Posts Tagged ‘Gehalt’

Zahlenspiele, psychologische Gesprächsführung, Feilschen: Die Gehaltsverhandlung

 

Zahlen & Motive/ pinterest.com

Das Ende des Jahres naht – und mit ihm auch die perfekte Zeit für Mitarbeitergespräche und Gehaltsverhandlungen. Zeit, Resümees zu ziehen und Erfolge aufzuzeigen.

Bin ich so gut wie ich denke?

Natürlich weiß man selbst am Besten , was gut und was nicht so gut gelaufen ist. Aber Selbst- und Fremdbild laufen nur in den besten Fällen zusammen. Erfüllen die eigenen Ansprüche an sich selbst auch die Erwartungen des Vorgesetzten? Ein Mitarbeitergespräch kann hier Klarheit schaffen. Viele Leute scheuen ein solches Feedback, da man Angst davor hat, unliebsame Wahrheiten gesagt zu bekommen. Auf der anderen Seite liegt hier aber auch die Chance: Wenn der Arbeitgeber mit der Leistung des Mitarbeiters zufrieden ist, kann man sehr elegant vorfühlen, ob das nicht mit einer Gehaltserhöhung honoriert werden könnte.

Aktuelles PAGE Titel Thema: Gehälter, Honorare, Chancen. Linda Graze im Interview.

“Die Industrie zahlt definitv 30 Prozent mehr” – unsere Geschäftsführerin von DESIGNERDOCK Stuttgart, Linda Graze, in der aktuellen Printausgabe der PAGE über Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt, Verdienstmöglichkeiten in der Kreativindustrie, gehypte Städte und Tipps für Festangestellte.

Fest oder frei? Wo liegen die Vorteile?

sör alex / photocase.com

In kaum einem Bereich arbeiten so viele Freelancer wie in der Medien- und Werbebranche. Allein DESIGNERDOCK hat im vergangenen Jahr mehr als 4.000 freie Mitarbeiter vermittelt. Diese Tendenz nehmen wir zum Anlass, dieses Thema ein bißchen zu beleuchten.

Die Gründe für den Boom an freien Mitarbeitern sind vielfältig. In den klassischen Medienberufen, vor allem im Journalismus, hat diese Entwicklung viel damit zu tun, dass feste Stellen rar geworden sind. Die unbefristete Festanstellung als der Traum vom Arbeitsglück ist eben besonders in den kreativen Berufen eher vom Aussterben bedroht. Das mag so manchen zur Selbstständigkeit ermutigen. Dabei geht es nicht nur um den Job, sondern auch um die Frage, wie man eigentlich leben will. Menschen, die eine gewisse Sicherheit brauchen, feste Urlaubstage wollen und lieber nach klaren Anweisungen arbeiten, sollten von einem freien Arbeitsleben lieber die Finger lassen.

10 Tipps zur Befristung von Arbeitsverhältnissen

Fehler in der Befristung führen unweigerlich zu einem Dauerarbeitsverhältnis!
Die befristete Einstellung ist in Zeiten der wirtschaftlichen Erholung tägliche Praxis in Unternehmen und Agenturen geworden. Die Mehrzahl der Befristungen erfolgt auf Zeit und ohne besonderen Grund. Dies ist grundsätzlich maximal bis zu einer Dauer von 2 Jahren möglich. Daneben ist eine Befristung gemäß Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) aber auch aus besonderen Gründen wie Vertretungen oder bei vorübergehendem Bedarf möglich. Allerdings treten beim einen wie beim anderen in der Praxis Fragen auf. Im folgenden geht es im wesentlichen um die Befristung ohne Sachgrund.

Relaunch bei »dasauge«

Das Design-Netzwerk dasauge präsentiert sich seit letzter Woche in einer runderneuerten Fassung. Der Relaunch bietet dem Nutzer noch mehr Beteiligungsmöglichkeiten in einer komfortableren Oberfläche und die Integration von Drittanbieter-Zugängen wie OpenID und Facebook. Die nunmehr vorliegende dasauge-Version »6.0« verpackt die neuen Funktionen in einem von Grund auf neu gestalteten Gewand – selbst das Logo ist eine Neuentwicklung.

Gestaltung
Bei der Gestaltung hat das Berliner Portal wieder einen Neubeginn gewagt. Das letzte Design, das in seiner Grundstruktur auf 2004 zurückgeht und seither wiederholt behutsam überarbeitet wurde, wurde durch ein neues Layout abgelöst. Größere Bilder, präsentere Suchmasken und weniger Scrollen sind die angenehmen Folgen der neuen Menü-Navigation: Die hierdurch entfallene linke Spalte der Vorfassung hinterlässt nun deutlich mehr Platz für die Hauptspalte. Dies wird bereits auf der Startseite sichtbar, wo sich »die neuesten Portfolios« nun in fast dreifacher Größe präsentieren können. Überhaupt möchte »dasauge« die Inhalte seiner Nutzer noch mehr in den Vordergrund stellen: die neue Nutzeroberfläche mit viel Weißraum, warmen Grautönen und der traditionellen Akzentfarbe Gelb hält sich stärker zurück und wird erst bei Überfahren mit der Maus »aktiver«. Auch technisch schöpft der neue Auftritt mit HTML5, CSS3, Webfonts und Mikroformaten die Möglichkeiten aller modernen Webtechnologien aus.

Sicherheit – welche Sicherheit?

By Ann Krombholz
on 20/10/11

Immer wieder erlebe ich bei meiner Arbeit, dass zwischen Unglücklich-Sein und Veränderung für viele das Thema Sicherheit steht: Sie stellt sich ihnen mit breiter Brust in den Weg und verhindert jede Umgestaltung.
Sicherheit: von welcher Sicherheit sprechen wir eigentlich? Was ist denn genau genommen sicher? Es ist erstaunlich, diese Ausprägung von Sicherheit hat keine Generation vor uns gekannt und so wird es sie wohl auch nie mehr geben. Dabei ist sie so jung und steht auf einer fragwürdigen Basis: Erst seit den 50er-Jahren gab es mehr Sicherheit für einen großen Teil der Bevölkerung – und das trotz Kuba- und Erdöl-Krise, dem Eisernen Vorhang mit atomarer Aufrüstung und kaltem Krieg! Wer hat uns eigentlich gesagt, unser Leben könnte sicher sein? Da hat doch Herr Kaiser von der Hamburg-Mannheimer (können Sie sich an die Werbung erinnern?) wirklich gute Arbeit geleistet! Die Folgen kennen wir alle, die einen mehr, die anderen weniger: lieber verharren als etwas verändern, denn die Angst vor der Ungewissheit lähmt und schreckt uns. Vielleicht ist die Sicherheit wie ein heißes Vollbad, zunächst wohlig, aber wenn man zu lange darin bleibt, wird man träge, müde und passiv.

Date beim Werbekongress

Letztes Wochenende fand der Werbekongress in Berlin statt. Um es gleich zu sagen: es hat uns, wie auch schon in den Jahren zuvor, wieder großen Spaß gemacht dabei zu sein. Die gute Laune der Messeteilnehmer sorgte schon am frühen Samstagmorgen beim Aufbauen der Messestände für eine tolle Atmosphäre. Wir waren auf der richtigen Veranstaltung! Ab 10 Uhr gab es ein fröhliches Speed Dating bei dem Anke Krey (Personalberatung Design, Berlin) unser Gesprächspartner für alle Teilnehmer war. Wir fanden dies eine sehr effiziente Art sich kennenzulernen. Das sauersüße eisgekühlte Getränkeangebot an unserem Stand gefiel den Besuchern offensichtlich.

Unser »Werbekongress 2011« flickr Album.

Post aus Namibia

Wir konnten einen Kandidaten von uns erfolgreich zu Advantage Young&Rubicam Namibia vermitteln. Und weil das nicht alle Tage vorkommt, haben wir uns über seine Email besonders gefreut und beschlossen sie zu veröffentlichen:

Hallo Doreen,
ich will Euch ganz lieb aus Namibia grüssen.
Die ersten zwei Wochen sind rum und sie haben das erwartete Abenteuer erfüllt. Nach zwei Tagen haben sie schon in meiner Wohnung eingebrochen und Gegenstände im Wert von 1700,- € mitgehen lassen. Das Leben in Windhoek ist nicht ungefährlich und gerade für Weisse recht abenteuerlich.
Die Leute in der Agentur sind aber ganz nett und ihnen war der Vorfall sehr peinlich. Das Arbeiten ist ähnlich wie in Deutschland, nur irgendwie anders;-) Die ersten zwei Wochen hatte ich aber nur gearbeitet (von 8 – ca. 20 Uhr). Aber diesen Freitag ist Feiertag. Dann kann ich mir etwas mehr das Land anschauen.
Irgendwie fehlt der permanente Druck und die Strukturkultur wie in deutschen Agenturen/Unternehmen. Die sind da bisher in allem viel entspannter. Was dem Ergebnis aber nicht schadet.
Vielen dank noch mal für die Vermittlung. Es ist auf jeden Fall eine sehr spannende Lebenserfahrung.
Ich hab mal ein Blog eingerichtet, wo ich ab und an Bilder hoch lade.
Liebe Grüße aus Windhoek
Roland

Unser GF Robert Mende im Interview…

…mit den Machern von »Hamburgs Kreative – Das Verzeichnis«. Wir wollen ein bisschen Werbung für das gerade erschienene 352 Seiten starke Hardcover-Kompendium machen. Neben zahlreichen Selbstdarstellungen von erlesenen Werbe-, Design- und Internet-Agenturen, Freelancern, Illustratoren, Fotografen und weiteren Mediendienstleistern, steht auch unser Geschäftsführer von DESIGNERDOCK Hamburg in einem Interview Rede und Antwort:

Robert Mende, Sie waren selbst mehrere Jahre in der Werbung tätig bevor Sie die Leitung von DESIGNERDOCK Hamburg übernahmen. Wie kam es damals dazu?
Nach einer Zeit von mehr als 15 Jahren als Berater in unterschiedlichen Werbagenturen in Hamburg und zwei Stationen als Werbeleiter in Hamburger Unternehmen stand ich vor der Frage, in welche Richtung sich meine berufliche Karriere weiter entwickeln sollte. Das Angebot von Designerdock, für das Hamburger Büro Verantwortung zu übernehmen, kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich war ziemlich schnell von dem Gedanken begeistert, meine Erfahrungen aus den Agenturen und meine gute Vernetzung in Hamburg nutzen zu können, um gute Leute in die passenden Positionen vermitteln und dabei selbständig arbeiten zu können.

Erfolg, was ist das eigentlich?

By Ann Krombholz
on 19/07/11

Neulich hatte ich ein Bewerbungsgespräch, da fragt mich mein Gegenüber tatsächlich: »Sind Sie erfolgreich?« Was für eine Frage! Was soll ich sagen: Ich habe inzwischen zusätzliche Aufgaben übernommen, mein Verantwortungsbereich ist mit den Jahren gewachsen, die Projekte laufen (meistens) sehr gut. Und verdienen tue ich auch besser als früher! Klar bin ich erfolgreich!

Kaum zuhause, hat mich die Frage nicht mehr losgelassen. Wenn ich es mir so recht überlege, habe ich mit Erfolg immer etwas anderes verbunden. Ich fahre keinen Porsche, meine Wohnung ist zwar hübsch, aber kein Eigentum, beim Urlaub rechne ich und wenn die Zauberfee vorbei käme, hätte ich noch einige Wünsche offen. Nein, also erfolgreich…

Aber was bedeutet Erfolg? Hat er mit Geld zu tun? Oder mit der Verantwortung, die man übernimmt bzw. übertragen bekommt? Misst sich Erfolg an dem, was man tut, oder an dem, was man dafür bekommt – wie Anerkennung, Ehre, Geld? Ab wie viel Geld ist man eigentlich erfolgreich? Und geht es hier um Anerkennung, die ich mir selber gebe oder eine, die von außen kommt?