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Tipp: push.conference in München

Am 23. und 24. November 2012 wird München interaktiv! Bei der push.conference wird die Lücke zwischen UX Design und interaktiver Kunst geschlossen. Auf der internationalen Veranstaltung kommen Designer, Entwickler und Künstler aus aller Welt zusammen, um Erkenntnisse über den Prozess der Erstellung überzeugender Benutzerfunktionalität und innovative, interaktive Installationen zu teilen.

Wir als Medienpartner haben mit Christian Perstl, Veranstalter der push.conference und Art Director bei envis precisely gesprochen.

Was macht die push.conference so einzigartig?

Die Auseinandersetzung mit Interaction Design in all seinen Aspekten. Unter dem verbindenden Überbegriff setzen die zwei Tage jeweils eigene Schwerpunkte und erweitern die Kernzielgruppe. Am Freitag stehen User Experience Design und Interface Design mit Business-Bezug im Fokus. Der Samstag bietet dann Inspiration aus den Disziplinen Generative Gestaltung, Interactive Media, Informationsvisualisierung und Hardware Tinkering. Dieser Themenmix ist einzigartig. Wir verbinden so zwei Welten, die viel öfter zusammen betrachtet werden sollten.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, diese beiden Themenfelder zu verbinden?

Im Branchenalltag werden speziell Interface Design für Software und Interaktive Medien für Messen und Museen streng getrennt behandelt. Aber wenn wir unsere tägliche Arbeit bei envis precisely betrachten, dann übertragen wir permanent Prinzipien und Erfahrungen zwischen den beiden Feldern. Business-Software muss nicht nur funktionieren, sie muss auch über ihre Gestaltung Lust machen, jeden Tag stundenlang genutzt zu werden. Messe-Medien müssen zusätzlich zur Aufmerksamkeit auch Inhalte kommunizieren, sonst war die ganze Mühe umsonst. Die push.conference schafft dafür Bewusstsein und baut die Berührungsangst zwischen den Branchenzweige ab.

Für wen ist die push.conference interessant bzw wer sollte sie auf keinen Fall verpassen? 

Designer, kreative Coder, Entwickler und UX-Professionals können sich über die Disziplinen hinaus mit Inspiration versorgen und vernetzen. Auch DESIGNERDOCK als Recruiter nehmt hier direkt Kontakt mit einer unglaublichen Bandbreite an Talenten auf. Freelancer und Studenten wiederum finden auf der push.conference Ansprechpartner aus den Unternehmen. Das ist ein spannender Zusatznutzen für alle Besucher!

Wird Deiner Meinung nach die Verbindung von UX Design und interaktiver Kunst in Zukunft immer weiter fortschreiten?

Sie muss! Eine künstlerische Umgebung bietet die Möglichkeit zu experimentieren, Grenzen auszuloten und ohne die Einengung durch massentaugliche Perfektion visionäre Ideen zur Diskussion zu stellen. Wer im professionellen Kontext richtig entscheiden will, muss sich mit den Alternativen und Möglichkeiten auseinandergesetzt haben. In unserer dynamischen Medienwelt ist ein Bewusstsein für die verschiedenen Ideen und auch Anforderungen die Voraussetzung für treffsichere Interfaces und Installationen.

 

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