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Fest oder frei? Wo liegen die Vorteile?

sör alex / photocase.com

In kaum einem Bereich arbeiten so viele Freelancer wie in der Medien- und Werbebranche. Allein DESIGNERDOCK hat im vergangenen Jahr mehr als 4.000 freie Mitarbeiter vermittelt. Diese Tendenz nehmen wir zum Anlass, dieses Thema ein bißchen zu beleuchten.

Die Gründe für den Boom an freien Mitarbeitern sind vielfältig. In den klassischen Medienberufen, vor allem im Journalismus, hat diese Entwicklung viel damit zu tun, dass feste Stellen rar geworden sind. Die unbefristete Festanstellung als der Traum vom Arbeitsglück ist eben besonders in den kreativen Berufen eher vom Aussterben bedroht. Das mag so manchen zur Selbstständigkeit ermutigen. Dabei geht es nicht nur um den Job, sondern auch um die Frage, wie man eigentlich leben will. Menschen, die eine gewisse Sicherheit brauchen, feste Urlaubstage wollen und lieber nach klaren Anweisungen arbeiten, sollten von einem freien Arbeitsleben lieber die Finger lassen.

In München geht es nicht nur um die Wurscht

Im Reigen der DESIGNERDOCK Standorte nimmt München eine spezielle Stellung ein: München ist der Medienstandort Deutschlands überhaupt! Mehr als 170 Verlage haben hier ihren Sitz. Im Gegensatz zu den Metropolen Hamburg oder Berlin ist die Agenturlandschaft hier geprägt von kleinen, inhabergeführten Agenturen. Und davon gibt es buchstäblich tausende. Kein Wunder, denn das Potenzial attraktiver Kunden in München sowie im Umland ist hervorragend. Sowohl namhafte Großunternehmen (z.B. BMW, Siemens) als auch exzellente Mittelständler haben großen Bedarf an guter Kommunikation.

Veranstaltungstipp: decoded@mcbw

decoded@mcbw 2012 im Rahmen der Munic Creative Business Week
Jedes Jahr finden im Herbst über 400 Kreative ihren Weg zur decoded conference nach München (www.decoded-conference.com/2011). Im Rahmen der Munich Creative Business Week (www.mcbw.de) wird nun von 08. – 10. Februar die Fachkonferenz decoded@mcbw in der BMW Welt München veranstaltet.

Unter dem Motto »Discover Interactive Opportunities« richten sich die Organisatoren dieses mal an Manager und Unternehmer, die über drei Tage hinweg exklusive Einblicke in digitale Trends der interaktiven Branche erhalten. In 15 Vorträgen stellen ihnen 17 Experten aus den Bereichen Design, Entwicklung, User Experience und Marketing ihre Projekte und Arbeitsweisen vor (Programm).

Karrierechancen 2012 – ein Ausblick

Zugegeben: Auch Personalexperten wie wir haben keine Kristallkugel für Zukunftsprognosen. Aber wir sind dicht am Markt und sehen die Trends auf dem Jobmarkt oft eher als andere. Hier sind ein paar der wichtigsten, die unsere Kollegen in den Regionen beobachten und die das Jahr 2012 prägen werden.

Wer wird gesucht?
Auch wenn noch nicht klar ist, ob und wie sich die Eurokrise auf die Branche auswirken wird: Gesucht werden fast alle Positionen auf allen Levels. Natürlich ist die Nachfrage nach Online-Spezialisten am größten. Aber auch klassische Offline-Experten sind gefragt, wie z.B. Berater, Projektmanager und Top-Kreative. Einen großen Bedarf beobachten wir bei Onlinern mit Führungspotenzial und Experten für integrierte Kommunikation (Schwerpunkt Digital). Gute Karten haben grundsätzlich diejenigen Kandidaten, die nicht nur Fachwissen mitbringen, sondern auch eine hohe Sozialkompetenz, kommunikative Fähigkeiten sowie ausgeprägtes Methodenwissen aufweisen.

Einen guten Start ins Jahr 2012!

By DESIGNERDOCK
on 30/12/11

An dieser Stelle bedanken wir uns für die angenehme Zusammenarbeit in 2011. Wir wünschen euch, dass ihr im neuen Jahr eure beruflichen und privaten Pläne umsetzen könnt und es ein ganz tolles Jahr für euch wird!

Eure DESIGNERDOCK Teams in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart, Wien und Zürich

10 Tipps zur Befristung von Arbeitsverhältnissen

By Lorenz Mayr
on 16/11/11

Fehler in der Befristung führen unweigerlich zu einem Dauerarbeitsverhältnis!
Die befristete Einstellung ist in Zeiten der wirtschaftlichen Erholung tägliche Praxis in Unternehmen und Agenturen geworden. Die Mehrzahl der Befristungen erfolgt auf Zeit und ohne besonderen Grund. Dies ist grundsätzlich maximal bis zu einer Dauer von 2 Jahren möglich. Daneben ist eine Befristung gemäß Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) aber auch aus besonderen Gründen wie Vertretungen oder bei vorübergehendem Bedarf möglich. Allerdings treten beim einen wie beim anderen in der Praxis Fragen auf. Im folgenden geht es im wesentlichen um die Befristung ohne Sachgrund.

Gründertipps: »selbst« + »ständig«

Manch neu gestarteter Freelancer freut sich, wenn er den Betrag seiner ersten Rechnung erhält, der oft deutlich über seinem Angestelltensalär liegt, und gibt gleich alles mit vollen Händen aus. Daher Vorsicht: Die Mehrwertsteuer gehört der Staatskasse und muss abgeführt werden. Also besser gleich beim Finanzamt steuerlich anmelden, Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben und Umsatzsteuer (20 Prozent in Österreich, 19 Prozent in Deutschland oder 8 Prozent in der Schweiz) abführen.

Auch für die Einkommenssteuer sollten gedanklich zwischen 15 und 30 Prozent (je nach Steuersätzen des jeweiligen Landes und individuellen Einkommens) der Nettosumme zurückgelegt werden. Mit der steuerlichen Anmeldung werdet ihr auch aufgefordert, euer Einkommen zu schätzen, um dann regelmäßig ESt-Vorauszahlungen zu leisten. Wer diesen beiden Grundregeln folgt, ist gut beraten. Einen Steuerberater rechtzeitig aufzusuchen, ist jedoch immer ratsam.

Onliner dringend gesucht!

Die Interactive-Branche boomt. Agenturen suchen händeringend Personal. Die aktuelle Ausgabe des Magazins weave (03.11 Juni/Juli) nimmt sich dieses Themas an und hat Agenturchefs, Personalberater (u.a. auch DESIGNERDOCK) und Verbandvertreter zur aktuellen Situation befragt.

Unter der Headline »Sie haben mehr verdient«, sind für die Leser Tipps für eine einträgliche Kalkulation und Ratschläge für den Einstieg in Verhandlungsrunden mit Auftraggebern zusammengefasst. Aus meiner Sicht haben in den vergangenen Monaten fast alle Agenturen – ganz gleich, ob aus dem klassischen oder digitalen Bereich – verstanden, dass sie in den Führungspositionen Online-Experten brauchen, damit steigen nicht nur Anerkennung und Prestige, sondern auch die Gehälter der Onliner. Noch schneller klettern allerdings offenbar die Honorare.