Dockblog Die Arbeitswelt der Kreativen

Onneksi olkoon Helsinki! Gewinne eine Reise in die Welt-Designhauptstadt 2012

Herzlichen Glückwunsch, Helsinki! Unter dem Motto „Open Helsinki – Embedding Design in Life“ bewarb sich die finnische Metropole für die zweijährliche Auszeichnung zur Welt-Designhauptstadt und gewann. Rund 300 Design-Projekte werden deshalb dieses Jahr umgesetzt – wir denken, das ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Ihr könnt Euch davon bald persönlich einen Eindruck machen – denn wir verlosen unter allen Teilnehmern unserer diesjährigen DESIGNERDOCK-Umfrage, die ihren Namen angeben, einen Flug für zwei Personen in die finnische Hauptstadt.  In der Umfrage geht es diesmal um den idealen Job. Gibt es diesen überhaupt ? Wenn ja, wie sieht er aus?  Außerdem interessiert uns, welches eurer Meinung nach die aktuellen Trends auf dem Arbeitsmarkt der Kommunikationsbranche sind. Bestimmt habt ihr auch eine oder mehrere Ideen, wie euer Arbeitsalltag noch kreativer, stressfreier und attraktiver gestaltet werden könnte. Wir wollen es wissen: DESIGNERDOCK-Umfrage.  ”Paljon onnea!” (das heißt: Viel Glück!) – und ihr fliegt schon bald in den hohen Norden!

Hart, aber unfair – Fangfragen im Bewerbungsgespräch

cydonna / photocase.com

Vom Texter über den Gestalter bis hin zum Freelancer: Sie alle kommen nicht um das Bewerbungsgespräch herum. Unangenehme oder provokante Fragen sind mittlerweile nichts Neues mehr. Aber: Wie zieht man sich elegant aus der Affäre?

Im Bewerbungsgespräch wird allzu oft deutlich, wie wichtig eine sorgfältige Vorbereitung ist. Denn: Auch kreativen Köpfen und Kommunikationsexperten fehlt gelegentlich eine passende Antwort. Was wir – wie auch zahlreiche andere Karriereexperten – nicht häufig genug betonen können: Wer sich rechtfertigt oder in die Enge treiben lässt, hat schlechte Karten. Lieber locker bleiben und geschickt antworten! Und wenn die Erleuchtung komplett ausbleibt, kann man ruhig zugeben, dass einem dazu nichts einfällt.

Buchtipp und -verlosung: INFORMOTION

Animierte Infografiken sind sowohl für den Betrachter als auch den Designer eine spannende Geschichte. Das neue Buch vom Gestalten Verlag, INFORMOTION, ist das erste Werk, das die Grundlagen für die Erstellung wirkungsvoll animierter Infografiken sammelt und anhand von Beispielen erklärt. Aspekte von Datenvisualisierung, Infografik und Möglichkeiten im bewegten Bild werden ebenso thematisiert wie Faktoren, die die Informationsaufnahme seitens des Betrachters begünstigen.

Jedes Buch enthält einen exklusiven Zugangscode, um zahlreiche Beispiele von animierten Infografiken sowie ihre Making-ofs online abzurufen. Die Wechselwirkungen zwischen den detailreichen Beschreibungen in der Print-Ausgabe mit dem ausgesuchten Bewegtmaterial machen INFORMOTION zum besonders praktischen Werkzeug und Ratgeber für den Designeralltag.

Sei kein Frosch, werde eine Kuh!

Ok, haben wir uns gedacht. Obwohl die Farbe des Frosches eigentlich besser zu uns passt. Doch die Aktion mykuh.com der Agentur Grimm Gallun Holtappels fanden wir eine schöne Idee, so dass wir eine Kuh gekauft und Hugo getauft haben. Sie wurde nun der indischen Familie Saresh geschenkt.

In Indien leben etwa 63 Millionen Adivasi, indische Ureinwohner, unter der Armutsgrenze. Mit dem Kauf einer Kuh und dem Verkauf ihrer Milch kann der Lebensunterhalt einer Familie zu einem großen Teil abgesichert werden. Für 350 EUR wird die Kuh nach sorgfältiger Auswahl der Familie gekauft und ist außerdem tierärztlich versichert.

LinuxTag 2012: So open wie noch nie

Offen für Veränderungen – das ist bei Linux und Open Source Grundprinzip. Der LinuxTag, Europas führende Fachmesse und Konferenz zu diesem Thema, hält das genauso. Bei jeder der bisher 17 Veranstaltungen wartete er mit Neuem auf – bei den Inhalten wie bei den Veranstaltungsformaten. Der 18. LinuxTag findet dieses Jahr vom 23. bis 26. Mai statt. In den Messehallen am Berliner Funkturm erleben gleich mehrere innovative Formate für Business und Community ihre Premiere.

Im Designstudium alles gelernt?

kallejipp / photocase.com

Der Anspruch an den Design-Nachwuchs ist hoch und vielschichtig: Ein Designer sollte nicht nur die handwerklichen Fähigkeiten für die praktische Arbeit besitzen, sondern auch konzeptionell arbeiten, argumentieren und präsentieren können. Darüber hinaus sollte er zudem Marktprozesse analysieren und sich selbst gut vermarkten können.

In Deutschland gibt es vielversprechende Designstudiengänge, Ausbildungsplätze oder erfolgreiche Geschäftsmodelle. Manche Unternehmen oder Agenturen bieten sogar spezielle Einarbeitungsprogramme und Konzepte für den Berufseinstieg in die Kommunikationsbranche an. Und auch für Junior-Kreative gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten “on the job”. Aber wer denkt, dass eine grafische Ausbildung an der Hochschule eine hinreichende Vorbereitung auf die Praxis ist, der irrt. Denn hier gibt es definitiv noch Optimierungspotential.

UXCamp 2012 in Berlin

Das nächste UXcamp findet vom 26.-27. Mai 2012 in Berlin statt. Die Schwerpunkte werden dieses Jahr auf Information Architecture, Interaction Design, Usability Engineering, Visual Design, Prototype Engineering, UI Development liegen. Seit gestern könnt ihr euch Tickets sichern. Zur Auswahl stehen folgende Teil-Events:

Warmup Party// Volksbar// 25.05.2012 @ 19:00
UXcamp Europe – Saturday
// Erwin-Schrödinger-Zentrum// 26.05.2012 @ 09:00 – 18:00
Party Saturday
// Kohlenquelle// 26.05.2012 @ 20:00
UXcamp Europe – Sunday
// Erwin-Schrödinger-Zentrum// 27.05.2012 @ 09:00 – 17:00

Wir waren bereits letztes Jahr dabei und sind auch dieses Jahr wieder vor Ort. Wir können dieses Event absolut weiterempfehlen.

Es hat sich aus-gesetzt! Für mehr Bewegung im Büro.

Zehn bis 15 Stunden sitzen wir täglich, davon mindestens die Hälfte an unserem Schreibtisch. Und das meistens auch noch falsch. Sitzen macht dick, krank und langsam. Was ihr dagegen tun könnt? Wir stellen euch ein paar kleine Tipps vor, die ihr super in euren Alltag integrieren könnt und mit denen ihr euch  etwas richtig Gutes tut.

Der Weg ist das Ziel
Treppen statt Aufzug, Rad statt Auto, eine Station mit der U-Bahn eher aussteigen und laufen – schon vor der Arbeit und auch danach können wir etwas für den Rücken und gegen den Hüftumfang tun.

Agentur GmbH & Co KG, was können wir für Sie tun?

Von A wie abgefahren bis Z wie zahm – Agenturnamen gibt es in vielen Formen, Farben und Varianten. Was kommt gut an und worauf muss ich achten, wenn ich selber einen Agenturnamen suche?

Der erfolgreiche Klassiker im Namensdschungel ist der Gründername im Agenturlogo. Scholz & Friends, Jung von Matt und Saatchi & Saatchi zum Beispiel sind durch ihre Namen unverwechselbar. Außerdem vermittelt der Name das Gefühl einer Chefarztbehandlung, wodurch sich der Kunde natürlich wichtig und ernst genommen fühlt. Kommt ein neuer Partner hinzu, wird der Name einfach länger und breiter – auch um zu zeigen, welche Koryphäe und damit welches Know-how nun mit an Board ist.

Bye bye New York, Paris und London und hello Sao Paulo, Mumbai und Shanghai

Auf dem Sprung in die erste Liga der Werbung sind Brasilien, Indien und China. Insbesondere diese Staaten (BIC) erwiesen sich in der Krise robuster als die alten Industriestaaten und deutlich kreativer. Aber auch sie sind nicht von der Krise verschont geblieben.

Die Brasilianer sind krisenerfahren und offen für neue Technologien. In einem Land von kontinentaler Größe spielt das Internet eine entscheidende Rolle. Bei der Internetnutzung, beim E-Business und bei Softwareinvestitionen belegt das Land einen der vorderen Plätze auf der Weltrangliste. Vielen armen Brasilianern ist der Aufstieg in die Mittelschicht gelungen, die zur steigenden Kaufkraft beitragen. Für Konzerne wie Nestlé, Unilever und Santander gehört der brasilianische Markt mittlerweile zu den Wichtigsten. Außerdem schalten die meisten Brasilianer den Fernseher nur zum Schlafen aus, also beste Voraussetzungen kreative Werbebotschaften zu platzieren.