Dockblog Die Arbeitswelt der Kreativen

Kein Urheberschutz für Cremetiegel “Ice Cube”

Um als Werke der angewandten bildenden Kunst nach § 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG Urheberrechtsschutz beanspruchen zu können, müssen Gebrauchsgegenstände, auch soweit sie geschmacksmusterschutzfähig sind, die noch einmal gesteigerten Anforderungen an eine die Durchschnittsgestaltung deutlich überragende Schöpfungshöhe erfüllen. Diesen in ständiger Rechtsprechung gefestigten Grundsatz hat das Oberlandesgericht Köln in einer Entscheidung aus dem Jahr 2011 noch einmal ausdrücklich bestätigt, in der es (auch) über die Urheberschutzfähigkeit eines Cremetiegels zu entscheiden hatte (OLG Köln, Urteil vom 22.06.2011, Aktenzeichen 6 U 46/11).

Es geht auch anders – kreative Kündigungen

kallejipp / photocase.com

Von unserer Decke baumelt ein Kronleuchter aus Oranginaflaschen, unsere Geburtstagseinladungen sind kleine Kunstwerke und beim täglichen Tun werden wir mit Löwen, Nägeln und sonstigen Staubfängern für unsere Kreativität dekoriert. Beim Kündigen aber wird es in der Regel dröge: Ein paar Worte, eine E-Mail, ein Handschlag und das war’s. Dass das auch ganz anders geht, hat uns kürzlich der ehemalige Flughafenangestellte und jetzige Zuckerbäcker Chris Holmes bewiesen.

Hat jemand meinen Tacker gesehen? Co-Working vs Homeoffice.

Freiheit! Ist wahrscheinlich der erste Gedanke, den man hat auf dem Sprung vom Angestelltendasein zum Freelancerleben. Nach diesem süßen Gefühl kommen schnell viele Fragen und Entscheidungen auf uns zu: Wie und wo versichere ich mich? Welche Investitionen brauche ich? Habe ich genügend Kunden, um ohne ein Netzwerk alleine loszulegen? Und vor allem: Wo will ich in Zukunft arbeiten?

Das Arbeitsrecht besteht aus einer Vielzahl an kleinen Gesetzen.

Die MAYR Kanzlei für Arbeitsrecht gab in einem Workshop einen “Überblick über deutsches Arbeitsrecht” und Einblicke in verschiedene Paragrafen. Beim deutschen Arbeitsrecht gibt es eine Besonderheit – es gibt kein einheitliches Arbeitsgesetzbuch, in dem alle Gesetze der Wichtigkeit nach geordnet aufgeführt werden wie etwa das Strafgesetzbuch für Strafrecht oder die Gewerbeordnung für das Gewerberecht.

Das Arbeitsrecht besteht aus einer Vielzahl an kleinen Gesetzen. Wichtige Gesetze sind u.a. das BGB (§§ 611-639), das Kündigungsschutzgesetz (KSchG), Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG), Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG), Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG), Bundesurlaubsgesetz (BUrlG), Nachweisgesetz, Mutterschutzgesetz (MuSchG), Arbeitszeitgesetz (ArbZG).



Rückblick ADC Festival // Speed-Recruiting

Der ADC hat dem Nachwuchs in diesem Jahr einen großen Platz eingeräumt. Zu Recht, wie wir finden. Im Zusammenhang mit den ADC Festival vom 16. – 18. Mai in Hamburg gab es viele Initiativen rund um den begehrten Nachwuchs für die Kreativ-Branche. Neben dem großen ADC Nachwuchswettbewerb drehte sich auch auf der Ausstellung im Hamburger Oberhafen in der “Republik Neuland” viel um Studierende und Absolventen, aber auch um Schulabgänger, die eine Ausbildung bzw. einen Studienplatz in der Kreativ-Branche suchen.

Rückblick von TYPO Berlin – Thema »Touch«

Interessante Gespräche, neue Gesichter, freie Jobs: An allen drei TYPO-Tagen sprachen wir an unserem Messestand mit (Neu-)Kunden, Kandidaten und Interessenten. Die Auswahl unserer Stellenvankanzen an der Fensterfront wurde rege studiert. Kandidatin Sonja Escher hatte über unseren Blog eine TYPO-Freikarte gewonnen und sich persönlich bei uns am Messestand noch einmal dafür bedankt. Immer wieder gerne!

Interessante Vorträge, die wir uns angehört haben:

»Alle Macht dem Analogen« Nancy Birkhölzer & Prof. Reto Wettach (beide IXDS)

Mit Emo-Intelligenz zum Dauererfolg

MPower. / photocase.com

Wir erinnern uns vielleicht gar nicht mal so gerne an den Jahrgangsbesten im Examen – der Typ mit dem immer gleichen Vollkornpullunder, der stets durch einen durchgeguckt und Schweißbäche auf den Boden getropft hat, wenn er mal einem echten Menschen gegenüberstehen musste. Die Vorstellung, dass dieses zweifellos zur seltsamen Spezies der Genies gehörende Wesen es irgendwann mal mit Kunden und Kollegen zu tun bekommt, jagt einem einen kühlen Schauer über den Rücken.

Größtes deutsches Mobile-Barcamp am 25./26. Mai in Dresden

DESIGNERDOCK berät vor Ort zu Portfolio und Karriere

 

 

 

In drei Tagen ist es soweit – am 25. und 26. Mai treffen sich in Dresden wieder Interactive Designer, Entwickler und Marketing-Verantwortliche zum diesjährigen MobileCamp. Schon jetzt deuten alle Anzeichen auf eine erfolgreiche, fünfte Auflage des größten, deutschen Mobile-Barcamps hin.

Unter den ersten vorgeschlagenen Sessions finden sich viele brandaktuelle Themen – von Sessions zur Usability-Optimierung von Apps für das gerade erst erschienene Firefox OS bis hin zur kritischen

Auseinandersetzung mit vernetzter Gesellschaft und Always-On-Mentalität. Aber auch Themen wie Responsive Design und User Experience für Mobile Apps werden sicher wieder auf dem Session-Plan stehen.

Ab sofort goldnagelneu: Werbung von gestern. Heute: Uhu Line

Wenn jemand „gib mir mal den UHU“ sagt, weiß jeder sofort, dass damit nicht das Heranreichen eines putzigen Gefieders mit großen Ohren gemeint ist. Interessanterweise ist die Marke UHU aber nicht nur mit Klebstoff groß geworden, sondern zum Beispiel auch mit Farben, Tinten, Stempelkissen und: Klamottensteife. Und um letztere geht es in unserem heutigen Ausflug in die Werbewelt von gestern.

Gemalte Ästhetik im Rollenbild der 50er

In der UHU-Line-Anzeige aus dem Jahre 1956 schaut ein Mädchen zu ihrem Helden auf, der die Qualität ihrer Arbeit überprüft und damit sehr zufrieden zu sein scheint. Die Rollenbilder sind klar verteilt, wer für’s Waschen zuständig ist, steht hier außer Frage.

Ich mach’ Elektro – was macht ihr so? Die kreativen Talente unserer Kandidaten.

Es ist, wie es ist: Freizeit ist die schönste Nebensache im Job. Sie ist wertvoll, irgendwie immer knapp und manchmal machen wir uns sogar auch da Stress. Aber der kann sich lohnen – wenn zum Beispiel das Hobby zum Nebenjob wird oder sich einfach ein Wohlempfinden breit macht, weil auch diese Interessen ausgelebt werden.

Unsere Kandidaten sind natürlich alle kreativ – in ihren Berufen. Aber manchmal reicht ihnen das nicht und sie machen mit ihren Talenten öfter die Nacht zum Tag. Wir möchten euch ab sofort in unserer neuen Blog-Rubrik „kreative Talente“ diese Menschen vorstellen: