Dockblog Die Arbeitswelt der Kreativen

Basiswissen für vernetzte Kommunikation…

Die Agenturlandschaft ist im Umbruch – Klassik und Digital nähern sich an, fusionieren oder erweitern ihre Kompetenzbereiche. Aus dem Anspruch der Integrierten Kommunikation scheint nun Ernst zu werden. Kreative mit klassischem oder digitalem Schwerpunkt müssen gleichermaßen über die Grenzen hinaus denken. Und da sich die digitale Welt schneller dreht, als man es bei den traditionellen Medien gewohnt war, heißt es mehr denn je: »Learning by Doing« und zwar permanent. Maria Grotenhoff und Ina Krüger haben in ihrem Buch Konzeptionserfahrungen aus beiden Disziplinen zusammengeführt und einen Überblick für Einsteiger und Umsteiger geschaffen: Wie geht man vor, was sind die Potenziale der einzelnen Medien und wie schafft man die Interaktion zwischen Medien und Menschen. Die Theorie ist mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis illustriert und gibt Tipps, wo man sich weiter informieren kann.

Wir dürfen fünf Exemplare an unsere DOCKBLOG-Leser verlosen! Beantwortet uns eine der folgenden Fragen und nehmt an unserer Verlosung teil:
Fühlst du dich diesen neuen Herausforderungen gewachsen? Und werden diese neuen Anforderungen bereits heute schon vom Kunden erwartet?

Konzeptentwicklung-Basiswissen für vernetzte Kommunikation und Medien
Maria Grotenhoff, Ina Krüger, 2010, 150 Seiten, mit Schwarz-Weiss-Abbildungen, Masse: 14,1 x 21,3 cm, Kartoniert (TB), Deutsch, Cornelsen Verlag Scriptor

 

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12 Comments to “Basiswissen für vernetzte Kommunikation…”

  1. 03/01/2011 at 11:14

    Liebe Kristin,
    die neuen Herausforderungen sind bei mir bereits angekommen. Um den aktuellen Marktanforderungen gerecht zu werden reicht es nicht mehr up-to-date zu sein. Man muss versuchen die Trends im Blick zu haben um möglichst einen Schritt voraus zu sein. Oft kann man den Nutzen neuer Angebote bei Erscheinen noch gar nicht einschätzen. Das kann sich aber sehr schnell ändern.
    Die Kunden sind oft gar nicht richtig informiert, gerade über Social Media und andere Web2.0-Trends. Es wird aber erwartet/vorausgesetzt dass die Agentur beratend zur Seite steht. Viele Kunden (im B-to-B) trauen sich noch nicht so recht, oder erkennen die Chancen aber auch Risiken nicht. Darauf muss man als Dienstleister eingehen.
    Wer weiss ob es Morgen schon zu spät ist.

    Viele Grüsse
    Holger

  2. 03/01/2011 at 11:37

    Ich schließe mich Holger an. Kunden setzen es nur bedingt voraus, allerdings sollte man, um umfassend beraten zu können, umfassendes Wissen besitzen. Dies ist nötig um Kunden an neue oder andersartige Dinge (beispielsweise Social Media oder Guerilla) heranführen bzw. sie auch von fixen Ideen abringen zu können. Nicht jeder benötigt einen Twitter-Account oder eine Facebook-Seite, sondern ist mit den guten alten Printmitteln besser bedient. Man sollte dem Kunden aber erklären können warum. Dazu kommt, dass viele Kunden sehr “agenturgeschädigt” sind und per se erstmal misstrauisch, da von Vorgänger-Beratern alles Mögliche aufgeschwatzt wurde, was der Agentur zwar Geld, dem Kunden aber keinen Nutzen brachte. Das ist schade und dagegen helfen nur gute Argumente und Vertrauensaufbau. Umfassendes Wissen über crossmediale Strategien und integrierte Kommunikation ist deshalb notwendig und wichtig!

  3. 03/01/2011 at 11:39

    Hallo Kristin,

    der Kunde erwartet und sogar fordert (zu Recht) das man beide Seiten kennt – man muss sie nicht beherrschen, aber man sollte wissen, worüber man redet und welche Möglichkeiten es gibt.

    Gerade im Hinblick auf Social Media ist allerdings noch sehr viel Beratungsgeschick gefragt. Sonst endet es im Chaos (“Machen Sie da mal was auf Facebook…”).

    Generell sollte man den “anderen Bereich” kennen und im Idealfall durch sein Netzwerk bei Bedarf abdecken können.

    Persönliche finde ich es auch, dass beide Bereiche miteinander abgestimmt werden müssen. Wenn ich beispielweise ein klassisches Produktmailing verschicke, sollte auf der Website oder in anderen Kanälen das Mailing aufgegriffen werden. Da reicht es heut zu Tage nicht mehr, einfach nur das Mailing als PDF-Datei im Newsbereich zu veröffentlichen.

    Mit anderen Worten: Es bleibt spannend….

    Grüße nach Berlin
    Marcel

  4. 03/01/2011 at 18:14

    Liebe Kristin, auch in meinem Arbeitsalltag sind die neuen Herausforderungen längst angekommen. Aufgrund der immer schneller aufeinander folgenden Innovationen und Veränderungen sind neben Fachwissen und Praxis vor allem Mut und Offenheit gefragt, wenn man ganz oben mitspielen will. Mut, sich auf noch relativ Unbekanntes einzulassen und einfach mal auszuprobieren. Und die Bereitschaft, lebenslang weiterzulernen. Wir werden nie fertig sein. Viele Grüße, Eike

  5. 04/01/2011 at 16:31

    Danke für euer Feedback. Wir freuen uns, dass wir offensichtlich einen Nerv getroffen haben mit der Vorstellung des Buchs von Maria Grotenhoff und Ina Krüger. Das Thema beschäftigt uns auch schon länger und wir planen hierzu eine Seminarreihe, um sich diesen neuen Themen und Herausforderungen weiter zu stellen.

    • 07/01/2011 at 12:47

      Hallo Kristin,

      es sind 4 Kommentare und 5 Bücher… bedeutet dass, das wir Alle “gewonnen” haben? :-)

      LG
      Marcel

  6. 07/01/2011 at 14:45

    Liebe Kristin,
    ja, ich fühle mich den neuen Herausforderungen gewachsen und muss dazu eine Menge an Informationen dazu lernen. Mein Kunde verlangt z. B. Webdesign, klassische Folder in Live Books konvertiert und eingebunden auf seinen I-Pad und animierte Apps und anderes. Das sind ganz neue Herausforderungen an einem klassisch orientierten Print Designerarcher.
    Das o.g. Buch interessiert mich.
    MFG
    K. Grimm

  7. 11/01/2011 at 09:58

    Das ist doch mal ein Buch zu einem spannenden Thema. Ich lebe diese Anforderungen bereits mit einigen Kunden und stelle immer wieder fest wie schwierig aber auch interessant es ist alles “aus einer Hand” anzubieten.

  8. 13/01/2011 at 10:20

    Neue Technologien hin oder her – was Werbung vor allem braucht sind Ideen. Wenn man keine hat, oder – was ich viel öfter erlebt habe – der Kunde gar keine Ideen will, dann hilft auch keine neue Technologie.

    Viele Kunden wollen einfach nur Mainstream. “best practice” heißt das dann. Oder anders: “Machen Sie mir genau das, was die Konkurrenz auch hat.” Man will überhaupt nicht auffallen, sondern wie alle anderen sein. Und wundert sich dann, wenn man keine Ergebnisse bekommt.
    Da kann man sich Werbung auch gleich sparen.

    Der in diesem Land fehlende Mut zur Idee und zum Inhalt wird dann durch Technologie-Debatten ersetzt. Aber das Leben besteht halt nicht nur aus “Engineering”. In Cannes oder bei anderen internationalen Festivals können wir uns dann Jahr für Jahr das selbe Trauerspiel anschauen. Und wir Maso-Werber klagen dann auch noch uns selbst an.

    Es gibt auch online tolle Werbung. Sie ist keineswegs neu und der ADC prämiert sie seit langem. Nur: sie interessiert keinen Kunden. Es regiert der Schweinebauch. Online wie offline. Willkommen in Deutschland.

    Hab ich jetzt auch das Buch gewonnen? Hoff ich doch sehr!

    PS:
    Liebe DesignerDocks: klasse Webseite, klasse Design, klasse Themen! Danke!

    • 13/01/2011 at 10:31

      Hallo Oliver, die Designerdocker danken!

      • 19/01/2011 at 21:32

        Hallo Judith,
        danke Euch für das tolle Buch! Ist heute angekommen.
        Freue mich schon aufs lesen, lernen und anwenden.
        Liebe Grüße aus Mannheim
        Oliver

  9. [...] für eure zahlreichen Kommentare, so macht die Arbeit Spaß! Die Gewinner der Verlosung zum Buch »Konzeptentwicklung-Basiswissen für vernetzte Kommunikation und Medien« stehen fest, es sind: Holger, Steffi, Marcel, Klaus und [...]