Aus einer Shortlist von gut 450 Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen wählte die Jury des Jahrbuchs der Werbung die Megaphonsieger: Kolle Rebbe holte mit der Ritter Sport »Qualitätsoffensive« das Megaphon in der Kategorie Out of Home/Medien. Heimat gewinnt in der Kategorie Film mit Hornbach »Jede Veränderung braucht einen Anfang«. Die Motiv-Kampagne »Builders of Tomorrow« für Lego bringt Serviceplan, München das Megaphon in der Kategorie Print ein. Beste B2B-Kommunikation ist die Dokumentation »Meister vs. Meister« (Kunde: Mercedes Benz Nutzfahrzeuge) von Scholz & Friends, Berlin. Die Kampagne »Edding Digital Highlighter« von Kempertrautmann macht das Rennen bei den Digitalen Medien. Und die beste Kampagne des Jahres kommt von Heimat für den Kunden adidas und heißt »Im Angesicht des Marathons«.
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Die Megaphonsieger stehen fest!
Karrierechancen 2012 – ein Ausblick
Zugegeben: Auch Personalexperten wie wir haben keine Kristallkugel für Zukunftsprognosen. Aber wir sind dicht am Markt und sehen die Trends auf dem Jobmarkt oft eher als andere. Hier sind ein paar der wichtigsten, die unsere Kollegen in den Regionen beobachten und die das Jahr 2012 prägen werden.
Wer wird gesucht?
Auch wenn noch nicht klar ist, ob und wie sich die Eurokrise auf die Branche auswirken wird: Gesucht werden fast alle Positionen auf allen Levels. Natürlich ist die Nachfrage nach Online-Spezialisten am größten. Aber auch klassische Offline-Experten sind gefragt, wie z.B. Berater, Projektmanager und Top-Kreative. Einen großen Bedarf beobachten wir bei Onlinern mit Führungspotenzial und Experten für integrierte Kommunikation (Schwerpunkt Digital). Gute Karten haben grundsätzlich diejenigen Kandidaten, die nicht nur Fachwissen mitbringen, sondern auch eine hohe Sozialkompetenz, kommunikative Fähigkeiten sowie ausgeprägtes Methodenwissen aufweisen.
Event-Tipp: »Verantwortung in der Gestaltung«
VERANTWORTUNG GESTALTEN: Respekt und Übermut - Internationale Konferenz im Rahmen der Munich Creative Business Week. Die Konferenz am 09. Februar 2012 widmet sich eine Tag lang Wertschätzungs- und -schöpfungsfragen. Die internationalen Referenten aus allen Design- und Wirtschaftsdisziplinen teilen ihren Blick auf das Thema »Verantwortung in der Gestaltung«. Aus ökologischen, ökonomischen, sozialen, nachhaltigen und innovativen Perspektiven gehen sie Vorschlägen nach, wie und inwieweit Gestaltung zur Verantwortung gezogen werden kann, will und soll.
Aus der Anküdigung des Veranstalters Typographische Gesellschaft München: Welche Antworten bin ich schuldig? Und wem eigentlich? Wann zwingt mich eine Aufgabe zum aufgeben? Entstehen durch Ideen- Recycling neue Rohstoffe? Wie viel ist genug? Was kostet die Welt? Warum wurde aus »wir« »ich«? Wer nach neuen Fragen sucht, wird nicht auf vorgefertigten Antworten sitzen bleiben. Wer Nachhaltigkeit nicht nur zitiert, wird auf Verantwortung stoßen. Wer Respekt lebt, kann Werte nicht nur schätzen, sondern auch bergen. Nur wer mutig Tiefgang wagt, kann übermütig werden.
Was hat Demografie mit Design zu tun?
Wieso trägt Design zur Bewältigung des Klimawandels bei? Und was genau ist eigentlich Food-Design? Die Antworten auf diese spannenden Fragen gibt es auf der Munich Creative Business Week (MCBW) vom 7. bis 12. Februar 2012. Fachbesucher und Interessierte aus der ganzen Welt können während der Design-Woche hier in München Gestaltung in all ihren Facetten erleben.
Unternehmen und Organisationen aus unterschiedlichen Branchen zeigen auf der MCBW die mannigfaltige Bedeutung von Design im Wertschöpfungsprozess sowie im Lebensalltag der Menschen: Von der renommierten iF trend conference 2012 über den »Kreativ Dialog der Generationen« zum Thema Universal Design und einer Ausstellung mit Workshops »Zu schön um Müll zu sein« bis zu einer typografisch-kulinarischen Ortsbesichtigung der Großmarkthalle und einem Werkstattbesuch bei den Licht-Designern von Pfarré Lighting Design und der Lichtlauf GmbH – die MCBW bietet ein breites thematisches Spektrum, bei dem vom Fachexperten bis zum Ottonormal-Verbraucher für jeden Besucher etwas dabei ist.
Einen guten Start ins Jahr 2012!
An dieser Stelle bedanken wir uns für die angenehme Zusammenarbeit in 2011. Wir wünschen euch, dass ihr im neuen Jahr eure beruflichen und privaten Pläne umsetzen könnt und es ein ganz tolles Jahr für euch wird!
Eure DESIGNERDOCK Teams in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart, Wien und Zürich
Frohe Weihnachten!
Wir haben gebastelt, gedreht, gegen das Licht gehalten, gerätselt und aufgestellt, kurz, wir hatten Spass mit eurer Post!
Vielen Dank für eure Weihnachtsgrüße!
Wir wünschen euch friedliche Weihnachten und ein paar erholsame Tage!
PS. Unser Berliner Büro ist zwischen den Feiertagen besetzt, wir freuen uns von euch zu hören.
Verlosung: »Visual Storytelling«
Das Los hat entschieden! Wir freuen uns das Exemplar »Visual Storytelling« aus dem Gestalten Verlag an Beatriz rausschicken zu können. Viel Freude damit!
»Eat! Design with Food« Kalender verlost!
Die Kalender sind auf dem Weg zu: Monique, Ulrike, José, Nicola und Anne! Viel Freude damit und einen großes Dankeschön für eure inspirierenden Kommentare.
Aus dem Leben eines Personalberaters
Auf Anfrage mit Fortsetzung!
Vielleicht habt Ihr Euch schon mal gefragt, wie eigentlich der Alltag eines Personalberaters bei DESIGNERDOCK aussieht. Linda Graze, Geschäftsführerin des DESIGNERDOCKS Stuttgart, hat in 2010 Tagebuch geführt und lädt Euch zu einem nicht ganz ernsten, aber doch sehr realistischen Blick hinter die Kulissen ein.
Freitag, 15.49 Uhr. Agentur-Kunde ruft an, er sucht ein freies AD/Text Team ab Montag, für zwei Wochen. High class, low budget.
16.02 Uhr. Mappen begutachten, sieben Top-Teams anrufen, mit dem AB sprechen. 17.04 Uhr. Team 1 meldet sich, kann aber erst ab Mittwoch, Team 3 noch einmal anrufen. AD kann, Texter bittet in Santiago di Compostela um eine 40-Stunden-Woche. Team 5 hat Zeit, liegt aber über dem Budget. 17.45 Uhr. Mit Team 5 verhandeln. Mit Kunde verhandeln. Kunde gibt Go. Team 5 wird gebucht.
»Man muss sich Nischen suchen…
…die den eigenen Fähigkeiten entsprechen«, meint Ulrike Walther, unsere Geschäftsführerin von DESIGNERDOCK Frankfurt.
Im Interview äußert sie sich zum Titelthema in der aktuellen Page-Ausgabe »Job & Karriere. Im richtigen Alter.« Ihre inspirierende Laufbahn, die von der Geschäftsleitung bei BBDO Düsseldorf bis hin zur Geschäftsführung von DESIGNERDOCK Frankfurt führt, macht sie zu einem relevanten Vorbild für Kreative, die sich »rechtzeitig und strategisch« an die Anforderungen der beruflichen Altersspirale anpassen müssen:
Gibt es ein bestimmtes Alter, in dem Kreative besonders häufig ihren Job wechseln wollen?
Die Branche hat ja ohnehin eine recht hohe Fluktuation. Im Schnitt verändern sich die Mitarbeiter dort alle zwei bis drei Jahre. Es gibt also schon eine Art Grundrauschen. Und dann wird zwischen Mitte und Ende 30 ein Jobwechsel noch mal besonders relevant. Das hängt oft mit einer Familiengründung zusammen, Geld und Verdienstmöglichkeiten spielen jetzt eine große Rolle. Gerade in dieser Altersgruppe gibt es viele gehaltsinduzierte Wechselabsichten, bei denen die Kandidaten ihr Wissen und ihre Erfahrung in Geld umsetzen wollen. Frauen, die nach einem Kind vielleicht einige Zeit ausgestiegen sind, wollen und können nicht mehr in die alten Strukturen zurück und suchen neue Perspektiven im Home Office oder als Freelancer.








































