Zum erfolgreichen Start des DOCKBLOG hat uns der »Verlag Hermann Schmidt Mainz« interessante Lektüre für die Weiterbildung spendiert, die wir in einer Verlosung an einen Kommentator/in weitergeben möchten.
Kennen Sie das: Ideen sprudeln, Deadlines und Kundengespräche bestimmen Ihr Tagesgeschehen, zunehmend auch die Abend- und Nachtstunden. Soziale Beziehungen stehen immer öfter hinter denen zum Kunden zurück. Der Autor kennt das Designerleben aus nächster Nähe, mit allen Hoch und Tiefs – von den Freelancer-Sorgen bis zur Herausforderung Homeoffice. Für sein Buch hat er Lösungen entwickelt, die helfen, den Gestalteralltag sinnvoll zu strukturieren, damit aus dem Traumjob kein Alptraum wird! »Geh in Deiner Arbeit auf, nicht unter« dieser weise Satz stammt von Jaques Tati. Haben Sie einen Psychokniff/trick wenn es bei Ihnen »hoch« hergeht? Wie kommen Sie wieder »runter«? Verraten Sie es uns in einem Kommentar! Unter allen Tipps verlosen wir ein Exemplar »Kreativität aushalten/Psychologie für Designer« von Frank Berzbach.
Tags: Arbeitsmarkt, Beratung, Kommunikationsbranche, Ratgeber, Weiterbildung

































Mein Tipp – Versuchen Sie es mit Humor!
Klassische Situation:
Die Klebe auf den Präsentationspappen dampf noch, das Booklet hängt in der Ringelmaschine fest und der Praktikant sieht aus als würde er gleich weinen, während der Kunde bereits ungeduldig im Konferenzraum wartet und noch einen Espresso mit 5 Stück Zucker möchte. Wie geht man dem entspannt entgegen?
Einfacher Trick: Erzählen Sie einen Witz!
Klingt idiotisch, funktioniert aber immer. Ich habe noch niemanden gesehen,
der nicht mindestens geschmunzelt hat bei:
»Gehen zwei Zahnstocher im Wald spazieren, kommt ein Igel vorbei, sagt der eine Zahnstocher zum anderen: Hättest du gedacht, dass hier Busse fahren?«
Probieren Sie es!
Am besten einen Spaziergang machen und dabei dem Kopf klassiche Musik zuführen. Danach noch ein schönen Kaffee trinken und den Geist schon mal in den nächsten Urlaub vorschicken. Dann gehts weiter! (Bis zum nächsten Urlaub)
Seien Sie ehrlich.
Klingt einfach, ist es nicht, auf jeden Fall nicht in der kreativen Branche. Wir sind es uns ja gewohnt, wir lügen fast schon gerne, jedes Waschmittel wäscht noch besser als alle Anderen. So funktioniert ein grossteil der Werbung, ganz egal ob klassisch, digital oder crossmedial.
Sie sind zu spät auf dem Weg zum nächsten Meeting weil Sie verschlafen haben? Die Ausreden sind schon fast in der Telefonleitung; Sorry, stehe im Stau. Hatten Probleme beim Ausdrucken.. BlaBlaBla… Zurück zum Anfang: Seien Sie ehrlich, Ich muss mich entschuldigen, bin etwas zu spät, habe einfach nur verschlafen. Besonders Grosskunden sind in dieser Branche positiv überrascht wenn etwas so ehrlich kommuniziert wird.
Laufschuhe anziehen und eine Stunde an der Spree entlang laufen. Hilft bei mir Wunder.
Fest an das denken, was die Psychotherapie den “inneren sicheren Ort” nennt. Bei mir ist das eine Hütte am See mitten in Finnland. Da hat Stress noch nie eine Rolle gespielt.
NLP – Neurolinguale Programmierung: Verschiedene methodisierte Formate fördern die Wahrnehmung der eigenen Person in und mit Bezug auf die Umwelt sowie die Kommunikation mit sich und anderen. Dabei wird die persönliche Wahrnehmung hinsichtlich der Informationsverarbeitung strukturiert und das Bewusstsein für die Abläufe der individuellen Bewertung unseres Erlebens aktiviert – unser Denken und Fühlen auf Basis unserer Werte und Überzeugungen. Damit dient NLP der Persönlichkeitsentwicklung und ist eine gute Basis für Definition, Herangehensweise und Erreichbarkeit von Zielen, die Lösung von Konflikten sowie den Umgang mit (oder auch das bewusste Initiieren von) Veränderungsprozessen.
Ganz wichtig, die Pausen einhalten – und wenn der ganze Laden brennt – die Mittagspause wie gewohnt machen. Am besten kurz rausgehen und nicht an die Arbeit denken. So hat man im Vormittagsstress ein Ziel vor Augen und kann danach wieder frisch aufgeladen an die Arbeit gehen.
Nach einem stressigen Tag im Büro, hilft mir das Kochen immer sehr gut beim Runterkommen.
Lenkt ab, macht Spaß und gutes Essen tut auch der Seele gut.
Schon mal mit Nemawashi versucht? Der Begriff und die Methode kommen aus dem Japanischen (根回し) und bedeuten wörtlich übersetzt: die Wurzeln bündeln. Im Arbeitsleben der Japaner bezeichnet es eine verbreitete, informelle Methode der Entscheidungsfindung im Unternehmen. Hierzu wird aufwändig die Zustimmung jedes einzelnen relevanten Mitarbeiters eingeholt, so dass der Vorgesetzte auch bei schwierigen Entscheidungen später mit einer breiten Zustimmung rechnen kann.
Der Begriff stammt aus dem Bonsai-Gartenbau und bedeutete dort das Herumdrehen der Wurzeln beim Pflanzen eines Baumes. Nemawashi steht im Gegensatz zur Entscheidungsfindung in westlichen Kulturen, wo der Vorstand über die Köpfe der Mitarbeiter hinweg entscheidet. Dem Nemawashi liegt der Gedanke der Harmonie zugrunde, der von der Annahme ausgeht, dass der unvermeidliche Zeitverlust beim langwierigen Abstimmungsprozess aller Beteiligten durch erhöhte Effizienz bei der Ausführung von Beschlüssen wieder wettgemacht wird. Mehr in Wikipedia …
Einfach zwischendurch sich die Zeit nehmen und spazieren gehen … nichts hilft so sehr wie die Natur, macht den Kopf wieder frei und bringt einen auf die besten Ideen.
Ist doch ganz easy: Eine Schmuserunde mit meinen Kätzchen, dem Schnurren und Maunzen zuhören, selbst etwas Dösen. Die Katzen machen’s vor!
Richtig schön anstrengenden Sport machen, Fotos vom letzten schönen Urlaub angucken oder sich mit Freunden treffen, die nichts mit dem eigenen Bereich zu tun haben (ablenken eben), das hilft bei mir immer sehr gut.
Nur ein VUVUZELA hilft!
bei so tollem wetter einfach die bürotür von aussen zumachen, an den see fahren und ein eis essen
Wenn es mal schwierig wird oder nicht mehr weiter komme, weil mir nix mehr einfällt, dann lege ich das Projekt zur Seite, lenke mich mit Sport ab oder gehe in Museum, schlafe dann eine Nacht drüber und sage mir “Dir fällt bestimmt etwas ein, das war schon immer so und das wird auch wieder so werden”. Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten ist das wichtigste.
Um auf andere Gedanken zu kommen und ich meine das ist wirklich wichtig, arbeite ich an einem Glossar für James Joyce «Ulysses” erstaunlich auf was für Wörter man in diesem Buch so stößt zum Beispiel «Mabinogion» natürlich hilft immer ein Spaziergang.
Augen zu, daran denken, wieviel Spaß das eigentlich macht und die Freude an allem erkennen. Dann ist der meiste Stress schon vorbei.
Im Rahmen einer Ausschreibung, zu der wir eingeladen waren, habe ich neulich die Kundin gefragt, ob wir uns wirklich beteiligen sollen oder die anderen beiden Agenturen, die angefragt waren und schon ziemlich viel für sie gemacht haben, nur einen Sparringpartner brauchten. Sagen Sie mal ehrlich, haben wir da eine Chance? Ich weiß nicht, wie ich sonst herausgefunden hätte, ob sie es ernst meint. Voller Erfolg!
…und muss ich schon wieder kreativ sein? Unsere Devise: nicht zu viel arbeiten, dann kann man auch gar nicht so kreativ sein.
Ich lege mich in meinen Stuhl, oder geh raus auf eine Parkbank. Atme tief und ruhig durch den Bauch, dabei versuch mich ganz fallen zu lassen. Am stärksten merk ich meine Verspannung im Gesicht. Drum versuche ich diese konzentriert wahrzunehmen und zu lockern, wenn dort alles gelöst ist geht es zurück ans Werk.
Bewusst machen, dass es einen Gott gibt, der größer ist als alle Sorgen.
fingernägel in bunten-gute-laune-farben lackieren
im bikini mit liegestuhl in die dreisam, sodass der popo im wasser hängt. eis in die hand – träumen
My Couch is my Coach!
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