDOCK kamst?
Ich war Projektmanager bei Online Agenturen in München und Berlin (MetaDesign), dann hatte ich mit zwei Kollegen zwei Jahre eine eigene Agentur, danach habe ich mich als Freiberuflicher selbständig gemacht, nunmehr in den Bereichen Personalberatung und Coaching.

2. Was reizt dich an der Personalarbeit?

Es geht letztlich um Menschen mit bestimmten Fähigkeiten, Potenzialen, Wünschen und Hoffnungen. Ich finde es spannend mit ihnen gemeinsam ihren nächsten Schritt auf dem Weg zu finden, der es ihnen ermöglicht wieder ein bisschen erfolgreicher, glücklicher oder was immer sie sein wollen, zu werden.

Was kannst du, was andere nicht können?

Mobil zu sein, ist heute entscheidend für den Erfolg im Beruf. Wer bereit ist, Neues zu entdecken, hat bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt – und erlebt mehr als ein Stubenhocker. Diese Botschaft möchte die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) zusammen mit dem EURES-Netzwerk durch die Kampagne »Follow me – The Job Of My Life« jungen Leuten näher bringen.
Zwei Bewerber werden dazu auserkoren, jeweils zwei Wochen durch Europa zu reisen und drei »schräge« Praktika zu absolvieren. Dabei werden die Praktikanten gefilmt, die Filme online präsentiert. Jeder über 18 Jahre und mit Wohnsitz in Deutschland kann sich mit einem Video bewerben.
Thema: »Dein schrägstes Talent – was kannst du, was andere nicht können?«
Die besten Bewerber werden per Online-Voting bestimmt und gehen dann auf Job-Tour. Es warten jede Menge horizonterweiternde Jobs auf die Protagonisten.

Kennen Sie den Motivationsgenerator?

By Ann Krombholz
on 14/06/11

Gerade habe ich einen interessanten Beitrag über Computerspiele gelesen. Es ging da um die »Lust-Frust-Spirale als Motivationsgenerator«, um Flow-Erlebnisse am Rechner. Klingt sagenhaft, oder? Wenn ich mich an vergangene Situationen erinnere, hätte ich auch oft einen Motivationsgenerator gebraucht! Was machen Computerspieler anders? Ein zentrales Motiv beim Spielen ist angeblich der Wunsch, Erfolg zu haben, ein Gefühl der Kompetenz zu spüren, Einfluss auf die Geschehnisse zu nehmen (wer hätte das nicht gerne!); dafür nehmen die Spielenden auch Stress und Scheitern in Kauf. Die große Kunst ist das »gelungene Gefühlsmanagement« beim Spiel: Frust und Flow in anregender Balance. (Aha, da mache ich wohl noch etwas falsch.) Die Frustphasen machen das Erfolgserlebnis immer begehrlicher – die Folge ist eine regelrechte Sogwirkung des Spiels.

Persönliches Netzwerk ist aktuell die beliebteste Stellenbörse

An unserer aktuellen Umfrage zum Thema »Welche Bedeutung hat der Einsatz von Social Media-Kanälen bei der Karriereplanung?« haben wieder über 500 von euch teilgenommen. Ganz herzlichen Dank dafür! Wie im Vorjahr haben wir in Deutschland, Österreich und der Schweiz differenziert nachgefragt, um die Situation in den einzelnen Regionen individueller und präziser erfassen zu können. Zwei Ergebnisse, die von der Tendenz das gesamte DESIGNERDOCK-Gebiet betreffen, haben uns dabei besonders überrascht: Das persönliche Netzwerk gewinnt bei der Suche nach interessanten Stellen an Bedeutung und steht bei den Befragten erstmalig auf Platz eins. Auf dem zweiten Platz liegen die bekannten Online-Portale, dicht gefolgt von den Websites der Agenturen bzw. Unternehmen und DESIGNERDOCK. Obwohl die Social Media-Plattformen ständig an Bedeutung gewinnen, sind sie bei der Stellensuche im Vergleich zu den klassischen Quellen noch nicht wirklich relevant und liegen im hinteren Mittelfeld.

Hinter den Kulissen: Linda Graze stellt sich vor

Ab sofort stellen wir euch hier in Form eines Interviews die »Docker« vor. Wir beginnen mit Linda Graze, unserer Geschäftsführerin in Stuttgart.

1. Was hast du gemacht, bevor du zu DESIGNERDOCK kamst?
Ich war sehr lange als Texterin, später CD Text, v.a. im Frankfurter Raum, unterwegs. Da ich über 15 Jahre frei tätig war, habe ich unglaublich viele Agenturen kennen gelernt. Es kamen immer wieder Leute zu mir, die meinten, “Du kennst doch so viele Agenturen, weißt du nicht, wer jemanden sucht?” Der eine oder andere ist so zu einem neuen Job gekommen. Ob das den Grundstein für die Tätigkeit bei Designerdock gelegt hat? Wer weiß…

Onliner dringend gesucht!

Die Interactive-Branche boomt. Agenturen suchen händeringend Personal. Die aktuelle Ausgabe des Magazins weave (03.11 Juni/Juli) nimmt sich dieses Themas an und hat Agenturchefs, Personalberater (u.a. auch DESIGNERDOCK) und Verbandvertreter zur aktuellen Situation befragt.

Unter der Headline »Sie haben mehr verdient«, sind für die Leser Tipps für eine einträgliche Kalkulation und Ratschläge für den Einstieg in Verhandlungsrunden mit Auftraggebern zusammengefasst. Aus meiner Sicht haben in den vergangenen Monaten fast alle Agenturen – ganz gleich, ob aus dem klassischen oder digitalen Bereich – verstanden, dass sie in den Führungspositionen Online-Experten brauchen, damit steigen nicht nur Anerkennung und Prestige, sondern auch die Gehälter der Onliner. Noch schneller klettern allerdings offenbar die Honorare.

TYPO BERLIN-shift up to a new job

Diese Woche startet die 16. internationale Designkonferenz – TYPO BERLIN 2011 mit dem Motto »shift«!
Vom 19. bis 21. Mai treffen sich Kreative aus aller Welt, um sich im Berliner »Haus der Kulturen der Welt« von hochkarätigen Sprechern inspirieren zu lassen.
Uns findet ihr wie jedes Jahr vor der »Hall«, dem großen Vortragssaal.
Wir freuen uns auf euch, kommt vorbei, lernt uns persönlich kennen. Wie immer haben wir brandaktuelle Jobangebote für euch vorliegen. Zusätzlich bieten wir am Freitag um 14 Uhr im »TYPOnest« einen »Talentscouting-Workshop« an.

In eigener Sache: News aus Wien

Unser Wiener Büro steht ab sofort unter neuer Führung. Mit April 2011 übernimmt Maria Roth die Geschäftsführung von Anka Suckow.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit Maria Roth eine so erfahrene und in der österreichischen Kommunikationsbranche optimal vernetzte Partnerin gewinnen konnten. Maria Roth, die sich die fachliche Basis im Universitätslehrgang für Werbung und Verkauf an der WU Wien holte, ist seit über zehn Jahren in der österreichischen Kreativbranche auf Beratungsseite tätig. In der AHA group betreute sie große Kunden wie Mercedes Benz Nutzfahrzeuge, VISA, das Wirtschaftsblatt, tipp3 Sportwetten, die österreichische Volksbanken AG, Pfizer, die Stadt Wien Marketing GmbH, die SPÖ Wien u.v.a.

Warum Kreative immer neugierig bleiben sollten

Das Jobkarussell dreht sich in unserer Branche besonders schnell: Während Mitarbeiter anderer Berufszweige ihren Arbeitsplatz alle vier bis sechs Jahre wechseln, suchen Werbefachleute durchschnittlich alle zwei bis drei Jahre einen neuen Job. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Ein Hauptgrund ist sicherlich die niedrige Toleranz kreativer Menschen gegenüber sich wiederholenden Tätigkeiten bzw. Routinen. Der hohe Stressfaktor ist ebenfalls ausschlaggebend. Hinzu kommt, dass Kreative dazu neigen, häufiger nach neuen Herausforderungen Ausschau zu halten, weil sie neugierig sind, Trends aufspüren und eigene Ideen verwirklichen wollen. In unseren täglichen Interviews mit potentiellen Kandidaten sind wir bestrebt, genau diesen Aspekt herauszuarbeiten und den Fokus nicht ausschließlich auf die Berufserfahrung unserer Kandidaten zu richten.

Soziale Absicherung für Künstler Teil 2

By Joerg Morsbach
on 31/03/11

»Du kommst hier net rein!«
Die Leistungen der Künstlersozialkasse sind für viele Freiberufler mit Künstlerstatus eine äußerst attraktive Unterstützung für die eigene Sozialversicherung. Demnach sollte die KSK bei ihren Nutznießern eigentlich uneingeschränkte Begeisterung hervorrufen. Dem ist allerdings nicht so. Um das festzustellen, reicht bereits eine Internetrecherche von wenigen Minuten. Ratsuchende finden im Netz neben Artikeln zur Rechtsprechungen nämlich vor allem viel Verunsicherung, Frust und Ärger – im Forum kskforum.de ebenso wie auf den Seiten der Initiative kskontra. Unter der Überschrift »Künstlersozialkasse – gut gedacht, schlecht gemacht« wird lautstark bemängelt, dass künstlersozialabgabepflichtige Unternehmen, aber auch Künstler selbst, jahrelang kaum oder schlecht über Gesetzgebungen, KSK und KSA informiert wurden. Weil die Behörde es daher in den letzten 25 Jahren auch kaum geschafft hat, die so genannten Verwerter (künstlersozialabgabepflichtige Unternehmen) zu erfassen, fehlte die finanzielle Basis, um die Absicherung für gering verdienende Künstler überhaupt zu stemmen.