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Arbeitgeber Agentur: Hopp oder Flopp?

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Na sowas! Das Jahr 2012 geht fest-fröhlich zu Ende. Die Zukunft der Agenturwelt sieht jedoch immer noch nicht all zu rosig aus. Denn bereits seit fast zwei Jahren stößt sie immer wieder an ihre Grenzen und muss sich deshalb spätestens heute nicht nur neue, innovative Wege in Richtung Morgen überlegen, sondern diese auch mit großen Schritten gehen. Und das am besten gestern. Das Timing ist natürlich knapp, aber nicht unüblich für unseren jahrzehntealten Agentur-Alltag.

Das verflixte 13. Jahr:
2013 wird das Jahr, in dem sich Agenturen über ihren Weg in die Zukunft entscheiden müssen. Laut GWA Herbstmonitor 2012 freuen sie sich nach wie vor über Umsatz- und Renditewachstum. Aber wie lange noch? Die Zeichen stehen auf Sturm: Eine schwächelnde Konjunktur, insolvente Verlage und Gewinneinbußen in der Automobilbranche sowie eine konstant steigende Unattraktivität der Agenturen aus der Sicht junger Talente kündigen härtere Zeiten an.

“Uuuups..!” Vom Kollegen zum Chef.

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Geburtstation – Kindergarten – Matura – Ausbildung – Studium – Praktikum – Junior – Senior – CD bzw. Etat Director. Und jetzt? Hm. Wie wär’s zur Abwechslung mit… Chef? Und zwar von euren Ex-Kollegen, mit denen ihr monate- oder jahrelang nicht nur den Schreibtisch, die Verantwortung oder das Pausenbrot geteilt habt, sondern vielleicht sogar euer ganzes Leben.

 

Groß oder Raum? Das ist hier die Frage.

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Sich im Berufsleben als ein wichtiger Teil des Ganzen zu fühlen ist schön. Weniger schön kann es jedoch werden, wenn es von diesen “wichtigen Teilen” mindestens 15 gibt. Und das auf nur 100 Quadratmetern. Ja. Der Trend im Büroalltag geht bereits seit Längerem in eine ganz bestimmte Richtung: Weg von den “eigenen 4 Wänden” – hin zum “1 Freiraum für alle”. Wie dieser Trend von innen aussieht und nach außen wirkt? Wir haben uns umgeschaut und kamen zu einem zwiespältigen Ergebnis.

Make Babies not Pitches! Sind Agenturen familienfreundlich?

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Dass sich das Agenturleben vom Beamtendasein unterscheidet, ist nicht neu. Gleitzeit, Betriebskindergarten, Homeoffice – das klingt im Agenturalltag eher nach Wunschdenken als nach Realität. Denn die besteht meist aus Überstunden und Wochenendarbeit.

Laut Statistischem Bundesamt ist der Anteil kinderloser Frauen in folgenden Berufszweigen am Höchsten: Management (39 Prozent), Publizistik/Übersetzung/Bibliotheken (40 Prozent),  Geistes- und Naturwissenschaftlerinnen (41 Prozent) und Künstlerische Berufe (47 Prozent). (Quelle)

Die Angst vor einem Karriereknick, Respekt vor der neuen Verantwortung, – Gründe für gewollte Kinderlosigkeit gibt es viele. Was aber, wenn man Kinder und Beruf vereinbaren will?

Augen zu und durch: Business Dating ist im Kommen

Der Puls rast, die Hände schwitzen. Ein trockenes Gefühl im Mund. Nervöses Zupfen am Shirt oder an den Haaren. Bei Verabredungen mit Zufallsfaktor, also beim Blind- oder Speeddating, ist die Aufregung besonders groß. Keiner weiß, was ihn erwartet.

Das Ganze auf der Business-Ebene fortzuführen, macht die Sache nicht viel entspannter. Hier geht es zum Teil um einen neuen Job, einen neuen Kunden oder einfach um einen neuen Kontakt. Das heißt allerdings nicht, dass der Spaß zu kurz kommt. Einmal im Speed-/Blinddating-Modus, kommt man nicht mehr raus und macht einfach das Beste aus der Situation.

Social- Forecasting-Projekt – Teil vom Think Tank zu “Agenturen der Zukunft”

Vor ein paar Wochen sprachen wir mit dem Initiator Jörg Jelden über sein Ideenwettbewerb “Agenturen der Zukunft”. Noch bis zum 16.08.2012 können Agentur-Chefs und -Mitarbeiter, Branchenkenner, Journalisten, Auftraggeber und Freelancer an dem Social Forecasting teilnehmen, das Teil eines kollaborativen Think- Tanks zum Thema “Agenturen der Zukunft”. Die über den Enterprise-2.0-Anbieter CrowdWorx durchgeführte Aktion soll Prognosen zu den Entwicklungen von Organisationsstrukturen, Geschäftsmodellen und Arbeitsweisen in der Agenturlandschaft abbilden.

Agentur- oder Unternehmensseite?

Arbeiten in der Kommunikationsbranche heißt oft arbeiten auf einer Seite: Auf der der Agentur oder der des Kunden. Es sei denn, man ist Freelancer. Einmal Agentur, immer Agentur? Oder lockt das Unternehmen? Ist der Wechsel verpönt oder der große Jackpot? An dieser Stelle möchten wir uns beide Seiten etwas genauer anschauen.

Das Agenturleben
Klischeebehaftet, stressig, von Überstunden geprägt. Trotzdem gibt es viele Menschen, die sich bewusst dafür entscheiden, obwohl die Bezahlung in der Regel schlechter ist als in der Industrie. Denn es gibt auch Vorteile: – Vielfältige Aufgaben: Anstatt in der Marketingabteilung immer auf demselben Produkt zu arbeiten, betreut man in der Agentur üblicherweise mehrere Kunden. Auch aus unterschiedlichen Branchen. Heute textest Du für Schweizer Käse und morgen für die neue Maschine von BMW.

Werbekongress Speeddating: In 180 Sekunden zur Telefonnummer

Motiviert, gut vorbereitet und engagiert – so haben wir von DESIGNERDOCK den Kreativ-Nachwuchs auf dem Werbekongress 2012 kennen gelernt.

Beim Speeddating hatten Studenten und Agenturen ganze drei Minuten Zeit, um sich einander vorzustellen und Interesse aufzubauen. Ganz ähnlich dem klassischen Hochgeschwindigkeitsflirten konnten die Studenten reihum an Stehtischen die vorgegebene Zeit nutzen, um zu checken, ob die jeweilige Agentur ein potenzieller Partner für die Zukunft sein kann. Und natürlich auch andersrum – bei echtem Interesse an Kandidaten konnten sich Agenturen und natürlich auch wir von DESIGNERDOCK die jeweiligen Nummern notieren und deren Kontaktdaten anfordern.

Bye bye New York, Paris und London und hello Sao Paulo, Mumbai und Shanghai

Auf dem Sprung in die erste Liga der Werbung sind Brasilien, Indien und China. Insbesondere diese Staaten (BIC) erwiesen sich in der Krise robuster als die alten Industriestaaten und deutlich kreativer. Aber auch sie sind nicht von der Krise verschont geblieben.

Die Brasilianer sind krisenerfahren und offen für neue Technologien. In einem Land von kontinentaler Größe spielt das Internet eine entscheidende Rolle. Bei der Internetnutzung, beim E-Business und bei Softwareinvestitionen belegt das Land einen der vorderen Plätze auf der Weltrangliste. Vielen armen Brasilianern ist der Aufstieg in die Mittelschicht gelungen, die zur steigenden Kaufkraft beitragen. Für Konzerne wie Nestlé, Unilever und Santander gehört der brasilianische Markt mittlerweile zu den Wichtigsten. Außerdem schalten die meisten Brasilianer den Fernseher nur zum Schlafen aus, also beste Voraussetzungen kreative Werbebotschaften zu platzieren.

Vom Designer zur Führungskraft: Workshop zu Mitarbeiterführung in der Designwirtschaft

Zusammen mit unserem neuen Kooperationspartner IDZ (Internationales Design Zentrum Berlin) bieten wir am Dienstag, 20. März 2012 den Workshop »Gemeinsam zum Ziel: Mitarbeiterführung und Teamaufbau in der Designwirtschaft« an, der sich zukunftsorientiert an potentielle Führungskräfte im Designbereich richtet.

Denn: Design-Projekte werden größer und Agenturen wachsen. Es finden Rollenwechsel statt: Aus Designer/-innen werden Vorgesetzte. Neben der inhaltlich-gestalterischen Arbeit als Designer/-in sind nun weitere Fähigkeiten gefordert: Es gilt ein Team aufzubauen und erfolgreich zu führen. Während vorher meist Fachkompetenz zählte, stehen jetzt Themen wie Autorität, Teamaufbau und Motivationsfähigkeit im Mittelpunkt. Viele Führungskräfte wissen sehr genau, wie ihr Ziel aussieht. Jedoch müssen sie ihre Vorstellungen dem Team vermitteln können, so dass sich ein gemeinsames Ziel entwickelt.