Auch die Bereitstellung kostenfreier Dienste im Internet kann vertragliche Pflichten des Anbieters gegenüber seinen Nutzern auslösen. So entschied jüngst das Amtsgericht Hamburg-Mitte (Urteil vom 11.09.2012, Az. 18b C 389/11), dass die Bereitstellung einer Mailingliste gegenüber allen Nutzern dazu verpflichtet, ihnen die Teilnahme an dieser Mailingliste zu gewähren. Schließt der Betreiber einzelne Mitglieder ohne wichtigen Grund aus, macht er sich schadensersatzpflichtig.
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Unser Angebot der Woche aus der Rechtsabteilung.
Eine der wichtigsten Waffen im Arsenal eines Freelancers ist das wasserdichte und vom Kunden unterschriebene Kostenangebot. Es fungiert als Briefing-Bestätigung, Terminplan und Vertrag. Ohne dieses unterschriebene Angebot gibt es oft Ärger. Einfach weil Freelancer und Auftraggeber das Briefing unterschiedlich interpretieren. Egal wie gut man sich mit dem Auftraggeber versteht, anfangen sollte man immer erst dann, wenn das unterschriebene Angebot vorliegt.
Ein Angebot könnte so aufgebaut werden:
1. Projektbeschreibung
(so detailliert wie möglich)
2. Projektaufteilung
Aufteilung in Phasen
(z.B. Entwurf + Präsentation, Korrekturen und schriftliche Abnahme)
Wir verlosen – ihr gewinnt: 1 von 3 “Kreative Leistungen schützen”
Geistiges Eigentum zu schützen ist für kreative Akteure nicht nur eine abstrakte Frage, sondern ein praktisch-juristisches Problem. Insbesondere durch die neuen Möglichkeiten der digitalen Vervielfältigung stehen Kreative vor der Herausforderung, ihre immateriellen Leistungen und Produkte gegen Trittbrettfahrer zu schützen.
Die Hamburg Kreativ Gesellschaft hat zu diesem Thema einen handlichen Ratgeber herausgegeben, der auch für Nicht-Juristen einen verständlichen Überblick über die verschiedenen gesetzlichen Regelungen zum Schutz geistigen Eigentums bietet und ein praxisorientierter Ratgeber für typische Situationen und Fragen der Kreativwirtschaft ist: “Kreative Leistungen schützen – Geistiges Eigentum in der Kreativwirtschaft” von Christoph Endell und Paula Deus – zwei Rechtanwälte, die neben einem fundierten Fachwissen im Bereich des geistigen Eigentums auch Praxiserfahrungen mit kreativen Akteuren haben.
Vom Designer zur Führungskraft: Workshop zu Mitarbeiterführung in der Designwirtschaft
Zusammen mit unserem neuen Kooperationspartner IDZ (Internationales Design Zentrum Berlin) bieten wir am Dienstag, 20. März 2012 den Workshop »Gemeinsam zum Ziel: Mitarbeiterführung und Teamaufbau in der Designwirtschaft« an, der sich zukunftsorientiert an potentielle Führungskräfte im Designbereich richtet.
Denn: Design-Projekte werden größer und Agenturen wachsen. Es finden Rollenwechsel statt: Aus Designer/-innen werden Vorgesetzte. Neben der inhaltlich-gestalterischen Arbeit als Designer/-in sind nun weitere Fähigkeiten gefordert: Es gilt ein Team aufzubauen und erfolgreich zu führen. Während vorher meist Fachkompetenz zählte, stehen jetzt Themen wie Autorität, Teamaufbau und Motivationsfähigkeit im Mittelpunkt. Viele Führungskräfte wissen sehr genau, wie ihr Ziel aussieht. Jedoch müssen sie ihre Vorstellungen dem Team vermitteln können, so dass sich ein gemeinsames Ziel entwickelt.
Fest oder frei? Wo liegen die Vorteile?
In kaum einem Bereich arbeiten so viele Freelancer wie in der Medien- und Werbebranche. Allein DESIGNERDOCK hat im vergangenen Jahr mehr als 4.000 freie Mitarbeiter vermittelt. Diese Tendenz nehmen wir zum Anlass, dieses Thema ein bißchen zu beleuchten.
Die Gründe für den Boom an freien Mitarbeitern sind vielfältig. In den klassischen Medienberufen, vor allem im Journalismus, hat diese Entwicklung viel damit zu tun, dass feste Stellen rar geworden sind. Die unbefristete Festanstellung als der Traum vom Arbeitsglück ist eben besonders in den kreativen Berufen eher vom Aussterben bedroht. Das mag so manchen zur Selbstständigkeit ermutigen. Dabei geht es nicht nur um den Job, sondern auch um die Frage, wie man eigentlich leben will. Menschen, die eine gewisse Sicherheit brauchen, feste Urlaubstage wollen und lieber nach klaren Anweisungen arbeiten, sollten von einem freien Arbeitsleben lieber die Finger lassen.
Recht-Tipp: Weblinks als Gegenstand der Meinungsäußerung
Das Verlinken fremder Inhalte im Internet ist mittlerweile eine Rechtswissenschaft für sich geworden. Eine für den Online-Journalismus grundlegende Rechtsfrage ist nunmehr eindeutig entschieden worden. Das Bundesverfassungsgericht bestätigte jüngst die Grundrechtskonformität einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs, wonach eine Verlinkung zu einem fremden Online-Inhalt Gegenstand einer Meinungsäußerung und damit von Grundrecht der Presse- und Meinungsäußerungsfreiheit gedeckt sein kann, dies selbst dann, wenn der verlinkte Online-Inhalt rechtswidrig ist.
Veranstaltungstipp: decoded@mcbw

Jedes Jahr finden im Herbst über 400 Kreative ihren Weg zur decoded conference nach München (www.decoded-conference.com/2011). Im Rahmen der Munich Creative Business Week (www.mcbw.de) wird nun von 08. – 10. Februar die Fachkonferenz decoded@mcbw in der BMW Welt München veranstaltet.
Unter dem Motto »Discover Interactive Opportunities« richten sich die Organisatoren dieses mal an Manager und Unternehmer, die über drei Tage hinweg exklusive Einblicke in digitale Trends der interaktiven Branche erhalten. In 15 Vorträgen stellen ihnen 17 Experten aus den Bereichen Design, Entwicklung, User Experience und Marketing ihre Projekte und Arbeitsweisen vor (Programm).
Diagnose Burnout – Wenn der Job krank macht
Gleich zu Beginn des Jahres geht es uns um ein brandaktuelles und wichtiges Thema, das in Arbeitswelt, Gesellschaft und Medien bereits viel diskutiert wird: das Burnout Syndrom (engl.: to burn out = ausbrennen). Für viele von uns beginnt das neue Jahr wie das alte geendet hat: Das Telefon geht pausenlos, ein Meeting reiht sich an das nächste, Arbeit ohne Anfang und Ende. Besonders schwierig wird’s, wenn auch noch das Privatleben unter dem Druck im Job leiden muss. Dann kann die eigene Lebenswelt komplett aus den Fugen geraten. Also, Zeit sich zu fragen: Wie steht es denn eigentlich mit meinen seelischen Reserven? Wird es vielleicht schon verdächtig brenzlig?
Karrierechancen 2012 – ein Ausblick
Zugegeben: Auch Personalexperten wie wir haben keine Kristallkugel für Zukunftsprognosen. Aber wir sind dicht am Markt und sehen die Trends auf dem Jobmarkt oft eher als andere. Hier sind ein paar der wichtigsten, die unsere Kollegen in den Regionen beobachten und die das Jahr 2012 prägen werden.
Wer wird gesucht?
Auch wenn noch nicht klar ist, ob und wie sich die Eurokrise auf die Branche auswirken wird: Gesucht werden fast alle Positionen auf allen Levels. Natürlich ist die Nachfrage nach Online-Spezialisten am größten. Aber auch klassische Offline-Experten sind gefragt, wie z.B. Berater, Projektmanager und Top-Kreative. Einen großen Bedarf beobachten wir bei Onlinern mit Führungspotenzial und Experten für integrierte Kommunikation (Schwerpunkt Digital). Gute Karten haben grundsätzlich diejenigen Kandidaten, die nicht nur Fachwissen mitbringen, sondern auch eine hohe Sozialkompetenz, kommunikative Fähigkeiten sowie ausgeprägtes Methodenwissen aufweisen.
Einen guten Start ins Jahr 2012!
An dieser Stelle bedanken wir uns für die angenehme Zusammenarbeit in 2011. Wir wünschen euch, dass ihr im neuen Jahr eure beruflichen und privaten Pläne umsetzen könnt und es ein ganz tolles Jahr für euch wird!
Eure DESIGNERDOCK Teams in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart, Wien und Zürich
















































