Posts Tagged ‘Bewerbung’

Nicht Jacke wie Hose: Farbe im Jobleben

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Dass Kleider Leute machen oder der erste Eindruck zählt, ist uns allen wohl mehr als bekannt. Dass aber ein falscher Farbeinsatz bei unserem Gesprächspartner unterschwellig eine Reaktion auslösen kann (und zwar nicht immer eine positive), ist uns leider nicht immer bewusst. Vor allem bei sensiblen Vorstellungsgesprächen oder an knallharten Verhandlungstagen kann solch ein leichter Tritt ins falsche Farbnäpfchen manch einem zum Verhängnis werden. Autsch! Und: Schade eigentlich.

 

Deshalb lassen wir heute die Farben für uns sprechen und verraten euch, was unsere Kleidung über uns verrät. Auch ohne Worte. Und hier ist unser Farbwegweiser durch euer Berufsleben:

Schönheit – ein unbeschriebenes Erfolgsgeheimnis?

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ER – was für ein toller Typ (!), im besten Alter seines Lebens, gut aussehend und gut riechend, charmant, humorvoll, durchtrainiert – setzt bei Verhandlungen um Alles oder Nichts nicht nur auf seine langbewährte Kompetenz. Und SIE: Perfekt gestylt, geschminkt, schön schlau und schön – stolziert von einem Konfi in den anderen, auf Schuhen, die mindestens so hoch wie ihre Ansprüche im Job sind. Willkommen in der Berufswelt der neuen Generation. In einer Welt, in der das dritte Auge nicht nur am After-Work-Buffet mitisst und -trinkt, sondern auch im Arbeitsalltag gravierend mitentscheidet, ob, und wenn ja wieweit und ganz besonders wer auf der Karriereleiter weiter kommt. Oder etwa nicht?

Das 10×1 fürs Bewerbungsgespräch

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In der Wirtschaftswoche heißt es “Mit diesen 10 Sätzen punkten Sie im Bewerbungsgespräch”. Und das liest sich dann so: “Ich bin mir sicher, dass ich auf einer Position mit einer solchen Entwicklungsperspektive langfristig sehr viel positiv bewegen und somit zum Unternehmenserfolg beitragen kann.”

Oder so: “Bei der Firma XY konnte ich beweisen, dass ich Mitarbeiter gut motivieren kann. Der Krankenstand in meinem Team ist gesunken und die Fluktuation hat sich bei x Prozent eingependelt.” Aber auch so: “Das Wichtigste ist, dass man auf sachlicher Ebene zusammen arbeitet und gesteckte Ziele erreicht.”

Super. Alles richtig. Aber: Agenturen ticken ein wenig anders. Deshalb haben wir jetzt mal die Punkte zusammengetragen, die unserer Meinung nach in unserer Branche gut ankommen:

Recruiting-Revolution? Oder wie werden anonymisierte Bewerbungen in der Kommunikationsbranche bewertet?

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Als letzten Dienstag die Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Berlin die Ergebnisse des Pilotprojektes „Anonymisierte Bewerbung“ vorstellte, gab es zwei Gewinner: Frauen und Migranten. Wir haben bereits letztes Jahr über den Großversuch berichtet.

Wie kann man nun dieses Ergebnis für die Kommunikationsbranche bewerten?

In der W&V kamen verschiedene HR-Manager aus Agenturen zu Wort, der Tenor geht insgesamt aber in die gleiche Richtung: In der Kommunikations- und Kreativbranche ist eine Vielfalt an Mitarbeitern unerlässlich. Ausschlaggebend ist aber die Qualifikation.

Mappencheck! Bringt meine Mappe mich zu meinem Ziel?

Julia Meyran (li) und Sabine Menke (re) geben gern ihre Erfahrung weiter.

DESIGNERDOCK @ Kunstschule Wandsbek. Wer bin ich, was kann ich und wo will ich hin? Diese Fragen beschäftigen Studenten immer wieder, erst recht kurz vor ihrem Abschluss.

Und damit ist der erste Schritt in Richtung späterer Berufstätigkeit auch schon getan. Denn nur wer sich diese Fragen stellt, beschäftigt sich mit seiner Zukunft und kann damit an den Antworten arbeiten. Der zweite Schritt ist mindestens genau so wichtig: Wenn ich weiß wo ich hin will, bringt mich meine Mappe auch zu diesem Ziel? Zeigt sie, was ich kann und vor allem, was der potentielle Arbeitgeber braucht?

Schreibst Du noch oder bewirbst Du Dich schon? Bewerbungsgespräche via Skype

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Stell Dir vor, dein Computer klingelt und es geht um deine Zukunft. Bewerbungsgespräche via Webcam sind in Asien und den USA bereits Standard, und auch für Designerdock gehört dies mittlerweile zum Alltagsgeschäft. Dies hat einige Vorteile: Lange, zeitfressende Anfahrten zum Gespräch und hohe Reisekosten fallen einfach weg. Immer mehr Unternehmen nutzen diese Art von Gespräch zur Vorauswahl, denn sie sparen damit erhebliche Kosten. Damit das Ganze aber auch funktioniert, sollten Fauxpas vermieden werden.

Test, Test, Test. Unbedingt vorher mal die Technik checken und die Qualität von Bild und Ton überprüfen. Reicht die Auflösung der Webcam? Muss ein externes Mikrophon genutzt werden? Am besten, ihr übt eine solche Gesprächssituation vorher mit jemand anderem.

Die beliebtesten Schlagwörter in Online-Profilen

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Bist du ein kreativer Geist mit innovativen Ideen? Dann solltest du in deiner nächsten Bewerbung Adjektive wie „kreativ“ oder „innovativ“ besser meiden!

„Kreativ“ und „innovativ“ führen die Top 10 der beliebtesten Floskeln an, mit denen sich deutsche Fach- und Führungskräfte in der Online-Welt empfehlen. So lautet das Ergebnis einer Erhebung, die das weltweit größte Business-Netzwerk LinkedIn für das Jahr 2011 veröffentlichte. Bereits zum zweiten Mal in Folge durchforstete LinkedIn die Profile seiner Nutzer, um für 13 Länder eine Hitliste der überstrapaziertesten Schlagwörter zu erstellen.

Bewerbung: Die 10 meistgenannten Hobbys

Zu einer vollständigen Bewerbung gehören auch ein paar Zeilen, in denen der Bewerber etwas über seine Aktivitäten in der Freizeit erzählt. In der täglichen Arbeit mit Kandidatenportfolios ist uns aufgefallen, dass manche Hobbys besonders favorisiert werden.

 

 

Unsere »Best of Hobbys«-Liste:

  1. kochen
  2. lesen
  3. fotografieren

MobX Conference in Berlin- we met the experts!

Diese ausschliesslich englisch-sprachige Konferenz richtete sich an alle, die sich mit User Experience, Interface und Mobile Context auseinander setzen. Das Publikum bestand aus einer bunten Mischung von Entwicklern, Interaction- und Visual Designern. Auch ich habe mich im gemütlichen Saal des »Heimathafens« in Neukölln unter die Meute gemischt und schlau gemacht.
Der Schwerpunkt lag in der Reflektion, in welchem Kontext welche Apps/Gadgets für welches Device sinnvoll und »usable« sind. Brauchen wir als User alle Funktionalitäten immer und überall verfügbar?

Mein Fazit: Der mobile Kontext ist in jedem Fall ein anderer als die Desktop-Situation. Es ist nicht immer sinnvoll, alle Funktionalitäten Mobil anzubieten. Allzu viele Informationen in mobilen Anwendungen überfordern in der Regel das Medium und den Nutzer.

Relaunch bei »dasauge«

Das Design-Netzwerk dasauge präsentiert sich seit letzter Woche in einer runderneuerten Fassung. Der Relaunch bietet dem Nutzer noch mehr Beteiligungsmöglichkeiten in einer komfortableren Oberfläche und die Integration von Drittanbieter-Zugängen wie OpenID und Facebook. Die nunmehr vorliegende dasauge-Version »6.0« verpackt die neuen Funktionen in einem von Grund auf neu gestalteten Gewand – selbst das Logo ist eine Neuentwicklung.

Gestaltung
Bei der Gestaltung hat das Berliner Portal wieder einen Neubeginn gewagt. Das letzte Design, das in seiner Grundstruktur auf 2004 zurückgeht und seither wiederholt behutsam überarbeitet wurde, wurde durch ein neues Layout abgelöst. Größere Bilder, präsentere Suchmasken und weniger Scrollen sind die angenehmen Folgen der neuen Menü-Navigation: Die hierdurch entfallene linke Spalte der Vorfassung hinterlässt nun deutlich mehr Platz für die Hauptspalte. Dies wird bereits auf der Startseite sichtbar, wo sich »die neuesten Portfolios« nun in fast dreifacher Größe präsentieren können. Überhaupt möchte »dasauge« die Inhalte seiner Nutzer noch mehr in den Vordergrund stellen: die neue Nutzeroberfläche mit viel Weißraum, warmen Grautönen und der traditionellen Akzentfarbe Gelb hält sich stärker zurück und wird erst bei Überfahren mit der Maus »aktiver«. Auch technisch schöpft der neue Auftritt mit HTML5, CSS3, Webfonts und Mikroformaten die Möglichkeiten aller modernen Webtechnologien aus.