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In eigener Sache: Unser Frankfurter Büro wird 10

In diesem Monat feiert unser Frankfurter Büro sein zehnjähriges Jubiläum. In dieser Zeit war die hessische Dependance Zeuge einiger eklatanter Veränderungen auf dem Frankfurter Kreativmarkt. Vom Erfolg und Rückzug großer Netzwerk-Agenturen, über die Boom- und Flautephasen der Branche bis zur Renaissance der Frankfurter Kreativszene.
Unsere Geschichte ist eng verbunden mit den Veränderungen der Frankfurter Agenturszene. Als wir am 1. September 2001 anfingen, war der Markt noch geprägt von den großen internationalen Netzwerkagenturen, wie z.B. J. Walter Thompson, Young & Rubicam, Saatchi & Saatchi oder McCann Erickson sowie einer boomenden Kreativszene. Nur zehn Tage nach der Gründung sorgten die Terroranschläge vom 11. September für einen kolossalen Marktzusammenbruch. Was dann folgte, war eine Marktbereinigung.

Unser GF Robert Mende im Interview…

…mit den Machern von »Hamburgs Kreative – Das Verzeichnis«. Wir wollen ein bisschen Werbung für das gerade erschienene 352 Seiten starke Hardcover-Kompendium machen. Neben zahlreichen Selbstdarstellungen von erlesenen Werbe-, Design- und Internet-Agenturen, Freelancern, Illustratoren, Fotografen und weiteren Mediendienstleistern, steht auch unser Geschäftsführer von DESIGNERDOCK Hamburg in einem Interview Rede und Antwort:

Robert Mende, Sie waren selbst mehrere Jahre in der Werbung tätig bevor Sie die Leitung von DESIGNERDOCK Hamburg übernahmen. Wie kam es damals dazu?
Nach einer Zeit von mehr als 15 Jahren als Berater in unterschiedlichen Werbagenturen in Hamburg und zwei Stationen als Werbeleiter in Hamburger Unternehmen stand ich vor der Frage, in welche Richtung sich meine berufliche Karriere weiter entwickeln sollte. Das Angebot von Designerdock, für das Hamburger Büro Verantwortung zu übernehmen, kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich war ziemlich schnell von dem Gedanken begeistert, meine Erfahrungen aus den Agenturen und meine gute Vernetzung in Hamburg nutzen zu können, um gute Leute in die passenden Positionen vermitteln und dabei selbständig arbeiten zu können.

Hinter den Kulissen: Unser Gründer im Interview.

Was hast du gemacht bevor du zu Designerdock kamst?
Ich bin in Sydney aufgewachsen. Nach der Schule reiste ich nach Europa und lernte Griechisch. Dann ging ich in die USA und studierte u. a. Japanisch bzw. Sprachwissenschaften und verdiente als Au Pair und Lastwagenfahrer mein Geld. In San Francisco fand ich über einen Kontakt zu Apple Macintosh meinen Weg in die Kreativindustrie. Anschließend ging ich nach Europa und unterrichtete u. a. drei Jahre an der FH Potsdam im Fachbereich Design bevor ich Designerdock gründete.

Was reizt dich an der Personalarbeit?
Es macht Spaß Bewerbern und Agenturen dabei zu helfen sich zu finden.

Gibt es »No-Gos« innerhalb eines Bewerbungsverfahrens, die du dennoch immer wieder erlebst? Hast du einen Ratschlag worauf man unbedingt achten sollte?
Ein Spezialist sollte sich z.B. nicht als Allrounder positionieren und umgekehrt. Und sich immer weiterbilden und dort arbeiten, wo man etwas lernt (auch über sich selbst).

Pfff, noch so’n Wettbewerb…

Bis zum 30. Juli läuft die Anmeldefrist für den von YouTube ins Leben gerufene Brand Channel Wettbewerb Agency Tube.

Bei diesem Wettbewerb erhält jeder Teilnehmer einen Custom Channel, auf dem sich eine Agentur selbst vorstellen kann, oder einen ihrer Kunden mit einem innovativen Tube präsentieren kann. Alle Teilnehmer entwickeln dafür einen Custom Channel, die höchste Stufe eines YouTube Brand Channels, den Sie anschließend auch in jedem Fall behalten dürfen.

Rundgang 11 – Tage der offenen Tür an der UdK

Am kommenden Wochenende ist es soweit: die UdK Berlin öffnet ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher. An den verschiedenen Standorten der Hochschule können sich die Ergebnisse des kreativen Schaffens der Studierenden in Ateliers, Probebühnen, Fluren, Werkstätten und Studios angesehen werden. Auch in diesem Jahr präsentiert die Hochschule mit ihren vier Fakultäten sowie dem »Zentralinstitut für Weiterbildung«, dem hochschulübergreifenden »Zentrum Tanz« und dem »Jazzinstitut Berlin« die ganze Bandbreite der Künste: Bildende Kunst, Design, Mode, Architektur, experimentelle Mediengestaltung, Bühnenbild, Visuelle Kommunikation, Schauspiel, Musiktheater, Performances, Tanz und Klangkunst.

Hinter den Kulissen: Torsten Haase stellt sich vor.

Wir freuen uns heute Torsten vorstellen zu können, er arbeitet im Berliner Büro und betreut unsere Kandidaten aus dem Online-Bereich.

1. Was hast du gemacht bevor du zu Designerdock kamst?
Nach meinem Studium in Berlin und London war ich zunächst in der Werbung tätig. Anschließend bin ich zu Pixelpark gewechselt, wo ich bis zuletzt als Artdirector gearbeitet habe. Dann reizte mich die freie Arbeit und ich habe mit Kollegen ein Netzwerk für Design und Konzeption interaktiver Szenarien gegründet. Seither war ich als freier Artdirector und Kreativ-Berater für Agenturen tätig.

2. Was reizt dich an der Personalarbeit?
Das Feld Interactive/Digital Design ist recht umfassend und stellt sehr spezielle gestalterische und inhaltliche Anforderungen. Da gute Kandidaten in dieser Branche extrem rar sind, wird jede Stellenbesetzung zu einer Herausforderung. Ich mag diese tägliche Herausforderung, sowie das Zwischenmenschliche, das dieser Job mit sich bringt. Es freut mich, wenn Kandidaten mir ihr Vertrauen schenken und offen für meine Ratschläge sind. Täglich treffe ich interessante Kandidaten und Kunden, sehe tolle Mappen und erfahre Neues über zukunftsweisende Konzepte und Technologien. Eine erfolgreiche Vermittlung ist jedes Mal ein sehr schönes Gefühl. Wenn der Kandidat sich freut, weil er optimal platziert wurde, und der Kunde weiß, dass er einen wertvollen Mitarbeiter gewonnen hat, weiß auch ich: die tägliche Arbeit und Hartnäckigkeit hat sich geloht!

Rundgang an der KHB Weißensee

Die Lehrenden und Studierenden der Kunsthochschule Berlin-Weißensee laden in diesem Jahr am Sonnabend und Sonntag, 16. und 17. Juli, jeweils von 12-20 Uhr, zum »Rundgang – Tage der offenen Tür« ein. Präsentiert werden Studien- und Diplomarbeiten aus dem Studienjahr 2010/2011 aus den Fachgebieten Bildhauerei, Bühnen- und Kostümbild, Malerei, Mode-Design, Produkt-Design, Raumstrategien, Textil- und Flächen-Design, Visuelle Kommunikation und Künstlerische Grundlagen.

Ort: Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Bühringstraße 20, 13086 Berlin-Weißensee

Modellprojekt: Anonymisierte Bewerbung

Ob Kennzeichen wie Name, Geschlecht und Nationalität Einfluss auf die Besetzung von Stellen haben, soll der von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes vor sechs Monaten gestartete Modellversuch klären. Nach sechs Monaten Projektlaufzeit liegt der Zwischenbericht zum Pilotprojekt »Anonymisierte Bewerbungsverfahren« vor.

Werkschau »Einsichten« an der HTW Berlin

Am 22. Juli ist es wieder soweit: Studentinnen und Studenten aus den Bereichen Design, Kultur und Medieninformatik zeigen in der Werkschau 2011 die Arbeiten und Projekte des letzten Studienjahres. Von 11 bis 21 Uhr sind auf dem Campus Wilhelminenhof in den Gebäuden A, B und F Arbeiten aus den Studiengängen Game Design, Kommunikationsdesign, Modedesign, Internationaler Medieninformatik, Museumskunde, Konfektion/Bekleidungstechnik sowie Konservierung und Restaurierung/Grabungstechnik zu sehen. Außerdem stellt sich der neue Studiengang Industrial Design vor.

Hinter den Kulissen: Indra Sarkar stellt sich vor

Wir freuen uns heute Indra Sarkar vorstellen zu können, sie arbeitet im Berliner Büro und betreut unsere Kandidaten aus dem Online-Bereich.

1. Was hast du gemacht, bevor du zu DESIGNERDOCK kamst?
Ich war Projektmanager bei Online Agenturen in München und Berlin (MetaDesign), dann hatte ich mit zwei Kollegen zwei Jahre eine eigene Agentur, danach habe ich mich als Freiberuflicher selbständig gemacht, nunmehr in den Bereichen Personalberatung und Coaching.

2. Was reizt dich an der Personalarbeit?

Es geht letztlich um Menschen mit bestimmten Fähigkeiten, Potenzialen, Wünschen und Hoffnungen. Ich finde es spannend mit ihnen gemeinsam ihren nächsten Schritt auf dem Weg zu finden, der es ihnen ermöglicht wieder ein bisschen erfolgreicher, glücklicher oder was immer sie sein wollen, zu werden.