Posts Tagged ‘Arbeitsmarkt’

Flop-Job Werbung: Hauptsache, gute Stimmung.

Die Luft ist raus.

Das Image der Werbebranche ist schlecht. Noch schlechter ist das Gehalt. W&V spricht sogar von einer Flop-Branche. Der aktuelle Gehaltsreport von Stepstone offenbart, wie miserabel es um die Werber steht. Bleiben die guten Leute bald völlig weg? Kommentar eines Recruiters zum Flop-Job Werbung: 
Ja, es stimmt. Die Werbebranche ist ein Flop. Zumindest, wenn es nach dem Geld geht. Im Bereich Marketing und Werbung werden laut Stepstone jährlich knapp 39.000 Euro verdient – im Schnitt und ohne Rücksicht auf die Berufserfahrung. Damit bekommen Werber noch weniger als die Mitarbeiter aus der Branche Gesundheit und soziale Dienste.
Viele, die aus Agenturen zu uns kommen, klagen über lange Arbeitszeiten, Überbelastung und eine negative Work-Live-Balance. Zu Recht. Nach wie vor sind die Anforderungen in den Agenturen hoch. Das Leben findet zum großen Teil in der Agentur statt. Abends brennt das Licht. Unregelmäßige Wochenendarbeit ist selbstverständlich.

DESIGNERDOCK Schweiz: Claudia Wolfers wird neue Personalberaterin für Marketing und Online Business.

Claudia Wolfers rekrutiert Berater, Marketeers und Online-Spezialisten. Nun docken Marketing- und Kommunikationsfachleute, Werber und Berater noch erfolgreicher an und kommen schneller zu ihrer Wunschdestination. DESIGNERDOCK vermittelt seit 18 Jahren Topleute aus der Kreativbranche im deutschsprachigen Raum. Seit gut 6 Jahren auch in Zürich. Der Schweizer Standort wird nun durch eine ausgewiesene Marketing-Spezialistin verstärkt.

Rückblick von der WUD 2013

DESIGNERDOCK auf dem World Usability Day 2013Einmal im Jahr findet der World Usability Day (WUD) statt, an dem 22 Städte in Deutschland teilnehmen. Die größte Veranstaltung hat in Berlin ihr Zuhause. Spezialisten der digitalen Service- und Produktentwicklung treffen sich hier, um sich zu einem Schwerpunktthema zu informieren und auszutauschen.

Thema in diesem Jahr: Gesundheit, Gesundheitstechnologie und Gebrauchstauglichkeit.
Im Fokus der Vorträge: patientengerechtes Design, Smartphone-Apps, Bewertungsportale für Ärzte, Assistenzsysteme im OP-Saal. Das Service Design und die Usability haben dabei zunehmend die Nutzerperspektive für Medizin-Anwendungen im Blick.

Für DESIGNERDOCK war unsere Personalberaterin Indra Sarkar mit einem Infostand vertreten. Es gab viele interessante Gespräche mit Designern, Programmierern und Konzeptern, einige waren schon, andere werden bald DESIGNERDOCKer.

Auswertung der DESIGNERDOCK-Umfrage Sommer 2013

DESIGNERDOCK-Umfrage 2013: Die ErgebnisseTransparente Kommunikation und attraktives Gehalt binden Angestellte an ihr Unternehmen
Rund 300 Fachkräfte der unterschiedlichsten Hierarchiestufen aus allen Bereichen der Kommunikations- und Kreativbranche haben bei unserer Umfrage zum Thema “Employer Branding – Loyalität” als Ergebnis eines “Geben & Nehmen” teilgenommen. Dabei gab es einige durchaus überraschende Erkenntnisse.

Der Begriff des “Employer Branding”, erstmals vor knapp 20 Jahren in der Fachliteratur als solcher bezeichnet, gewinnt immer mehr an Bedeutung in der Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Darunter ist die unternehmensstrategische Maßnahme zu verstehen, bei der Konzepte aus dem Marketing – insbesondere der Markenbildung – angewandt werden, um eine Firma insgesamt als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und von anderen Wettbewerbern positiv abzuheben. Die Definition der Deutschen Employer Branding Akademie (2006) beschreibt Employer Branding als “die identitätsbasierte, intern wie extern wirksame Entwicklung und Positionierung eines Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber”.

Hamburgs Neue für digitale Kreation: Sandra Schittkowski

Acht Jahre hat sie für Mini die digitale Kommunikation verantwortet. Auch für Marken wie IKEA, Telekom, Deutsche Post und Vodafone war sie kreativ. Seit Mitte Juli ist sie festes Mitglied des Hamburger DESIGNERDOCKs: Sandra Schittkowski, gebürtige Berlinerin und als Beraterin für den Bereich On- und Offline Kreation zuständig. Wir wollten von ihr wissen, was sie Gutes für unsere Kandidaten und Kunden tun kann.

DD: Du bist als Beraterin für Kreation zuständig – insbesondere auch für den Online-Part. Woher nimmst Du Deine Kompetenz in diesem Bereich?
Sandra: Ich bezeichne mich gerne als „Online-Kellerkind“. Von der Fotografie bin ich zum Screendesign gekommen und habe sowohl die technischen als auch die konzeptionellen Details von der Pike auf gelernt.

Dauerschuldverhältnis durch Bereitstellen einer Mailingliste

Auch die Bereitstellung kostenfreier Dienste im Internet kann vertragliche Pflichten des Anbieters gegenüber seinen Nutzern auslösen. So entschied jüngst das Amtsgericht Hamburg-Mitte (Urteil vom 11.09.2012, Az. 18b C 389/11), dass die Bereitstellung einer Mailingliste gegenüber allen Nutzern dazu verpflichtet, ihnen die Teilnahme an dieser Mailingliste zu gewähren. Schließt der Betreiber einzelne Mitglieder ohne wichtigen Grund aus, macht er sich schadensersatzpflichtig.

Fit für die Zukunft: Unsere Aussichten 2013

Was kommt? Was geht? Was bleibt? Haben Agenturen eine Zukunft? Oder geht unsere Traumwerbewelt im Jahr 2013 endgültig unter? Es gibt unzählige Vorhersagen und Trends für das neue 2013, mit denen sich nicht nur der Laie und die Wissenschaft beschäftigt. Sondern auch wir. Lust auf unsere ganz persönliche DESIGNERDOCK Prognose?

Arbeitgeber Agentur: Hopp oder Flopp?

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Na sowas! Das Jahr 2012 geht fest-fröhlich zu Ende. Die Zukunft der Agenturwelt sieht jedoch immer noch nicht all zu rosig aus. Denn bereits seit fast zwei Jahren stößt sie immer wieder an ihre Grenzen und muss sich deshalb spätestens heute nicht nur neue, innovative Wege in Richtung Morgen überlegen, sondern diese auch mit großen Schritten gehen. Und das am besten gestern. Das Timing ist natürlich knapp, aber nicht unüblich für unseren jahrzehntealten Agentur-Alltag.

Das verflixte 13. Jahr:
2013 wird das Jahr, in dem sich Agenturen über ihren Weg in die Zukunft entscheiden müssen. Laut GWA Herbstmonitor 2012 freuen sie sich nach wie vor über Umsatz- und Renditewachstum. Aber wie lange noch? Die Zeichen stehen auf Sturm: Eine schwächelnde Konjunktur, insolvente Verlage und Gewinneinbußen in der Automobilbranche sowie eine konstant steigende Unattraktivität der Agenturen aus der Sicht junger Talente kündigen härtere Zeiten an.

Deutschland: Rettungsinsel für Kreative

International hat die Finanzkrise deutliche Spuren hinterlassen. Als stark konjunkturabhängige Branche hat die Werbung in vielen Ländern Federn lassen müssen. Der Arbeitsmarkt für Werber in manchen europäischen Ländern und in Übersee ist in einem schlechten Zustand: Zu wenig Jobs, und die wenigen, die es gibt, sind schlecht bezahlt.

Im Gegensatz dazu erfreut sich die Wirtschaft in Deutschland eines Aufschwungs und damit auch das Jobangebot. Gerade die Onlinewerbung boomt bei uns – nach wie vor. Im letzten Jahr ist sie in Deutschland um 13,2 Prozent gestiegen, in diesem Jahr wird ein Plus von 11,9 Prozent erwartet und immer mehr Kunden unterschiedlicher Größe wollen Social Media Projekte realisieren.

Vom Designer zur Führungskraft: Workshop zu Mitarbeiterführung in der Designwirtschaft

Zusammen mit unserem neuen Kooperationspartner IDZ (Internationales Design Zentrum Berlin) bieten wir am Dienstag, 20. März 2012 den Workshop »Gemeinsam zum Ziel: Mitarbeiterführung und Teamaufbau in der Designwirtschaft« an, der sich zukunftsorientiert an potentielle Führungskräfte im Designbereich richtet.

Denn: Design-Projekte werden größer und Agenturen wachsen. Es finden Rollenwechsel statt: Aus Designer/-innen werden Vorgesetzte. Neben der inhaltlich-gestalterischen Arbeit als Designer/-in sind nun weitere Fähigkeiten gefordert: Es gilt ein Team aufzubauen und erfolgreich zu führen. Während vorher meist Fachkompetenz zählte, stehen jetzt Themen wie Autorität, Teamaufbau und Motivationsfähigkeit im Mittelpunkt. Viele Führungskräfte wissen sehr genau, wie ihr Ziel aussieht. Jedoch müssen sie ihre Vorstellungen dem Team vermitteln können, so dass sich ein gemeinsames Ziel entwickelt.