Posts Tagged ‘Employer Branding’

Flop-Job Werbung: Hauptsache, gute Stimmung.

Die Luft ist raus.

Das Image der Werbebranche ist schlecht. Noch schlechter ist das Gehalt. W&V spricht sogar von einer Flop-Branche. Der aktuelle Gehaltsreport von Stepstone offenbart, wie miserabel es um die Werber steht. Bleiben die guten Leute bald völlig weg? Kommentar eines Recruiters zum Flop-Job Werbung: 
Ja, es stimmt. Die Werbebranche ist ein Flop. Zumindest, wenn es nach dem Geld geht. Im Bereich Marketing und Werbung werden laut Stepstone jährlich knapp 39.000 Euro verdient – im Schnitt und ohne Rücksicht auf die Berufserfahrung. Damit bekommen Werber noch weniger als die Mitarbeiter aus der Branche Gesundheit und soziale Dienste.
Viele, die aus Agenturen zu uns kommen, klagen über lange Arbeitszeiten, Überbelastung und eine negative Work-Live-Balance. Zu Recht. Nach wie vor sind die Anforderungen in den Agenturen hoch. Das Leben findet zum großen Teil in der Agentur statt. Abends brennt das Licht. Unregelmäßige Wochenendarbeit ist selbstverständlich.

Umfrage: Mehr Jobzufriedenheit durch Employer Branding?

chriskuddl | ZWEISAM / photocase.com

Geben sich Arbeitgeber heute wirklich mehr Mühe als noch vor ein paar Jahren, um Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden? Oder ist das viel beschworene Employer Branding nur eine Marketingfloskel? Wir wollen es wissen! Daher steht unsere diesjährige große DESIGNERDOCK-Umfrage ganz im Zeichen dieser Fragestellung. Uns interessiert, welche Maßnahmen an eurem Arbeitsplatz bereits umgesetzt werden und ob sie auch wirklich erfolgreich sind.

Mitmachen könnt ihr hier. Die Beantwortung der Fragen dauert nur rund fünf Minuten und wird wie immer mit der Chance auf tolle Preise belohnt: Alle Teilnehmer, die ihren Namen angeben, können ein Ipad mini, (Abos und kleine Schätzchen aus dem DESIGNERDOCK-Fundus) gewinnen. 

Kleine Geschenke erhalten das Klima

Noch kein Geschenk für Weihnachten und gleichzeitig etwas Gutes tun?
Scholz & Volkmer, die erste CO2-neutrale Digital-Agentur Deutschlands, entwickelte zu Weihnachten eine Plattform für individuelle Klimageschenke. Im Rahmen einer Online-Aktion können Teilnehmer ab heute auf spielerische Art und Weise für Familie, Freunde und Bekannte CO2-Emissionen kompensieren.
Die Aktion entstand in Kooperation mit dem größten deutschen Umweltverband BUND.

»Jeder Mensch produziert täglich rund 30 Kilogramm Kohlenstoffdioxid. An Weihnachten ist es fast das Doppelte. »Das war für uns der Auslöser zu sagen: wir wollen diese ‚Extra-Emissionen’ reduzieren und dafür eine außergewöhnliche Plattform schaffen, die jeder nutzen kann«, sagt Michael Volkmer, Geschäftsführer und Inhaber von Scholz & Volkmer. Mit der diesjährigen Weihnachtsaktion bietet die Digitalagentur jedem die Möglichkeit, Emissionen zu kompensieren und dies zu verschenken. »Selbstgemachte Weihnachtsgeschenke sind doch immer noch die besten«, lacht Volkmer.

Berlin, die Geburtsstadt von DESIGNERDOCK

Seit 1996 gibt es DESIGNERDOCK in Berlin. Doch nur 10 Prozent der Kollegen in Berlin sind auch geborene Berliner. Alle anderen sind Zuwanderer, z.B. aus Baden-Württemberg oder Hessen, aus NRW und Mecklenburg Vorpommern.
Alexander Dewhirst, gebürtiger Australier und Gründer von Designerdock verliebte sich 1995 in Berlin.
Was ist das Beste an Berlin?
Fragt man die Designerdocker aus der Bergmannstraße ist es die tägliche Chance auf den Genuss der Berliner Luft. Denn »hier fühl ick mir frei«. Tun und lassen was und rumlaufen wie man möchte, leben und leben lassen. Offenheit und Akzeptanz für jeden üben. Großstadttratsch, »Ich habe eben Brad Pitt gesehen, oder war es doch George Clooney? Oh my god!« statt Kleinstadttratsch »Hat der Frank jetzt eine neue Freundin?«. Gleich danach kommt der Spaß an der vielschichtigen Geschichte Berlins und die Lust, hier jeden Winkel entdecken zu wollen. Wir sind Schatzsucher, Hinterhofpfadfinder, Entdecker oder einfach nur neugierig. Die zunehmende »Gentrification« in den originären Kiezen der Stadt mögen die meisten hier nicht besonders. Auch den Wiederaufbau des Stadtschlosses halten nicht alle für unbedingt sinnvoll und notwendig. Aber Berlin ist groß und bietet immer wieder Raum für weitere Entdeckungen und neue Ideen.

Advent, Advent…

 

… das ist die Zeit der Weihnachtsgrüße! In Form von Karten, Päckchen und Paketen, oder auch via Internet. In unserer Branche wird diesem schönen Ritual immer ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
Schön und originell sollen die weihnachtlichen Grüße sein, kreativ und professionell!
Doch »den Termin zu halten« kostet fast immer Nerven. Kurz vor Drucktermin fällt der Rechner aus oder man entdeckt in letzter Sekunde noch einen ganz fiesen Fehler. Umso mehr freuen wir uns sehr auf eure Weihnachtsgrüsse, die wir euch dann fortlaufend sehr gerne hier zeigen möchten.

Wir verlosen ein Teamticket für F2F11

Vom 24.11.2011 – 26.11.2011 ist Ludwigsburg der Austragungsort für die internationale Konferenz für Wirtschaft und Design F2F11. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf Deutschland und Portugal.
Das Spektrum der Rednerduos reicht von der Markenentwicklung über Produktdesign und User Interface Design bis zur Architektur. Der Fokus liegt diesmal jedoch eindeutig auf dem Kommunikationsdesign.

Hinter den Kulissen: Ulrike Walther stellt sich vor.

1. Was hast du gemacht, bevor du zu DESIGNERDOCK kamst?
Ich war in verschiedenen leitenden Positionen in Network-Agenturen tätig, u.a. in der Geschäftsführung bei Scholz & Friends Wien und BBDO Düsseldorf.
2. Was reizt dich an der Personalarbeit?
Personalarbeit ist der Schlüssel zu erfolgreicher Agenturarbeit. Werbung ist ein People’s Business und nur wenn die »richtigen« Bewerber mit der »richtigen« Agentur zusammengebracht werden, können herausragende Kampagnen entstehen. Mein Job, ist  es, im Gespräch mit Karteimitgliedern eine Job-Positionierung zu erarbeiten, damit wir gezielt die Augen für entsprechende Stellen aufhalten können.
3. Gibt es »No-Gos« innerhalb eines Bewerbungsverfahrens, die du dennoch immer wieder erlebst? Hast du einen Ratschlag worauf man unbedingt achten sollte?
Ach ja, da gibt es immer wieder Klassiker wie  – Rechtschreibfehler in Lebensläufen – zu spät kommen zum Job-Interview – im Kreativbereich: Arbeiten im Portfolio unrichtigerweise als seine eigene Arbeit ausgeben – u.v.m.

Mit Social Media zum neuen Job?

Anne-Friederike Heinrich befragte für die Schweizer Werbewoche unsere drei Beraterinnen aus der Zürcher Designerdock-Filiale, Beate Reuther, Maya Schneeberger und Marion Willim, welche Rolle Social Media im Bewerbungsprozess spielen und wie sich die Bewerber- und Stellensuche in Zukunft verändern wird.

WW: Designerdock hat im Februar eine Umfrage zur Bedeutung von Social Media bei der Stellensuche gemacht. Wie wichtig sind Twitter, Facebook, Xing und andere Soziale Netzwerke bei der Suche nach einem neuen Job?
Beate Reuther: Obwohl Social-Media-Plattformen ständig an Bedeutung gewinnen, sind Social Media bei der Jobsuche im Vergleich zu den klassischen Quellen noch nicht wirklich relevant und liegen im hinteren Mittelfeld. Demgegenüber hat das persönliche Netzwerk bei der Suche nach interessanten Stellen an Bedeutung gewonnen und steht bei den Befragten zum ersten Mal an erster Stelle. Auf dem zweiten Platz liegen die bekannten Online-Portale, dicht gefolgt von den Websites der Agenturen und Unternehmen. Das bedeutet aus unserer Sicht, dass Social Media zurzeit noch vorwiegend privat genutzt werden, nämlich zur digitalen Vernetzung und als Multiplikator für den Ausbau des persönlichen Netzwerks. Für das Employer Branding werden Social Media dagegen immer wichtiger. Unternehmen, die sich auf Xing, Twitter oder Facebook präsentieren, geben interessierten Kandidaten die Möglichkeit, schon einmal ein wenig in die Firma hineinzuschauen. Das kann ihnen bei sehr gesuchten Kandidaten entscheidende Vorteile verschaffen.

Date beim Werbekongress

Letztes Wochenende fand der Werbekongress in Berlin statt. Um es gleich zu sagen: es hat uns, wie auch schon in den Jahren zuvor, wieder großen Spaß gemacht dabei zu sein. Die gute Laune der Messeteilnehmer sorgte schon am frühen Samstagmorgen beim Aufbauen der Messestände für eine tolle Atmosphäre. Wir waren auf der richtigen Veranstaltung! Ab 10 Uhr gab es ein fröhliches Speed Dating bei dem Anke Krey (Personalberatung Design, Berlin) unser Gesprächspartner für alle Teilnehmer war. Wir fanden dies eine sehr effiziente Art sich kennenzulernen. Das sauersüße eisgekühlte Getränkeangebot an unserem Stand gefiel den Besuchern offensichtlich.

Unser »Werbekongress 2011« flickr Album.

Wir sind auf dem Werbekongress!

Werbung und Kommunikation wie wir sie kennen, haben ihren Zenit erreicht.
Und was kommt jetzt?

Diese Frage stellt sich nicht nur das Berliner KommunikationsFORUM, Ausrichter des Werbekongress, sondern die gesamte Kommunikationsbranche. Die zweitägige Veranstaltung am 23. + 24. September in Berlin nimmt das 20. Jubiläum von Verein und Werbekongress zum Anlass, um die Entwicklung der Branche zu reflektieren und neue Impulse für die nächsten Jahre zu setzen. Denn all die Umbrüche mit denen die Werbebranche zu kämpfen hat, sind spannende Herausforderungen. »KOMM werd’ endlich erwachsen!« so das Motto der Veranstaltung wird Recruiting-Event, Diskussionsplattform, Kreativ-Workshop und Showroom in einem.
Und das erwartet euch: