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“Uuuups..!” Vom Kollegen zum Chef.

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Geburtstation – Kindergarten – Matura – Ausbildung – Studium – Praktikum – Junior – Senior – CD bzw. Etat Director. Und jetzt? Hm. Wie wär’s zur Abwechslung mit… Chef? Und zwar von euren Ex-Kollegen, mit denen ihr monate- oder jahrelang nicht nur den Schreibtisch, die Verantwortung oder das Pausenbrot geteilt habt, sondern vielleicht sogar euer ganzes Leben.

 

Soll ich oder soll ich (nicht)?
Was für die einen nach einem unschlagbaren Zukunftsangebot klingt, kommt für die anderen niemals in Frage. Denn wer zum Vorgesetzten seines Teams wird, braucht meistens mehr als “ein paar” Führungsqualitäten. Zum Beispiel Kraft im Umgang mit unvorhersehbaren Problemen, Geduld in der entstandenen Situation und natürlich viiiiel Verständnis für die “neuen” Mitarbeiter. Aber nur solange es wirklich notwendig ist. Denn das Wichtigste dabei ist und bleibt: Der Job, der gemacht werden muss. Sowie das Wohlbefinden aller Menschen, die dafür verantwortlich sind.

Erfolg macht mehr auf dem Konto, aber weniger auf der Freundesliste.
Wer führt, und das vor allem plötzlich, führt oft ein Arbeitsleben weit ausserhalb des Teams. Und damit muss man einfach rechnen. Denn solche niederen Gefühle wie Neid, Missgunst oder einfach die Frage nach dem simplen “Warum nicht ich?” machen manch einen alten Büro-Freund zu einem selbsternannten Feind.

Was man dagegen tun kann und was man von Anfang an doch lieber lassen sollte?
Hier sind die beiden Seiten dieser Goldmedailie aus unserer Sicht:

3 Tipps für die Chefs von morgen:
• Gas geben, aber im Schritttempo:
Versucht bitte nicht, alles von heute auf morgen zu ändern. Das macht nicht nur einen falschen Eindruck bei euren Mitarbeitern, sondern euch auch unbeliebt.
• Regeln sind zum Definieren da:
Natürlich hat man als Chef Erwartungen an seine Mitarbeiter, die erfüllt werden müssen. Daher ist ein Team-Gespräch, bei dem die Spielregeln neu definiert bzw. Änderungsvorschläge gemeinsam besprochen werden, im Vorfeld unabdingbar.
• Macht mit, macht’s nach, macht’s besser:
Lobt eure “neuen” Mitarbeiter. Aber: Glaubt dabei nicht, dass solche gutgemeinten Worte euch an den alten Kollegen-Tratsch-Tisch zurückbringen.

3 Tipps für die Chefs von Chefs:
• Morgen ist auch noch ein Tag:
Fragen Sie Ihren Auserwählten, ob er die Karriereleiter überhaupt soweit steigen möchte – auf Kosten des Arbeitsklimas. Und wenn ja, ob er dies vielleicht doch lieber in einer anderen Abteilung tun würde. Oder ganz wo anders? Geben Sie ihm dafür ein paar Tage Bedenkzeit.
• Darf ich vorstellen?
Führen Sie als übergeordneter Vorgesetzter die neue Führungskraft offiziell ein. Das schafft Akzeptanz. Gegen die Einsamkeit des Beförderten hilft dies jedoch trotzdem nicht. Leider, leider.
• Lass uns Freunde bleiben, Chef:
Bleiben Sie mit all Ihren Mitarbeitern (weiterhin) im engen Kontakt und Austausch. Schließlich brauchen Sie alle Hände und Köpfe, die am Erfolg Ihres Unternehmens mitarbeiten sollen.

Mehr Tipps von Aufsteigern & Experten:
Zum Beispiel hier.
Oder hier.
Oder…

1 Tipp von euch:
Und? Kommt euch das Ganze irgendwie bekannt vor? Als Unternehmer? Leidender Kollege? Oder sogar als neuer Chef? Erzählt uns mehr davon:

 

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2 Comments to ““Uuuups..!” Vom Kollegen zum Chef.”

  1. 30/11/2012 at 02:22

    Портал просто замечательный, буду рекомендовать всем знакомым!

  2. @ apple-macbook-pro.ru
    Danke für das Kompliment & für die Weiterempfehlung unseres Portals an deine Freunde! :)

    P.S.:
    Für alle, die in Russisch nur “Bahnhof” (oder “Flughafen”) verstehen,
    hier die Übersetzung des o.g. Kommentars: “Dieses Portal ist toll und ich werde es allen meinen Bekannten weiterempfehlen”.

    Spasibo!!!! Also Dankeeeeee. Vom gesamten DESIGNERDOCK Team